Goldener und gesunder Herbst?

 

Heuer sah es ja aus, als wollte er gar nicht kommen – der Herbst. Munter geht es weiter mit den sonnigen und warmen Tagen. Gestern Mittag hatte es am 11. Oktober hier im Süden der Steiermark noch 20 Grad, und selbst morgens ist es gerade nur kühl statt kalt. Von den ersten Frostnächten keine Spur. Nur der dichte, etwas anhaltende Nebelschleier und die sich stark verfärbenden Blätter zeigen an, dass der Herbst tatsächlich da ist. Mein Zierahorn schaltet um von rot auf gelblich und der „Essigbaum“ prangt in allen Rottönen. Auch der dunkelrote wilde Wein meldet das kommende Jahresende. Aber es gibt noch immer Sonnenblumen und mehr als zwei Meter hoher Topinambur hat gerade erst zu blühen begonnen – er ist ein absoluter Spätzünder. Seine Knollen, ab dem Frost in Sand eingegraben, können den ganzen Winter über roh oder gekocht genossen werden. Schon die Indianer kannten dieses gesunde, wegen des enthaltenen Inulins vor allem bei Diabetes sehr nützliche Gemüse. Topinambur ist ein so genanntes Präbiotikum (wie z. B. auch Artischocken), also sehr nützlich für die Verdauung. Leider meldet sich diese aber auch, wenn sie nicht in Ordnung ist und wehrt sich gegen die ziemliche Menge an Fruktose in diesem Gemüse. Dann sollte man aufmerksam werden und vielleicht zugleich eine herbstliche Reinigung für die Leber andenken.

 

Zeit, das Immunsystem zu stärken

 

Leider ist es bei diesem unnatürlichen Wetterreizen umso leichter, sich eine Erkältung, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen einzufangen. Dazu kommen sogar jetzt noch diverse Allergien, da Pollen inzwischen ganzjährig Probleme machen. Also höchste Zeit, etwas für die Fitness unseres Immunsystems zu tun. Auf einem langen Waldspaziergang durch raschelndes Herbstlaub zu marschieren, und das ohne Schnupfen oder Gliederschmerzen ist dann besonders schön. Auch im Garten gibt es noch jede Menge zu tun und es ist Vorsicht geboten, da man an so warmen Tagen immer noch stark schwitzt, sich dann aber ebenso rasch verkühlt. Herbst ist die Zeit der ausgiebigen Wanderungen und Radtouren. Auch hier ist es angeraten aufzupassen, den Körper nicht zu überfordern und sich immer genügend Ruhepausen zu gönnen.

 

Wichtig für unsere Immunfitness ist die Pflege der Leber und des Darms. Dieser besitzt sogar Bitterstoff-Rezeptoren, um die bakterielle Abwehr in Gang zu setzen. Bisher vermutete man solche nur auf der Zunge. Unser Körper kann weit mehr, als wir denken. Eine ganz aktuelle Erkenntnis der Zellforschung ergab, dass immer komplexe Eiweißstrukturen, so genannte Inflammasome, entstehen, sobald das Immunsystem in Aktion tritt und eine Entzündung produziert. Diese zerfallen rasch wieder, wenn die Abwehrkräfte funktionieren. Kritisch wird es, wenn solche akuten Entzündungen chronisch werden und länger bestehen bleiben, etwa bei Allergien, aber noch vielen anderen Krankheiten und Organproblemen (z. B. bei einer Fettleber). Das Immunsystem leidet zudem unter Schlafmangel, bei Dauerstress, zu wenig Bewegung und natürlich durch mangelhafte Ernährung mit zu wenigen Vitalstoffen. Am besten können Sie Ihre Abwehr mit Pflanzen unterstützen, wie sie auch in der „9 Kräuter-Essenz“ enthalten sind. Die Tee-Essenz hilft sehr wirksam dabei, das immunologische Gedächtnis auf Trab zu halten und die Erkältungszeit gut zu überstehen.

 

Hätten die Indianer Milch getrunken?

 

Sie raten bestimmt richtig: Indigene Völkerschaften, die keine Nutztiere hielten, sondern nur Jäger und Sammler waren, wie die amerikanischen Indianervölker, sind natürlich zur Gänze laktoseintolerant. Milch zu trinken, ist für sie etwas vollkommen Unnatürliches. Bis heute hat sich daran nichts geändert, denn das genetische Erbe lässt sich nicht einmal in tausenden von Jahren ganz ausschalten. Heute verteilt der Staat in Indianerreservaten unter anderem Milchpulver, das dann dem Vernehmen nach nicht selten zur Markierung der Baseballfelder benutzt wird, weil die Empfänger genau wissen, sie bekommen davon höchstens Bauchweh.

Die moderne westliche Kost führt bei Indianern und auch den Inuit (Eskimos) rasch zu Diabetes, Übergewicht und den bekannten Zivilisationskrankheiten. Oftmals konnten diese jedoch durch eine angestammte Kost mit Elch- bzw. Bisonfleisch und Wildreis vollständig behoben werden, aber das ist längst nicht Allgemeinwissen. Erst seit viele Reservatsbewohner sich wieder stärker auf ihre Traditionen besinnen, scheint sich auch hier langsam etwas zu ändern. Die allgemeine Lage mit hoher Arbeitslosigkeit, Gewalt und Bildungsmangel lässt sich aber wohl nur langsam beheben. Und die Internet-, Cola-und Fastfood-Gesellschaft macht natürlich auch vor Indianerreservaten nicht halt – man will so leben, wie alle Amerikaner. Dies ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Gründe, weshalb die heute weltweit favorisierte Kuhmilch nie ein gesundes Lebensmittel für alle sein kann. Auch in Asien und Afrika ist der Großteil dieser Bevölkerung laktoseintolerant – das ist keine Krankheit, sondern der Normalzustand. Ob eine Tiermilch vertragen wird, und welche, ergibt sich immer aus der ganz persönlichen Genetik einer Person. Darum gibt es auch in Europa bzw. unter Weißen einen Anteil von Menschen (geschätzt rund 10 Prozent), die keine Kuhmilch  vertragen, weil auch ihre Vorfahren vermutlich keine nutzten und sich nie daran gewöhnt haben.

 

Wer die Laktose, also den Milchzucker, nicht verträgt (davon Bauchschmerzen, Krämpfe, Übelkeit und Blähungen bekommt), kann sich im Notfall mit Laktasetabletten behelfen. Sie liefern das Enzym Laktase, welches diesen Personen fehlt, um den Milchzucker in seine Bestandteile Glukose und Galaktose aufzuspalten, somit gut zu verdauen. Aber das ist keine Dauerlösung. Wer Milch nicht verdauen kann, sollte auch keine konsumieren. Was angesichts der Menge an veganen Kochbüchern und überbordender Informationen nun kein großes Problem mehr sein dürfte. Schon aus Tierschutzgründen sollte man heute den Milchkonsum wenigstens stark einschränken. Milchkonsum trotz Unverträglichkeit kann dem Darm stark zusetzen, zumal besonders Kuhmilch heute auch zahlreichen Verfahren (Homogenisierung, Mikrofiltration) unterzogen wird, die sie zwar länger haltbar, aber auf keinen Fall gesünder machen. Zudem enthält sie Wachstumsfaktoren, die von Natur aus für Kälber, nicht aber für uns Menschen gedacht sind. Diese stehen sogar im Verdacht, krebserregend zu sein…es gibt Vieles zu bedenken. Es lohnt sich daher auf jeden Fall, sich mit dem „System Milch“ (so der Titel eines besonders sehenswerten Films!) genauer auseinanderzusetzen. Sie können das unter anderem mit meinem neuen Buch: „Wirklich gut leben mit Milchallergie und Laktoseintoleranz“ tun, das eben erschienen und überall im Handel erhältlich ist. Mir war dieses Thema ein großes persönliches Anliegen und ich sehe mein Buch als nützlichen Diskussionsbeitrag, um die Situation für Mensch und Tier ein Stück weit zu verbessern.

 

Bitte widmen Sie sich im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit und auch zur Minderung des großen Leides, dem „Nutztiere“ heute ausgesetzt sind, einmal ausführlicher diesem Thema!

Dann bleiben und werden Sie mit Sicherheit gesünder!

 

© Gabriele Feyerer

 

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Werden und bleiben Sie gesund!

 

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