Liebe Freunde der Naturheilkunde, von Naturheilmitteln und natürlichem Leben!

Liebe Nutzer/Innen der original 9 Kräuter-Essenz:

 

Diesmal können Sie wirklich eine sehr gute Tat vollbringen, denn die wunderschönen Urwälder Kanadas sind in Gefahr! Helfen Sie durch Ihre Unterschrift mit, deren Abholzung zu vermeiden!!

Die Regenwälder im Westen Kanadas bilden eines der seltensten Ökosysteme der Erde. Trotzdem werden die Urwälder gerodet. Auf Vancouver Island sind bereits 90 Prozent der Baumriesen verschwunden. Bitte fordern Sie von der Regierung der Provinz British Columbia, die Naturzerstörung sofort zu beenden und die Urwälder zu schützen!

 

Es sind märchenhafte Wälder: der Boden von Moos überzogen. Dicke, knorrige Nadelbäume; 60, 70, ja 80 Meter hoch. Wölfe und Bären, im Dauerregen.

Die Wälder an Kanadas Westküste verschlagen Besuchern den Atem.

Wäre da nicht der Lärm der Motorsägen und schweren Maschinen der Waldarbeiter.

Auf Vancouver Island arbeiten sie besonders effektiv: 90 Prozent der Urwaldriesen haben sie bereits gefällt. 10.000 Hektar Wald pro Jahr – das ist das zerstörerische Pensum der Lumberjacks.

Kanadas Küstenregenwälder – eines der seltensten Ökosysteme der Welt – gehen drauf für Bauholz und Zellstoff.

Wer kann die Wälder retten?

Der frisch gewählte Premier der Provinz British Columbia, John Horgan, muss handeln.

Bitte fordern Sie von ihm, beherzt für die Märchenwälder zu kämpfen.

Die Urwaldriesen Kanadas müssen überleben!

Hier geht es zur Petition!

 

https://www.regenwald.org/petitionen/1120/500-jahre-alt-und-jetzt-gefaellt-beendet-den-kahlschlag-in-kanada?mtu=292156932&t=3789

 

Und noch etwas: niemandem soll der „Weihnachtsbraten“ madig gemacht werden, doch nachdem Sie dieses (schöne!) Video gesehen haben, denken Sie vielleicht doch daran, Fleisch (und Milch) wenigstens zeitweise durch vegane Alternativen zu ersetzen…

Gerade Weihnachten könnte so zu einem wahrhaft friedvollen, herzerwärmenden Fest werden!

 

https://www.youtube.com/watch?v=bHBLT498Mwk

 

Sie finden wunderbare Rezepte, zahlreiche Hinweise, Tipps, Forschungsberichte und vieles mehr unter anderem auf diesen Portalen:

 

www.vebu.de    oder

www.vegan.at 

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Fest!

 

Gabriele Feyerer

 

 

 

Newsletter Sommer 2017

 

 

„Bitter im Mund, für den Magen gesund!“. Bestimmt haben Sie diesen Satz auch schon gehört, aber noch nie darüber nachgedacht, wie sehr er der Wahrheit entspricht. Bitterstoffe sind für unseren Körper, ja sogar für die Seele, eine große Wohltat. Die 9 Kräuter-Essenz bietet uns auch diese wichtige Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe in unerwarteter Fülle.

 

Warum Bitterstoffe notwendig sind

 

In der traditionellen Medizin sämtlicher Erdteile, welche in der Regel Kräuter, Wurzeln und Pflanzenteile in ihren Rezepturen nutzt, spielen Bitterstoffe seit jeher eine wichtige Rolle. Die Heiler und Schamanen aller indigenen Völkerschaften wissen, dass Bitteres ganz spezielle Wirkungen auf die Vitalität und Langlebigkeit hat. Heute sind Bitterstoffe aus unserer  „modernen“  Nahrung fast völlig verschwunden, mit fatalen Folgen für die Gesundheit. Die Konsumenten wollen es angeblich so: Endiviensalat schmeckt nicht mehr so bitter wie früher, die Liebe zu Oliven, Grapefruits oder Artischocken hält sich in Grenzen und eher Wenige von uns trinken Kaffee ohne Milch und Zucker oder schätzen 80%ige Bitterschokolade. Wir sind vornehmlich auf salzig und süß gepolt, besonders aber auf „umami“, den Kunstgeschmack von Glutamat, der nicht nur Fertiggerichte auszeichnet, sondern sogar schon in Babynahrung gefunden wurde. Kinder mögen ebenfalls selten Bitteres, ihre Geschmacksnerven werden nicht mehr auf die Wahrnehmung dessen trainiert, was sie sich in den Mund stecken. Die Abwesenheit von Bitterstoffen in der täglichen Nahrung trägt aber wesentlich zu den vielen Krankheiten und Beschwerden bei, die nun so rasant zunehmen – darunter auch Allergien, Diabetes oder diverse Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel.

 

Gesundheit – das wissen wir mittlerweile – beginnt mit einer  guten Verdauung. Die bakterielle Besiedlung unserer Darmschleimhaut (das Darm-Mikrobiom) ist außerordentlich wichtig und bei jedem Menschen anders. Da sich im Darm 80 Prozent des Immunsystems befinden, sind wir darauf angewiesen, die „richtige“ Bakterienflora aufrecht zu erhalten, wobei uns vor allem Bitterstoffe wirksam helfen. Was mit einer Magenverstimmung, mit Sodbrennen oder Blähungen beginnt, kann sich sehr rasch zu einer manifesten Störung auswachsen, die auch Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse negativ beeinflusst. Giftstoffe werden dann schlechter ausgeleitet und es trifft tatsächlich zu, was schon der antike Medizingelehrte Hippokrates sagte: „Der Tod sitzt im Darm!“. Besonders im Sommer schaden wir unserer Verdauung zusätzlich durch eiskalte Getränke, die in erhitztem Zustand getrunken werden oder eine große Menge Eis, die wir verdrücken. Alte Medizinsysteme warnen davor, weil so das „Verdauungsfeuer“ oder die „Mitte“, wie es die Chinesen ausdrücken, nachhaltig gestört wird. Nicht umsonst serviert man etwa im Norden Afrikas Pfefferminztee gegen die Hitze, niemand würde hier daran denken, kalt zu trinken (außer alle, die bereits von der Softdrink-Industrie gekapert sind), denn warmer Tee stillt den Durst am Ende viel besser und mindert überdies das lästige Schwitzen. Die Indianer badeten zwar sogar im Winter im eiskalten Wasser der Flüsse, niemals aber hätten sie es so getrunken, auch nicht im Sommer!

 

Bitter im Kampf gegen süß

 

Man kann sagen, dass isolierter, weißer Zucker, wie auch der heute so vielen Lebensmitteln zugesetzte Fruktose-Glukose-Sirup, eines der schädlichsten Nahrungsgifte unserer Zeit ist, denn er macht süchtig und wirkt tatsächlich wie eine Droge. Das Problem unserer Zeit ist nicht natürliches Fett (auch nicht das tierische), sondern der Zucker. Zuckersucht gipfelt in regelrechten Heißhunger-Attacken, wobei die Insulinwerte in die Höhe schnellen und unsere Bauchspeicheldrüse dieses ständige Auf und Ab nicht lange durchhält. Es kommt dann zur so genannten Insulinresistenz als Vorstufe von Diabetes. Außerdem bildet sich oft eine nicht-alkoholische Fettleber, vor allem, wenn zusätzlich viele leere Kohlenhydrate (Weißbrot, Nudeln, weißer Reis) gegessen werden. Bitterstoffe sind in der Lage, das Süßverlangen zu dämpfen und helfen so bei der Gewichtsreduktion. Sie sind echte Fatburner. Die Zuckersucht mit Bitterem zu stillen, verlangt Überwindung, doch es wirkt. Die 9 Kräuter-Essenz, zwei bis drei Mal täglich genommen, erleichtert diesen Plan. Zucker unterzieht den Körper einer Gehirnwäsche, Bitterstoffe bringen ihn wieder zur Vernunft.  Gerade eine starke Abneigung gegen bittere Lebensmittel zeigt meist an, wie nötig ihre Aufnahme wäre. Bitterstoffe entfalten ihr Potenzial am besten, wenn sie regelmäßig vor jeder Mahlzeit aufgenommen werden. Da eine gute Verdauung und Leberfunktion äußerst wichtig ist bei Erschöpfung und sogar bei Depressionen, wirken Bitterstoffe immer zugleich als erstklassiger Seelenbalsam. Cholesterin (ein wichtiger Körperbaustoff, der übrigens in keiner Form „böse“ ist), wird durch eine erhöhte Bitterstoffzufuhr leichter im Normbereich gehalten.

 

Was noch wichtig ist: ausreichendes Trinken! Gutes, reines Wasser in einer Menge von sechs bis acht Gläsern pro Tag!  Besonders am Morgen sollten Sie gleich nach dem Aufstehen ein bis zwei Gläser (je ¼ l) temperiertes Wasser trinken – idealerweise noch, bevor Sie Ihre Portion 9 Kräuter-Essenz einnehmen. Oder Sie machen es – vor allem im Winter – wie die Tibeter und bereiten sich (auch) „heißes“ Wasser mit Ingwer zu (10 Minuten plus einer Prise Ingwerpulver leise köcheln lassen). Dieses Wasser geben Sie in eine Thermoskanne und trinken es schluckweise über den Tag verteilt (es soll besonders zur tiefen Reinigung auf Zellebene beitragen). Ansonsten lautet die Regel: ein bis zwei Gläser Wasser vor dem Essen – das mindert auch den Hunger – sowie je ein Glas Wasser etwa eine Stunde nach dem Essen (die Inder geben einen TL Honig bei, was beim Abnehmen helfen soll). Direkt zum Essen nur kleine Mengen trinken und insgesamt Maß halten. Probieren Sie hier aus, was Ihnen am meisten zusagt und womit Sie sich am wohlsten fühlen. Andere Getränke ersetzen das reine Wasser nicht! Milch, Trinkjoghurt etc. oder Smoothies aus Gemüse und Obst zählen nicht als Getränk, sondern sind konzentrierte Nahrungsmittel! Man sollte sie daher langsam und  schluckweise zu sich nehmen sowie gut einspeicheln.

Ein Buchtipp zum Wassertrinken: F. Batmangelidj: „Wasser, die gesunde Lösung“.

 

9 Kräuter-Essenz – der gesunde Bitterstoffcocktail

 

Bekannte Bitterstoffdrogen sind Enzian, Wermut, Löwenzahn, Tausendguldenkraut, Schafgarbe oder Bitterorangen (Pomeranze). In flüssigem Kräuterbitter sind ebenfalls bittere Substanzen vereinigt, die umfassende Wirkung auf die Verdauung haben. In der 9 Kräuter-Essenz sind einige wertvolle Bitterstoffe enthalten, die man sonst weniger nutzen würde: etwa aus der Klettenwurzel, der Benediktendistel (das hoch wirksame Cnicin) oder dem kleinen Ampfer. Sie werden durch die übrigen pflanzlichen Bestandteile ideal ergänzt und wirken durch ihre sekundären Pflanzenstoffe als ideale Einheit nach dem Prinzip der Synergie zusammen. In mancher Hinsicht verstärken sich hier viele positive Effekte, die eine einzelne Pflanze in dieser Form nicht hätte. So ist heute die Wirkstoffgruppe der Polyphenole sehr gut untersucht, doch man hat erkannt, dass Bitterstoffe nicht weniger wichtig sind. Darin liegt der große Vorteil von intelligenten Pflanzenmischungen (engl.: Multicompounds), die auch unter indigenen Völkern viel genutzt und wegen des umfassenden Wirkspektrums häufig schon zur Vorbeugung eingenommen wurden.

 

 

Wenn Sie also künftig einen feinen Aperitif servieren wollen, versuchen Sie es einmal mit der 

9 Kräuter-Essenz. Ihre Gäste und sie selbst werden die Wirkung gewiss spüren!

 

 

Bleiben und werden Sie gesund!

 

© Gabriele Feyerer

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter Links und fremder Internetseiten!

 

 

Alle Jahre wieder: Grippe oder Erkältung?

 

Jährlich keimt sie erneut auf: die Panikmache vor Grippe & Co, sobald der Winter vor der Tür steht (falls er das überhaupt noch tut…). Denn so sicher wie der Kalender fortschreitet, wird darüber orakelt, was nicht alles an entsetzlichen Folgen eine „echte“ Grippe haben könnte, und dass nur Ärzte erkennen, ob es sich um eine Erkältung oder doch um eine Grippe handelt. Aber haben Sie schon einmal versucht, dies in einer Ordination klären zu lassen? Sie würden sich wundern, denn wenn gerade eine Grippe-Epidemie ausgerufen wurde, dann wird die „Diagnose“ natürlich Grippe lauten – auf jeden Fall gehen Sie mit einigen Medikamenten nach Hause. Meist auch einem Antibiotikum (sobald Sie hüsteln oder Schnupfen haben), einem Hustenlöser und vermutlich Nasentropfen. Alles zusammen relativ nutzlos, denn Antibiotika wirken nicht gegen Grippe (aber fast jeder Arzt nimmt an, es könnten zusätzlich „böse“ Bakterien im Spiel sein), den Effekt von Hustenlösern könnten Honig (am besten samt Propolis-Tropfen), heiße Suppe, ein heißes Fußbad mit Knoblauch samt einer Inhalation mit Kamillentee wirksamer übernehmen, und Nasentropfen sind bei längerer Anwendung viel schädlicher, als sie je nützlich sein könnten. Besteht man darauf, werden sogar die einzigen, angeblich gegen Grippe wirksamen Medikamente, so genannte Neuraminidasehemmer, verschrieben (bekannt für schwere Nebenwirkungen, aber wenig echte Wirkung). Doch so ist eben der Standard. Gänzlich kann man die Schuld für diese Vorgänge jedoch nicht auf Ärzte schieben, denn es sind die Patienten, welche sich vor jedem Symptom panisch fürchten und ihr Heil oft nur in der Chemie sehen. Viele möchten keinesfalls von der Arbeit zu Hause bleiben – auch bei Grippe nicht, was erst recht gefährlich werden kann (Herzschäden). Die wenigsten Menschen wissen überhaupt noch, wie der eigene Körper funktioniert, dass man etwa vor Fieber keine Angst haben muss – wie Krankheit und Heilung wirklich „geht“…

 

Wäre uns das klar, würden wir uns nicht mit der stärksten Erkältung auch noch in eine Arztordination setzen, um dort andere anzustecken bzw. selbst tatsächlich erst mit Grippe angesteckt zu werden. Es ist in der Tat Wunschdenken, dass Ärzte große Unterschiede zwischen Grippe- und Erkältungsfällen machen oder sich für diese überhaupt interessieren. Die Zeit hätten sie gar nicht und für eine genaue Unterscheidung müsste man komplizierte Tests durchführen. Taucht ein Verdacht auf, immungeschwächte Patienten seien ernstlich gefährdet, überweist man sie ohnehin ins Krankenhaus. Wo sie dann nichts anderes tun, als was sie zu Hause besser tun könnten (es sei denn, sie wären älter und alleine): schlafen und sich Ruhe gönnen. Aber auch hier sind es keineswegs die ernsten Fälle, die große Aufstände anzetteln, sondern äußerst arztgläubige und ängstliche Menschen, die in jeder Regung ihres Körpers (oder dem ihrer Kinder) schon Lebensgefahr wittern. Dies ist eine gewollte Folge der ständigen Grippe- und Impfkampagnen und des Bombardements mit zahllosen, immer neuen „Gesundheitsinfos“  in Magazinen und Hochglanzheften, deren Studium  von fast jedermann bereits als so nötig befunden wird wie Essen und Trinken. Niemand darf sich über diese Entwicklung mehr freuen, als Pharmakonzerne, diverse Impfstofflieferanten und Hersteller der zahllosen rezeptfreien Mittel gegen Erkältung und alle denkbaren Wehwehchen.

 

Früher kurierte man beides – Erkältungen und Grippe – mit Bettruhe, Tee, Schwitzen, mit Wickeln, Essig-Waschungen und anderen Hausmitteln – doch wer kennt diese Dinge noch? Jahrzehnte lang wurde nun bewusst daran gearbeitet, einfache und logische Hilfen in ihrem Wert herabzusetzen. Solches Nichtwissen ist überdies der wahre Grund für angeblichen „Ärztemangel“, denn es wird wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gelaufen. In Wahrheit gibt es deshalb nicht zu wenige, sondern an der Basis viel zu viele Ärzte, die zugleich immer weniger wissen! Hört man sich die Argumente junger Menschen an, warum sie Arzt/Ärztin werden wollen, glaubt man es ohnehin kaum: die Motive sind in aller Regel guter Verdienst, das hohe „Ansehen“, „um die Praxis des Vaters zu übernehmen“ (lustlos geäußert…), weil es „cool“ ist, oder ein geradezu blauäugiges Helfersyndrom samt der Einbildung, man könne nur in der Medizin und „Forschung“ besondere Großtaten bewirken oder gar berühmt werden. Ärzte aus Berufung wird es dafür immer weniger geben. Solche, die aus echtem Interesse und Freude heraus arbeiten, dabei aber auch kritisch bleiben, ethische Grundsätze per se beachten und den Menschen in seiner Gesamtheit nicht aus den Augen verlieren.

 

Verzeihen Sie mir diese Abhandlung, aber ich bin nicht selten extrem verärgert darüber, wie leichtfertig die meisten von uns bereit sind, jegliches Gift zu schlucken, das ihnen ein Arzt verschreibt. Gleichzeitig beschweren sie sich, wenn sie davon nicht gesünder, sondern auf lange Sicht immer kranker werden. Dieses Ranking beginnt bei der Einnahme unnötiger „Grippemedikamente“, es setzt sich fort mit Psychopharmaka und „Beruhigungspillen“, bis hin zu den bald schon für alle empfohlenen Cholesterinsenkern, diversen Blutdruck- und Diabetestabletten. Über Schmerzmittelmissbrauch wird immer wieder lamentiert, über den Massengebrauch weitaus gefährlicherer Substanzen schweigt man sich aus. Grenzwerte, aufgrund derer wir diese Mittel dann angeblich unbedingt brauchen, werden in regelmäßigen Abständen gesenkt, um damit wieder auf einen Schlag ein paar Millionen mehr „Kranke“ zu generieren. Sogar neue Krankheiten werden erfunden, damit irgendeine, nicht selten zufällig gefundene Substanz endlich irgendwie zur Anwendung gelangt und die „Forschungskosten“ sich rechnen. Sie glauben das nicht? Hören Sie sich einmal gründlich um. Sie werden es bestätigt finden. Recherchieren Sie etwa zum Thema „Sisi-Syndrom“…

 

Erkältung hat einen Nutzen!

 

Dass Krankheiten generell einen Nutzen haben – nämlich den der echten Heilung – sollte bald Allgemeinwissen werden. Für die Erkältung hatte diese Erkenntnis u. a. der japanische Arzt Haruchika Noguchi (Gründer der Gesellschaft  Setai). Er stellte sich die Frage, warum der Mensch lebt und was wir tun können, um die Lebenskraft „Ki“ zu aktivieren und zu erhalten. 

 

Bis heute gibt es faktisch kein Mittel gegen Erkältungen an sich, weil sie keine eigentliche Krankheit, sondern eine Heilreaktion des Körpers sind. Ein völlig natürlicher Aufruhr des Organismus, um sich wieder in den Zustand der Gesundheit zu versetzten. Haben Sie das schon einmal von diesem Standpunkt aus betrachtet? Ein gesunder Körper, so Noguchi, ist elastisch, ein kranker dagegen stark angespannt. Völlige Starre ist identisch mit dem Tod. Der Weg dahin ist ein stetiger Prozess. Erkältungen sind dazu da, diese Anspannung aufzulösen! Dazu passt die Erkenntnis, dass Personen, die selten erkältet sind und auch kein Fieber entwickeln, wesentlich häufiger Krebs, also eine wirklich bedrohliche Krankheit bekommen! Ihr Immunsystem bleibt untrainiert und ist am Ende nicht mehr sensibel für Störungen. Es reagiert am Ende gar nicht mehr und Krankheiten übernehmen die Herrschaft. Aus eben diesem Grund ist es fatal, Fieber unnötig zu senken und jedes unangenehme Symptom sofort mit Chemie zu unterdrücken. Gerade Antibiotika werden zu oft ohne Grund verwendet, um sich danach zu wundern, dass sie im Ernstfall nicht mehr greifen. Somit sind Erkältungen die beste Gelegenheit für ein gesundes Immuntraining. Man muss und soll sie nicht aus Angst oder Bequemlichkeit „behandeln“, sondern natürlich ablaufen lassen. Sehr viele chronisch gewordene Leiden können sich durch eine starke Erkältung, die auf natürlichem Weg ausgestanden wird, wieder merklich bessern! Unser Körper hat im Grunde alles selbst zur Verfügung, um sich zu regenerieren. Es ist kaum zu fassen, wie man dies dem „modernen“ Menschen durch ständige Angst- und Panikmache so gründlich ausreden konnte!

 

9 Kräuter-Essenz hilft dem Immunsystem

 

Eine großartige Möglichkeit, unserem Immunsystem bei seiner Arbeit zu helfen, haben wir mit diversen Kräutern und Tees zur Verfügung. Ihr Potenzial war immer schon eines der größten Geschenke der Natur. In der original indianischen 9 Kräuter-Essenz vereinigen sich diese Kräfte auf ideale und harmonische Weise. 

Kommen Sie gut durch die kalten Tage. Bereits jetzt eine schöne Adventzeit!

 

Bleiben und werden Sie gesund!

 

© Gabriele Feyerer

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter oder verlinkter Internetseiten!

 

 

 

Mit Indianern und Chinesen gut ins neue Jahr

 

 

Was meint Sie denn damit? Das fragen Sie sich vermutlich nach dieser Überschrift…

So manches kommt uns ja spanisch vor, aber chinesisch und indianisch…?

 

Ich befasse mich als Autorin ja mittlerweile seit rund 40 Jahren mit Naturheilkunde und den Heilmethoden indigener Völkerschaften rund um den Globus. Auch mit der so genannten Hildegard-Medizin, die nur einen Teil der in Europa bekannten Volksheilkunde und „Klostermedizin“ (heute als Traditionelle Europäische Medizin – TEM bezeichnet) ausmacht. Besonders angetan hat es mir die Traditionelle Tibetische Medizin (TTM). Am faszinierenden an meiner Arbeit finde ich die vielen Parallelen: wie etwa ein bestimmtes Kraut oder eine Pflanzenkombination auf unterschiedlichen Kontinenten genutzt wurde und welche Wirkungen man ihnen heute noch zuschreibt. Manches wird ähnlich beurteilt, einiges auch völlig kontrovers. Sehr wichtig ist in jedem traditionellen Heilsystem die praktische Anwendung und alle Beobachtungen am Kranken selbst  – danach richteten sich Schamanen, Heiler und Medizinkundige auf der ganzen Erde und fahren damit bis heute gut. Allerdings bildete sich im Europa des 16. Jahrhunderts im Gefolge der Aufklärung eine „Schulmedizin“ heraus, die sich von da an selbst als Wissenschaft erster Klasse ansah. Bis dato meint sie (erst recht, seit man Gene sequenzieren kann), sie befände sich im Besitz jeglicher Wahrheit über Gesundheit und Krankheit. Nicht alle Ärzte denken so – die Lage bessert sich, aber an der Basis gilt nur, was man unter dem Mikroskop beobachten oder durch Studien „beweisen“ kann – man nennt das evidenzbasierte Naturwissenschaft. Mit Natur hat diese aber nichts mehr im Sinn – sie ist eine rein chemisch-technische Methodik, die völlig rücksichtslos Tierversuche in Massen veranstaltet und deren Ethik man öfter einmal in Frage stellen kann. Auf der anderen Seite muss man der modernen Medizin Leistungen zugestehen, die anders nie möglich gewesen wären – vor allem auf dem Gebiet der Notfallmedizin. Beim Retten von Leben ist sie unschlagbar, mit alltäglichen und chronischen Leiden hat sie ihre Not. Weshalb fast jeder pharmazeutische Konzern sich gerne Anleihen und neue „Ideen“ bei Naturvölkern und ihrem alten Wissen holt. Geht man damit sorgsam um, kann es positiv sein, häufig geschieht das aber nicht, weshalb es besser sei – so meinten schon immer viele Indianer – überliefertes Wissen für sich zu behalten. Ausnahmen bestätigten die Regel – eine solche Ausnahme ist wohl die 9 Kräuter-Essenz „Original Indian Essence“.

 

Wäre das Rezept dieser durchdachten Pflanzenmischung als Forschungsobjekt in den Händen der Chemielobby gelandet (in den USA versuchte ja René Caisse erfolglos diesen Weg mit „Essiac“ einzuschlagen), hätte man ohnehin wenig damit angefangen, denn natürliche Pflanzenmischungen wurden zugunsten von Einzelsubstanzen wissenschaftlich immer vernachlässigt. Man kann die Wirkungen der Einzelsubstanzen darin aus der Sicht der Naturwissenschaft nicht verlässlich beurteilen. Außerdem ist ein Tee schwer patentierbar, und wie es aussieht, wenn es doch geschieht, können Sie u. a. in meinem neuen Buch nachlesen. Jedenfalls: gerade um die Gesamtwirkung einer solchen Mischung geht es. Daher ist und bleibt es wohl besser, wie es ist: die 9 Kräuter-Essenz gilt als Lebensmittel und wird nicht auf die Schiene eines völlig überteuerten "Heilmittels" gelangen. So wollte es auch die rezeptgebende Schamanin: die Kräutermischung sollte auf lange Zeit zu einem moderaten Preis allen Menschen leicht zugänglich und in Eigenverantwortung anwendbar sein. 

 

Doch nun zu den Chinesen…in diesem Riesenreich gab es immer so genannte „Barfußärzte“, sie wanderten landauf und landab, um den Menschen zu zeigen, wie sie gesund bleiben können…das war oberstes Gebot der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Wenn jemand krank wurde, hatte der Arzt bereits versagt und wurde auch nicht (mehr) bezahlt! Krankheiten schon im Vorfeld zu vermeiden, galt als die wahre „Heilkunst“, daher verloren nicht wenige Ärzte Leib und Leben, sobald der Kaiser krank wurde.

 

Asiatisches und indianisches Heilwissen entsprechen sich

 

Im kommenden Frühjahr und durch die zahlreichen Wetterkapriolen wird es sich einmal mehr zeigen: die allgemeine Stärkung unseres Immunsystems hat Vorrang. Durch chemische Medikamente ist das nicht zu schaffen – sie können nur die Folgen behandeln, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Seien es Erkältungskrankheiten oder eine „echte“ Grippe – wie gut oder schlecht unser Körper damit umgehen kann, liegt an seiner Fähigkeit zur Selbstregulation. Diese kann man – neben genügend frischer Luft, Schlaf und Ruhe – am allerbesten mit Kräutern unterstützen.

Umfragen zufolge hatte schon 2014 ein Viertel bis ein Drittel der deutschen Bevölkerung innerhalb der letzten 12 Monate Phytotherapie, also Pflanzenheilkunde, in Anspruch genommen (1) und der Trend ist ungebrochen. Ein Großteil des Interesses liegt hier auf asiatischen Systemen, vor allem der TCM, in Österreich auch vermehrt der Tibetischen Medizin (die nun in Deutschland 2017 mit ersten Kräuterformeln auf den regulären Markt gelangen soll, in Österreich gibt es sie bereits seit Jahren) (2). In der europäischen Phytotherapie liegt das Hauptinteresse eher auf Tees und Präparaten aus Einzelpflanzen, während die asiatischen Systeme ihr Potenzial bevorzugt in Pflanzenkombinationen entfalten. Hier zeigt sich, dass uns gerade mit der 9 Kräuter-Essenz ein hoch willkommener Spezialfall vorliegt - die Indianer nannten solche Rezepturen zum Beispiel "Bärenmedizin", womit ausgedrückt werden sollte, dass sie besonders umfassend wirken und somit zugleich Lebenselixiere darstellen, die der Vorbeugung und Gesunderhaltung dienen. Das erklärt sich aus dem perfekten Zusammenspiel einer Vielfalt von naturbelassenen Substanzen, die sehr überlegt kombiniert werden (Synergismus). Im Erzielen dieser synergetischen Wikrung von Kräutern haben es schon seit Jahrtausenden die TCM und ebenso die tibetische Medizin zur Meisterschaft gebracht. Eine weitere Besonderheit der 9 Kräuter-Essenz ist hier außerdem, dass sie keineswegs aus seltenen Pflanzen, sondern nur aus solchen besteht, die man gerne als "Unkraut" bezeichnet. Doch gerade sie entfalten ein Gesundheitspotential, das wir viel zu wenig schätzen. Durch das häufige Vorkommen entfällt hier auch jeder Raubbau an seltenen Kräutern oder die Notwendigkeit von Monokulturen. Nehmen wir nur die in der 9 Kräuter-Essenz enthaltene "gemeine" Brennnessel: diese wächst genau dort, wo sie will und widersteht jedem Massenzuchtversuch. Nur so kann sie vermutlich aus dem Bopden all jene Stoffe aufnehmen, die am Ende ihr großartiges Wirkspektrum ausmachen. Sie gelangte - wie viele andere Pflanzen - als "Fußstapfen" des weißen Mannes in alle Erdteile, wobei die Indianer rasch lernten, sie zu schätzen und sinnvoll zu benutzen. 

 

Die Mathematik der Phytotherapie

 

Den meisten von Ihnen sind sicher einige Begriffe aus der TCM geläufig: da geht es um Yin und Yang, um die Lebensenergie Qi (gesprochen Tschii) und bei Nahrungs- und Heilmitteln auch um die Thermik: ob sie etwa kalt/kühl, heiß/warm, ob sie trocken oder feucht sind. Hier einigermaßen Bescheid zu wissen, erfordert viel knifflige Lektüre. Es gibt aber schon gute Ratgeber für Laien, welche die Sache ganz wunderbar und klar beschreiben. (3) Sie können viel für Ihre Gesundheit tun, indem Sie zum Beispiel Ihre „Mitte“ – man könnte auch sagen, das Verdauungssystem – pfleglich behandeln, und sich nicht zu viel „Wind“ zumuten (wozu nicht nur Windkälte von außen, sondern auch Stress und seelische Belastungen zählen). Hier erweist sich die 9 Kräuter-Essenz als äußerst geeigente Helferin - die Bestandteile entfalten nämlich gerade im Bereich von Magen und Darm, dazu insgesamt als Stärkungsmittel ihre Wirkungen. Betrachtet man die enthaltenen Pflanzen, Wurzeln, Rinden und Algenn unter den Gesichtspunkten der TCM kommt überraschendes zu Tage: zusammen genommen decken die Komponenten praktisch alle Wirkungsfelder ab, die für eine Gesunderhaltung notwendig sind - die meisten Pflanzen mehrfach. Man kann von einer sehr guten Synergie ausgehen. Am stärksten scheint demnach die Kraft dieser Mischung, das "Qi"n zu stärken und zu "bewegen" (also die Lebensenergie so richtig in Fluss zu bringen) und "Windhitze oder Kälte" sowie "Schleim" zu eleminieren (das bedeutet einfach einfach insgesamt eine gute Abwehr). Daneben wird das "Yin" tonisiert (entspricht einer tiefen Kräftigung der Organe), das Blut aufgebaut und Toxine (Gifte) werden ausgeleitet. Was will man mehr...

 

Man könnte somit die 9 Kräuter-Essenz und damit das Heilwissen der Indianer auch „chinesisch denken“.

 

Im Ergebnis zeigt sich immer, wie faszinierend eine Vielfalt von Stoffen hier zusammenspielt. Es ist eine Rechnung, bei der 2 plus 2 im Ergebnis nicht 4, sondern auch einmal 5 sein kann. Das ist sozusagen die Mathematik  natürlichen Heilens. Chemie im Ernstfall, so viel wie nötig, aber für die Ausheilung und Behandlung chronischer Beschwerden hat die Natur noch immer jede Menge Überraschungen auf Lager.

 

In diesem Sinne: lassen Sie sich auch heuer überraschen – bleiben und werden Sie gesund!

 

 

(1) pts20150708007 Medizin/Wellness - Pressetext

(2) siehe dazu: Gabriele Feyerer: Padma – Tibetische Kräutermedizin vom Dach der Welt, AT-Verlag und „Padma 28 – Tibetische Naturmedizin für Körper und Geist“, Windpferd-Verlag

(3) siehe etwa: Georg Weidinger: Die Heilung der Mitte, Ennstaler-Verlag (über TCM im Alltag)

 

 

© Gabriele Feyerer

 

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Newsletter Sommer 2016

 

 

Diesen Newsletter möchte ich gleich mit einem Internet-Tipp beginnen:

 

www.survivalinternational.de

 

Sie finden dort großartige Fotos und Informationen über indigene Völker in aller Welt. Die Beschreibung ihrer Lebensumstände lässt uns auch leichter verstehen, warum es so wichtig ist, sich für den Erhalt des natürlichen Lebensraumes dieser Völker einzusetzen. Niemand hat das Recht, ihnen ihre traditionelle Art zu leben abzusprechen oder ihnen ihr angestammtes Land wegzunehmen. Leider geschieht das permanent, daher machen Sie, wo immer Sie es können, darauf aufmerksam oder beteiligen Sie sich an Aktionen gegen die Zerstörung natürlicher Lebensräume indigener Völkerschaften und Landnahme durch Konzerne und eine gierige „weiße“ Landwirtschaft.

 

Auch in meinem neuen Buch über die 9 Kräuter-Essenz finden Sie dazu eine Reihe von Adressen und Hinweisen.

 

Endlich Sommer!

 

Nun ist ja endlich der Sommer eingezogen, aber die nächsten Regengüsse scheinen auch künftig nicht fern. Wenn außerdem bald die Urlaubsreise ansteht, wie bewahren wir uns vor Jetlag, Montezumas Rache und anderen Unanehmlichkeiten? Vor allem die Pflege des Darms steht hier an erster Stelle, denn die Regel lautet tatsächlich: Darm gut, vieles – oder alles – gut, denn jeder Mensch ist nur so gesund wie das spezifische Mikrobiom seiner Darmflora.

 

Es schadet daher nicht, sich bereits einige Wochen vor, und am besten auch nach Ihrer Rückkehr  aus dem Urlaub, eine Kur mit 9 Kräuter-Essenz zu gönnen. Nicht nur wirkt sich das positiv auf einen Jetlag aus, vor allem die Verdauung wird dadurch schon einmal für die kommende Reise, die Aufregung und das fremde Essen „trainiert“.

 

Lesen Sie hier einen Auszug aus meinem neuen Buch über einen besonders wichtigen Bestandteil der 9 Kräuter-Essenz:

 

Braunalge, auch Tali, Fingertang oder engl. Kelp genannt. Ihre Inhaltsstoffe, darunter Alginsäure, Laminarane, bestimmte Proteine, Vitamine, Spurenelemente und Phytohormone sorgen – zusammen mit Rotulmenrinde – in der 9 Kräuter-Essenz für eine nachhaltige Stärkung der Magen- und Darmfunktionen.

Braunalgen leben fast ausschließlich im Meer und umfassen über 250 Gattungen mit ca. 2000 Arten. Einige sind mikroskopisch kleine Mehrzeller, andere (z. B. Bull Kelp) werden viele Meter lang. Braunalgen, vor allem die Fucus- und Laminaria-Arten, können in ihren Zellen das Jod des Seewassers konzentrieren. Dieses Spurenelement ist unabdingbar für die Schilddrüsenfunktion und wirkt auch als Jungbrunnen für die Haut. Der Nährstoffgehalt von Meeresalgen ist beachtlich: sie enthalten im Durchschnitt zehnmal mehr Vitamine als frisches Gemüse (darunter viel Provitamin A, Folsäure und das für Vegetarier so wichtige B 12), außerdem Mineralien, seltene Mikroelemente, Farbpigmente und Phytohormone.

Die in der 9 Kräuter-Essenz enthaltene Braunalge gehört zur Ordnung der Laminariales, welche die größten bekannten Tange, die bis zu 60 Meter lang werden, umfasst. Laminaria digitata, auch Tali oder Fingertang genannt, wächst in großen Beständen an den Küsten des nördlichen Atlantiks und des Pazifischen Ozeans. Gemischt mit anderen essbaren Algen, gilt Laminaria als äußerst hochwertige Eiweißquelle für die Nahrungsmittelindustrie. In den Küstengebieten Europas werden diese Algen als Viehfutter und zum Düngen verwendet. Laminaria-Arten haben die Besonderheit, die Aufnahme des Mineralstoffes Magnesium in den Organismus um bis zu 40 % zu steigern. Magnesium spielt eine wichtige Rolle für das Nervensystem und bei der Heilung von Blutarmut. Ein weiterer interessanter Wirkstoff in Braunalgen ist das Laminin, eine basische Aminosäure, die sich in klinischen Versuchen als hilfreich bei Bluthochdruck erwiesen hat.

 

Jod ist lebensnotwendig

Die vielleicht wichtigste Komponente in Braunalgen ist ihr natürlicher Jodgehalt. Unsere Schilddrüse braucht Jod für die Produktion ihrer Hormone Thyroxin und Trijodthyronin. Fehlt der Schilddrüse Jod, reagiert sie mit einer Gewebsvermehrung (Kropf) und versucht so, mehr davon aus der Nahrung herauszufiltern. Extremer Jodmangel ist besonders in der Schwangerschaft gefährlich, weil das ungeborene Kind geistige Schäden (Kretinismus) davontragen kann. 240µg Jod reichen aus, um alle Körperfunktionen im Gleichgewicht zu halten, diese winzige Menge ist aber für ein normales Funktionieren des Stoffwechsels unabdingbar. Künstliche Jodierung von Kochsalz bleibt umstritten, das Jod in Algen ist dagegen organisch gebunden und durch seine Ähnlichkeit mit Thyroxin für die Schilddrüse sofort verwertbar. Der US-Autor und Pharmakologe Dr. Daniel Mowrey stellte fest, dass Schilddrüsenerkrankungen und deren Folgen bei Japanern, die regelmäßig Meeresalgen essen, praktisch unbekannt sind. Die vielfach berichtete Gewichtsregulierung durch die 9 Kräuter-Formel dürfte vor allem mit seiner ausgleichenden Wirkung auf die innersekretorischen Drüsen durch Kelp sowie der zusätzlich jodhaltigen Brunnenkresse zu tun haben. Bei bestehenden Schilddrüsenproblemen konsultieren Sie bitte zuvor einen Arzt!

Der Tod sitzt im Darm

Diese alte Weisheit hat ihre Berechtigung, weil nur eine reibungslose Verdauung die Gesundheit des Körpers garantiert. Algen sind durch die enthaltene Alginsäure ein effektives Darmreinigungs- und Darmpflegemittel. Laminaria digitata ergänzt sich hier in der 9 Kräuter-Formel ausgezeichnet mit der Rotulmenrinde. Bei längerem Verzehr von Algen können sogar bereits in den Knochen abgelagerte Isotope (aus radioaktiver Verstrahlung) wieder gelöst und ausgeschieden werden. Das ergaben japanische Versuche nach der Atombomben-Katastrophe von Hiroshima. Eine regelmäßige Entgiftung und Reinigung des Organismus ist auch wichtig bei allen Hautkrankheiten und diversen Allergien, die in der 'Regel nur ein Spiegel für Schädigungen der Darmschleimhaut sind. Auch rheumatische Schmerzen oder Migräne treten oft als Ergebnis einer lang dauernden inneren Vergiftung auf. Dem wirken Braunalgen entgegen, weshalb sie in der Rezeptur der 9 Kräuter Essenz eine sehr spezielle Komponente darstellen. (...)

Mehr dazu und über alle anderen Bestandteile der 9 Kräuter-Essenz können Sie in meinem neuen Buch nachlesen.

 

Mit diesem Wissen kann ich Ihnen nur alles Gute und einen entspannten Urlaub wünschen.

Bleiben und werden Sie gesund!

 

© Gabriele Feyerer

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 

Newsletter Frühjahr 2016

 

 

Haben Sie Ostern gut „überstanden“ – von wegen Stress und Perfektion? Eine Perfektion, die wir uns meist selbst auferlegen, statt in dieser Zeit seelisch durchzuatmen und uns über einen Neubeginn zu freuen – geistig, und indem wir die erblühende Natur betrachten. Doch zuerst die nicht so angenehmen Neuigkeiten:

 

 

Späte Gerechtigkeit und die heutigen Folgen der „Indianerpolitik“

 

 

Im österreichischen Nachrichtenmagazin „News“ Nr. 51/15 sah man auf einem ganzseitigen Foto den kanadischen Premierminister Justin Trudeau über den Missbrauch in staatlichen Schulen Kanadas an den Kindern der First Nations in der Tat weinen! Eine seltene, doch sehr menschliche Geste. Die zuständige Behörde soll sofort aufgelöst worden sein und er kündigte harte Konsequenzen an. Eine „Wahrheits- und Versöhnungskommission“ wurde eingerichtet, hohe Geldforderungen stehen im Raum…über die aktuelle Lage ist mir nichts bekannt. Man kann nur hoffen, es geschieht nun wirklich etwas, denn auch in Kanada ist die Situation der First Nations in keiner Weise großartig. Die Aufklärungsrate von Verbrechen an indigenen Frauen ist seit langem erschreckend niedrig und der Amoklauf eines jungen Mannes an der kanadischen Highschool von La Loche im Jänner 2016 (angeblich ist der Täter indigener Abstammung), sprach ebenfalls für sich. Der Ort La Loche in der Provinz Saskatchewan grenzt an ein Gebiet der First Nation „Clearwater River Dene“. Dort herrscht, wie in vielen Fällen, auch eine große Perspektivelosigkeit unter jungen Menschen und die Selbstmordrate ist hoch. Fakten, die gerne unterdrückt werden. Weltweit ist die Lage indigener Völker oder der Menschen in Kriegsgebieten einfach nur trist und Migrationsströme werden heute zur Normalität. Aggressionen und die Gewalt steigen…wo ist hier eine Lösung? Unsere so genannte „zivilisierte“ Welt bekommt die Folgen ihrer früheren Taten und Unterlassungen nun zu spüren. Es muss zweifellos alles getan werden, um mehr Gerechtigkeit und Wahrheit in der Politik herzustellen, die Menschenrechte sind zu achten und die Umwelt muss besser geschützt werden. Jeder weiß das, doch die wenigsten kümmert es…Indianer haben seit jeher auf diese Dinge Wert gelegt und sie tun es heute mehr denn je.

 

 

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Trotz aller Widrigkeiten sollen wir auch daran denken, uns selbst und unseren Körper gesund zu erhalten und ihm Gutes zu tun. Das Geschenk der indianischen 9 Kräuter-Formel „Original Indian Essence“ kann dabei sehr gezielt helfen.

 

 

Neue Kraft für Körper, Seele und Geist

 

 

Wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, geht es uns oft genau gegenteilig: wir sind müde, kämpfen mit der Umstellung auf die Sommerzeit und es fehlt die Energie. Auch weil dieser „Nicht-Winter“ mit allen Wetterkapriolen und dem Auf und Ab der Temperaturen sehr anstrengend war. Dann kann auch Fasten – sollten Sie es getan haben – doppelt anstrengend sein. Abgesehen davon, dass heute viele Menschen besser in anderer Hinsicht, als beim Essen selbst fasten sollten (Verzicht auf digitale Medien, auf unnütze Autofahrten, auf  Konsum,  Fast Food und Genussgifte oder negatives Handeln), gibt es viele Möglichkeiten, dem Organismus wieder mit mehr Energie zu verhelfen. Hier die wichtigsten davon:

 

Mehr Bewegung, frische Luft und Sonne: mindestens eine halbe Stunde täglich sollten Sie zügig gehen (wirkt im Grunde besser als Joggen oder unlustiges „Walken“ mit Stöcken, die im Flachland keiner braucht). Schon dieser tägliche Spaziergang oder auch eine Stunde Gartenarbeit bewirken eine Zunahme der Fitness und versorgen den Körper mit Sauerstoff.

 

Frühjahrskräuter in die Ernährung einbauenLöwenzahn oder Brennnesseln kennt jeder und sicher finden Sie eine unbelastete Stelle, wo man sie pflücken kann. Es gibt kaum etwas Besseres, als den ersten Frühlingssalat aus Löwenzahnblättern, vermischt mit gekochten Kartoffeln und gekochtem (oder pochiertem) Ei. Dieser Salat aus Frühlingskräutern bzw. Brennneselspinat oder -suppe sollte unbedingt zwei bis vier Wochen lang Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Ergänzen können Sie die Köstlichkeiten beliebig mit noch mehr Frühlingsgrün: Giersch, Gänseblümchen, Veilchen (Blätter und Blüten), zarte Schafgarbe, Gundelrebe, Vogelmiere, Ehrenpreis, Knoblauchsrauke und und…durchwandern Sie Wald und Wiese doch einmal mit einem Bestimmungsbuch oder nutzen eine Wildkräuterführung. Im eigenen Garten, wo jede Chemie absolut tabu sein sollte, siedeln sich manche Wildkräuter ganz von selbst an, wenn man sie nur lässt. Der Reichtum an Vitalstoffen ist in diesen Pflanzen um ein Vielfaches größer, als in jedem Salat, den Sie kaufen können!

 

Mehr Wasser trinken: ein Übermaß an Wasser zu trinken, ist nicht nötig, aber zur täglichen Entgiftung braucht der Körper reines Wasser, das viele von uns überhaupt niemals trinken! Dabei könnte so eine Reihe von Störungen gar erst nicht auftreten. Machen Sie es sich daher zur Gewohnheit, mindestens einen Liter gutes Wasser – kein Mineralwasser – täglich pur zu trinken (4 Gläser). Wenn Sie morgens „Original Indian Essence“ einnehmen, dann trinken Sie unbedingt zur Entgiftung hinterher ein großes Glas Wasser, ebenso vor dem Mittag- und Abendessen. Wenn es Ihnen schmeckt, fügen Sie dem Wasser ev. etwas Honig und Zitronensaft zu, das soll zusätzlich helfen, Gewicht zu regulieren und es regt die Verdauung an. Auch ein Spritzer biologischer Apfelessig ist nicht verkehrt – oder richten Sie damit ihren Frühlingssalat an.

 

An die Leber denken: Es heißt, die Müdigkeit sei der Schmerz der Leber, denn das Organ selbst tut nicht weh. Daran ist viel Wahres und kaum jemandem ist bewusst, wie gefährlich es ist, ständig seine Leber zu überfordern – durch Dauerstress, zu viel Zucker, Fett, Genussgifte oder Medikamente. Die nicht-alkoholische Fettleber ist bereits zu einem Wohlstandsleiden geworden. Besteht sie über längere Zeit, kann das Gewebe sich entzünden, in die gefürchtete Zirrhose übergehen oder gar krebsig entarten. Das Wichtigste, um die Leber zu schützen, sind Herb- und Bitterstoffe. Wildkräuter enthalten sie reichlich oder man nimmt sie kurmäßig als Nahrungsergänzung. Etwa in „Padma Hepaten“, worüber Sie ausführlich in meinen Büchern „Padma 28“ und „Padma – Tibetische Kräutermedizin vom Dach der Welt“ nachlesen können. Aber auch die Gesamtheit der Kräuter in „Original Indian Essence“ tut der gesamten Verdauung gut und kräftigt zugleich die Leberfunktion.

 

Ausreichend schlafen: Gerade der Schlaf kommt heute zu kurz – denn wir müssen bis spät in die Nacht vor dem Fernseher, Computer oder Handy sitzen und schnell noch die wichtigsten Nachrichten checken oder selbst dann noch beruflich erreichbar sein. Helle Lichtquellen verhindern zudem die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Am Tag fehlt uns dafür genügend Serotonin, der gesamte Schlaf- Wachrhythmus gerät außer Kontrolle. Krankheiten sind die unabdingbare Folge, denn auch die Leber regeneriert sich nur nachts. Achten Sie zumindest darauf, vor Mitternacht ins Bett zu gehen und helle Lichtquellen ca. eine Stunde zuvor auszuschalten.

 

Wenn Sie diese 5 Regeln einmal wirklich beherzigen, haben Sie mehr für Ihre Gesundheit getan, als vermutlich in den letzten paar Jahren. Und auch wenn Sie nicht konsequent sind, ist jede Anstrengung in dieser Richtung positiv. Es gäbe natürlich noch viel zu sagen, etwa, dass man Stress reduzieren und negative Emotionen unter Kontrolle halten sollte. Wichtig ist auch, nicht allzu streng und perfektionistisch mit sich selbst zu sein, aber das Durchhalten zu üben. Schon Kinder verlernen heute zunehmend, auf etwas zu verzichten oder länger bei einer Sache zu bleiben…weil eben Erwachsene das auch nicht mehr können. Es gäbe also genug zu tun…

 

 

Ideale Ergänzung: eine Kur mit der 9 Kräuter-Essenz

 

Gerade im Frühjahr ist es nützlich – am besten nach Vollmond – eine 4 bis 6-wöchige Kur mit der 9 Kräuter-Essenz „Original Indian Essence“ zu beginnen. Diese Tee-Essenz enthält Kräuter, welche im Zusammenwirken den Körper – und wie die Rezeptgeberin bestätigte, auch Seele und Geist – wieder in neue Harmonie bringen. Nehmen Sie Ihre Dosis der Kräuter-Essenz  morgens gleich nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen ein. Zu anderen Mitteln sollten Sie einen zeitlichen Abstand von einer halben bis einer Stunde einhalten. Dabei gilt immer: viel hilft nicht unbedingt viel, wichtiger ist die Regelmäßigkeit der Einnahme und das Hören auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers.

 

In diesem Sinne: werden und bleiben Sie gesund!

 

 

Das neue Buch zum Thema – erscheint Mai/Juni 2016:

 

Die 9 Kräuter-Essenz

Pflanzenkraft aus dem Schatz indianischer Heilkunst

 

 

 

 

© Gabriele Feyerer

 

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

Newsletter zum neuen Jahr

 

 

Geschätzte Anwender und Interessenten einer 9 Kräuter Tee-Formel:

 

 

Spät, aber doch:  ein „Newsletter zum neuen Jahr“ – in Form einiger Ausschnitte aus meinem Buch über die 9 Kräuter Tee-Formel, das demnächst neu erscheint.

 

Dazu ein wichtiger Hinweis: Unstimmigkeiten mit der kanadischen Inhaberin dieser Tee-Essenz werfen derzeit rechtliche und praktische Fragen auf, bis zu deren Klärung ich den Markennamen „Original Indian* Essence“ durch „9 Kräuter Formel“ ersetze. Ich bin als Autorin nicht in diese Fragen involviert und möchte es auch nicht sein. Sie müssen dazu nur wissen: es handelt sich um denselben Tee, welcher in unvermindert guter Qualität und korrekter Mischung beim europäischen Zentralvertrieb in Deutschland erhältlich sein wird: so die Auskunft auf dieser Plattform, der ich meine Texte gratis zur Verfügung stelle, weil ich von den positiven Wirkungen der 9 Kräuter-Tee-Essenz überzeugt bin. Somit ist nur zu hoffen, dass Unklarheiten bald ausgeräumt werden und die Konsumenten weiterhin dieses ausgezeichnete Tee-Produkt nutzen können.

 

Mein neues Buch wird aus den genannten Gründen ebenfalls nicht mehr „Original Indian*Essence“ im Titel führen können. Ich möchte mich, wie schon erwähnt, nicht selbst etwaigen, unberechtigten Angriffen ausgesetzt sehen,

nachdem ich seinerzeit von den Entdeckern der Tee-Essenz geradezu gebeten wurde, darüber ein Buch zu verfassen (alle Buchrechte liegen jedoch bei mir). Möglich, dass auch ich seinerzeit mancher Behauptung aus Kanada erlegen bin, die heute letztlich nicht (mehr) nachvollziehbar ist. Dies soll die gute Energie des Produkts aber keinesfalls stören, weil das weder im Sinne der rezeptgebenden Indianer, noch im Sinne der Konsumenten sein kann.

 

 

Hier exklusiv für Sie ein Teil des Vorwortes zum neuen Buch:

 

Mehr als 10 Jahre sind nun vergangen, seit mein Buch über eine indianische Tee-Essenz zum ersten Mal erschien. Nach mühevoller Kleinarbeit an der vorliegenden Neufassung, erkenne ich: es war gut, diese Zeit verstreichen zu lassen.

 

In der Naturheilkunde hat sich im letzten Jahrzehnt viel getan. Neue Richtlinien führen dazu, dass traditionelle Rezepturen es künftig schwerer haben, auf dem europäischen Markt zu bestehen. Strenge Nachweispflichten garantieren die Qualität von Produkten, jedoch dürfen nun keine Hinweise mehr über gezielte Wirkungen an Verpackungen oder in Beipackzetteln stehen, außer es handelt sich um geprüfte Arzneimittel. Bei so genannten Nahrungsergänzungen sind derartige Hinweise verboten, auch wenn sie sich als noch so wirksam gegen bestimmte Symptombilder erweisen. Publikationen, die sich einzelnen Produkten oder Substanzen widmen, schaffen zum Teil Abhilfe. Dieses Buch kann ein solcher Lückenfüller sein – es bietet Ihnen Informationen und Erfahrungswerte an, will diese aber nicht als letztgültig oder „wissenschaftlich“ transportieren. Wie alle meine Bücher, ist es primär für Laien geschrieben – für Menschen, die (auch) eine andere Art von Gesundheit und Heilung nutzen wollen. Alternativmedizin ist ein missbrauchtes Wort, besser träfe es wohl die komplizierte Umschreibung „Praktische Hilfe zu mehr Gesundheit durch gesammelte Erfahrungswerte“. (…)

 

Sie erkennen schon aus diesen wenigen Zeilen, dass mein Buch viel Neues und Interessantes beinhaltet, das für die Anwendung und das richtige Verständnis der Pflanzenmedizin (Phytotherapie) wichtig ist.

 

Leider ist es nämlich keineswegs so, dass diese Form der Gesundheitsvorsorge und Therapie in der Alltagsmedizin des 21. Jahrhunderts richtig angekommen wäre…Immer noch werden Pflanzenmittel eher als „nette Spielerei“ neben der „ordentlichen“ chemischen Therapie angesehen – dabei sind sie viel mehr als das. Und für Millionen Menschen in anderen Erdteilen war die Natur mit ihren Gaben die einzige Medizin, mit deren Hilfe sie seit Jahrtausenden überlebten. Erst weiße Einwanderer und „Forscher“ schleppten Krankheiten ein, gegen welche die einheimischen „First Nations“ keine Abwehrstoffe bilden konnten. Aber sie lernten mit der Zeit, ihr Immunsystem mit pflanzlichen Mitteln zu stärken. Ein solches Mittel ist die indianische 9 Kräuter Tee-Essenz“.

 

Weil es gut zur Jahreszeit passt – wir kennen alle den Brauch, sich unter einem Mistelzweig zu küssen – möchte ich Ihnen diese Pflanze kurz vorstellen. Sie ist, neben acht weiteren Pflanzen in der 9 Kräuter Tee-Essenz ein wichtiger Bestandteil des „synergistischen Ganzen“:

 

 

Mistel (Phoradendron flavescens, fam. Viscum album) – engl.: Misteltoe
Familie: Mistelgewächse (Loranthaceae)

 

Inhaltsstoffe: Viscotoxin, Proteine, darunter eine tumorhemmende Eiweißverbindung, Galaktoside (immunmodulierende Lektine), Cholinderivate, herzwirksame Verbindungen der Klasse Phenylpropane und Lignane; Inosit, Urson, Quercitrin u. a.

Wirkung: gefäßerweiternd, blutdruckregulierend, menstruationsfördernd, abwehrstärkend (immunmodulierend), tumorhemmend und krebsvorbeugend (antikanzerogen)

Bestandteile in der Tee-Essenz: Blätter

 

Die Mistel galt schon immer als „magischer“ Sonderfall unter den Pflanzen. Sie ist ein Halbparasit, der auf Bäumen wächst und ihnen Nährstoffe und Wasser entzieht. Aber sie kann durch Photosynthese auch selbständig wachsen, und nur selten bringt ihr Schmarotzertum einen Baum zum Absterben. Bei Bäumen, die auf Wasseradern stehen, scheint sie sogar zu deren Gesundheit beizutragen. Es gibt Laubholz-, Tannen- und Kiefernmisteln, denen man seit Jahrtausenden bestimmte Heilkräfte zuordnet. Viel verwendet wird ein Extrakt der Apfelbaummistel. Entgegen zahlreicher Behauptungen kommt die Mistel auch in Nordamerika vor und wird von den Indianern seit langem genutzt.

Die Eichenmistel war den Kelten heilig, schon Hippokrates und Paracelsus wandten Mistelextrakte an, und Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, gebührt das Verdienst, ihren Wert als unterstützendes Mittel bei der Krebsheilung erforscht zu haben. Die Misteltherapie ist heute eine von der Schulmedizin anerkannte, komplementäre (ergänzende) Behandlungsform bei Krebs. Sie wird dabei als Präparat gespritzt, was nicht zu dem Schluss verleiten darf, sie wäre in keiner anderen Form wirksam. Eine vorbeugende Wirkung gegen das Krebsgeschehen ist auch für den Blattauszug anzunehmen, da die Mistel das gesamte Immunsystem entsprechend stimuliert.

 

Traditionelle Verwendung

 

Tee aus Mistelblättern wurde in der europäischen Volksheilkunde immer schon erfolgreich zur Regulierung des Blutdrucks und der Herztätigkeit, bei Gefäßkrämpfen sowie gegen Arteriosklerose eingesetzt. Die Mistel bessert kalte Extremitäten und das bekannte „Ameisenlaufen“ bei schlechter Durchblutung, zeigt aber auch bei Lungenleiden Wirkung. Die älteste bekannte Anwendung betrifft Schwindel und „Fallsucht“ (Epilepsie); traditionell wurde sie auch gegen Frauenleiden, z. B. Hitzewallungen, Migräne und Blutandrang zum Kopf, sowie zur Regulierung der Monatsblutung eingesetzt. In der Rekonvaleszenz (Erholung) nach schweren Krankheiten wirkt die Mistel kreislauf- und herzstärkend. Obwohl die Hinweise auf eine Giftigkeit dieser Pflanze (Arten von Nadelbäumen sollen am gehaltvollsten sein) leicht überzogen sind, sollten Sie Selbstversuche mit Mistelextrakten und Misteltee unterlassen. In dieser

9 Kräuter Tee-Formel erfüllt die Mistel ihre Funktion als Teil eines harmonischen Ganzen. Dass es sich hier nicht um den üblicherweise empfohlenen Kaltauszug handelt, tut dem Zweck sichtlich keinen Abbruch. Was nur zeigt, dass wir über die „Alchemie“ und Wirkungsweise von so genannten „Multicompounds“ (Vielstoffarzneien) wie auch diese Tee-Essenz eine ist, noch viel zu wenig wissen.

 

Sogar spirituelle Botschaften können Pflanzen uns übermitteln – für mein Empfinden war die Botschaft der Mistel folgende:

 

Die Mistel nimmt und gibt zugleich, sie ordnet und harmonisiert Energien. Auch wir müssen einen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen herstellen, anders können wir nicht glücklich sein. Krebszellen sind energiesaugende „Terroristen“, sie nehmen rücksichtslos, ohne etwas zu geben. Doch man kann diese Krankheit auch als Chance begreifen, ein neues Gleichgewicht im Leben zu finden. (…)

 

Während ich dies schreibe, habe ich mir – nach einem Tag, an dem ich leider ohne Schirm unterwegs war, daher von einem eisigen Regen überrascht und völlig durchnässt wurde – eine ordentliche Erkältung eingefangen. Die Nacht verbrachte ich mit Kopf- und Halsschmerzen, quälendem Schnupfen und Niesanfällen…zugleich nehme ich aber drei Mal täglich 2 EL der 9 Kräuter-Formel ein und merke schon nach einem Tag (wo sich Schnupfen und  Schmerzen noch einmal verstärkt haben), dass ich trotzdem nicht so zerschlagen, müde und auch seelisch gedrückt bin, wie sonst bei solchen Anlässen. Kann das der Tee sein? Es sieht fast so aus. Nun ist es Abend und der Schnupfen löst sich bereits, der Verbrauch an Taschentüchern war heute enorm, aber es hilft und fühlt sich so richtig wie eine notwendige Reinigung an.

Ich werde nun jedenfalls gleich eine ordentliche Kur mit dem Tee anhängen. Sie kann bei diesem belastenden „Hundewetter“ nur von Vorteil sein. Starke Kälte ist für die kommenden Tage angesagt. Ich werde mich warm einpacken und dazu etwas Sonne tanken. Außerdem am Wochenende Ruhe geben, denn das Manuskript für die Neuauflage meines Buches ist nun abgeschickt. Ich freue mich sehr auf die neue Ausgabe, womit Sie wieder einen aktuellen Ratgeber zu dieser 9 Kräuter Tee-Formel in Händen halten, deren Qualität sich nicht daran misst, wie man diese, allen vorhandenen Quellen nach tatsächlich von einer indianischen Medizinfrau stammenden Pflanzenmischung nun künftig nennt oder nennen darf…Tatsache ist: sie wirkt.

 

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

 

© Gabriele Feyerer

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 

 

Newsletter Herbst 2015

 

Das Geheimnis des „Indian Summer“

 

„Leaf peeper“ – Laubgucker, nennt man im US-Staat Vermont, wo die prächtigste herbstliche Laubfärbung zu sehen ist, jene Massen an Touristen, die nur deswegen kommen. Man ist stolz darauf, „das“ Land des Indian Summer zu sein. Wobei man übermäßige verbale Korrektheit zu vermeiden sucht, denn „Indianischer Sommer“ beinhaltet ja das Wort „Indianer“, somit müsste man ehrlicherweise „Native Amercian Summer“ sagen…doch um Indianer geht hier längst nicht mehr, sondern um die Einnahmen, die mit dem Spektakel verbunden sind.

Im Vermont der Farmhäuser gibt es heute schon mehr Touristen als Kühe sowie Hotels in allen Preislagen, und die sind im Herbst ausgebucht wie nie. Vermont ist das Land der Künstler und Exzentriker – beliebtes Reiseziel daher auch für europäische „Spirituelle“, Möchtegern-Hobby-Indianer und Visionssucher. Bioläden prägen das Bild. Aber zurück zum Indian Summer:

Den Begriff verwendet man in den USA eigentlich kaum mehr, dort spricht man nämlich von „Foliage“ (buntes Blattwerk). Indian Summer ist reine Marketingstrategie fürs fahrende Volk. Und schön ist es ja wirklich: Das Blätterkleid der Bäume leuchtet umso herrlicher, je stärker die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht werden. Am Tag viel Sonne und Wind, über Nacht bereits Frost: das lässt die Farben am stärksten glühen – von gelb, golden bis feuerrot. Den Reigen beginnt der rote Ahorn, es folgen der Zuckerahorn und die gelbe Haselnuss. Später kommen Roteichen, das Gelb der Buchen, Ulmen und Eschen dazu. Am Schluss noch die sehr hellen Blätter der Birken – das ergibt eine selten schöne Mischung. Vermont besitzt zu einem Viertel der Fläche Wald und am meisten Ahornbäume. Machen dann auch andere Bundesstaaten Werbung mit „Foliage“, zeigt man sich ganz entrüstet…

 

Wenn Sie sich übrigens solchen Bildern erfreuen wollen, schauen Sie sich (nochmals) den Film „Der mit dem Wolf tanzt“ (die Langfassung!) an – hier gibt es Landschaftsbilder von seltener Schönheit, auch den Indian Summer am Fluss, zu sehen.

 

Aber muss man überhaupt so weit fahren, um im Herbst die Natur und ihre Farben zu genießen? Nein – das wurde mir unlängst wieder bei einem Spaziergang durch das nahe Wäldchen bewusst. Daran möchte ich Sie teilhaben lassen:

 

 

Den Herbst vor unserer Haustür genießen!

 

Sehr bunt ist es jetzt noch nicht – die ersten Nachtfröste fehlen ja noch, aber lange kann es nicht mehr dauern. Am 25. September, wenn ich das schreibe, haben wir gerade den zweiten kühlen Regentag. Im Westen von Österreich hat es bereits geschneit, nachdem wir eine Woche zuvor im Osten noch Temperaturen um 25 Grad hatten! Es ist schon verrückt…

Gewitterstürme haben in diesem kleinen Waldstück arg gewütet, viel Holz wurde seit Frühjahr geschlägert, es gibt eine Neupflanzung – Jahrzehnte wird sie brauchen, um das entstandene Loch zu füllen. Plötzlich hat sich eine riesige Lichtung mitten am vorher so dunklen Weg geöffnet. Und dort stieß ich heuer auf etwas in unserer Gegend sehr Seltenes: einen Kermesbeerenstrauch! (siehe Bild). Seine blutroten Beeren würden gleich einmal zum Naschen einladen, wären sie nicht giftig. Ich hoffe,  alle Spaziergänger wissen das…vor allem Kinder. Aber die meisten Menschen hier sind ohnehin schon so naturfern, dass sie sich kaum noch in diesen Wald trauen – vor allem wegen der Zecken, die angeblich überall lauern und einen ständig anspringen wie der Leibhaftige. Mir ist das zwar noch nie passiert, aber die angstmachende Werbung hierzulande greift.

 

Die Kermesbeere (Phytolacca americana) mit ihren hängenden Beerentrauben siedelt sich oft spontan auf gerodeten Flächen in Wäldern an – so wohl auch hier. Nie zuvor habe ich sie bei uns gesehen. Dennoch scheint sie offenbar in der Südsteiermark nicht selten vorzukommen. Bei den American Natives wurden Blätter, Wurzeln und sogar die giftigen Beeren z.B. bei Rheuma und Arthritis angewandt – außerdem als Brech- und Abführmittel.

 

Alle Teile der Kermesbeere sind giftig, obwohl junge Schösslinge früher gekocht verwendet und ähnlich wie Spargel gegessen wurden. Sie enthalten aber schleimhautreizende Saponine und giftige Lektine. Es kann dann leicht zu Erbrechen, blutigem Durchfall, Schwindel und Blutdruckabfall kommen. In hohen Dosen führen Krämpfe zum Tod durch Atemlähmung , also in jedem Fall Finger weg! Früher wurden gekochte Kermesbeeren in Frankreich, Spanien und Portugal zum Färben von Rotwein verwendet. Heute erforscht man die Anwendung dieser Pflanze gegen HIV-Infektionen und andere Immunschwächen. In der Homöopathie wird Phytolacca als Mittel gegen Mandel- und Gelenksentzündungen und grippale Infekte mit starken Halsschmerzen eingesetzt. An dieser Pflanze zeigt sich gut, wie individuell die Indianer die Wirkung jeder Pflanze einschätzten. Sie kannten die genaue Dosis auch bei gefährlichen Kräutern und es war Aufgabe ihrer Medizinkundigen, sie zu finden. Solche Rezepte hätte man wohl kaum an Weiße weitergegeben, die damit nicht umgehen konnten.

 

Einfache „Unkräuter“ wirken genauso nachhaltig

 

Bei der Kräuterformel von Original Indian Essence handelt es sich um Pflanzen und Pflanzenteile, deren Anwendung auch in den Händen medizinischer Laien so gut wie keinen Schaden anrichten kann. Gleichzeitig sind trotzdem in der Anwendung starke gesundheitliche Effekte sichtbar. Einfache „Unkräuter“ können also in der richtigen Zusammenstellung zielführend und sicher wirken, obwohl ihre Inhaltsstoffe relativ „harmlos“ sind – oder eben gerade deshalb.

 

In anderen, bereits vor Original Indian Essence bekannten Rezepten angeblicher originaler „Indianertees“ (mit nur 4 oder 8 Inhaltstoffen) ist bis heute der Medizinalrhabarber (Rheum palmatum) enthalten. Dieser kann bei Einnahme höherer Dosen starken Durchfall und Schäden des Verdauungsapparats hervorrufen. Es war und ist daher nur klug, wenn solche unsicheren Rezepturen von indianischen Medizinkundigen manchmal an die Probleme der Menschen in Industrienationen angepasst werden, damit sie ebenso wirksam, aber in der Anwendung sicherer sind. Ein solcher Fall ist Original Indian Essence. Eine lange bekannte Rezeptur (die offenbar in unterschiedlichen Variationen beim Volk der Ojibwa und Cree existierte) wurde schließlich von einer Indianerschamanin, aus ihrem persönlichen Wissen als Mitglied des Medizinbundes der „Midewiwin“ heraus, noch korrigiert und verbessert. Danach konnte sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, dieses alte Rezept in „weiße Hände“ von Personen zu übergeben, die vertrauensvoll ihre Hilfe gesucht hatten.

 

Vor allem wurde aus der original-indianischen Kräuterformel der Rhabarber entfernt und statt dessen die Große Brennnessel (Urtica dioica) hinzugefügt, da sie gegen viele Leiden wirkt, die für den westlichen, stressgeplagten Menschen heute typisch sind, angefangen von Blasen- und Nierenproblemen, bis hin zu Magen-Darm-Störungen und Kreislaufbeschwerden. Die Brennnessel – obwohl sie zu den Footsteps der Weißen gehört, also mit ihnen eingewandert ist – zählte dennoch auch bei den Indianern längst zu den häufig verwendeten Heilpflanzen. Im neuen Rezept von Original Indian Essence findet sich jetzt auch die Mistel sie war schon immer auch in Nordamerika bekannt und heimisch (was öfter bestritten wurde). Zur Mistel mehr im kommenden Newsletter!

 

 

Erkältungen rechtzeitig vorbeugen

 

Erkältungskrankheiten, wie sie uns gerade jetzt im Herbst wieder ins Haus stehen, bilden einen der Angriffspunkte für die Rezeptur Original Indian Essence. Beginnen Sie rechtzeitig mit einer Kur – sie tun damit Ihrem Immunsystem insgesamt etwas Gutes. Alljährlich werden wir pünktlich zum Ende des Sommers auch mit Tipps und Rezepten überhäuft, die uns gegen „Grippe“ schützen sollen. Ob Sie sich hier (nur) auf eine Impfung verlassen, deren Wirkung ebenso regelmäßig in Frage steht, müssen Sie selbst entscheiden. Es ist aber auf jeden Fall gut, (auch) auf Kräuterrezepte zu vertrauen, die unsere Abwehr auf Vordermann bringen.

 

Die „echte Grippe“ (Influenza) ist rein äußerlich an den Symptomen nicht von einer schweren Erkältung zu unterscheiden – oft ist ja beides vorhanden. Die Warnung, wonach durch Verzicht auf (Bett)ruhe sogar schwere Herzmuskelentzündungen entstehen können, hat insofern ihre Berechtigung, aber davor schützt eine Impfung nicht. Denn jede Überbelastung des Immunsystems kann zu solchen Spätschäden führen. Es ist daher jedenfalls ratsam, bei ernsten Symptomen (Dauerkopfschmerzen, hohes Fieber, starker Husten) im Bett zu bleiben und gleichzeitig das Immunsystem zu kräftigen. Haben Sie vor allem keine Angst vor Fieber und unterdrücken Sie es nur in Notfällen – gerade das nämlich verursacht Folgeschäden, weil die auslösenden Viren vom Körper unter einer Körpertemperatur von 39 Grad nicht „verbrannt“ und abgetötet werden können. Senkt man Fieber zu früh, kehrt gerade eine echte Grippe später oft mit Vehemenz zurück – was in der Tat sehr gefährlich werden kann. Das gilt für jede nicht ausgeheilte, sondern nur unterdrückte Krankheit.

Auch die Gabe von Antibiotika (die gegen Viren NICHT wirken!) ist zu vermeiden, außer es besteht sehr starker Husten mit blutigem Auswurf bzw. die Gefahr einer manifesten Lungenentzündung. In allen anderen Fällen ist Bronchialtee die bessere Wahl – er ergänzt sinnvoll die Einnahme von Original Indian Essence, das außerdem die Erholung eines kranken Organismus ganzheitlich unterstützt.

 

Bleibt mir also nur, Ihnen noch einen sonnigen, farbenfrohen Herbst und einen guten Übergang in die kältere Zeit zu wünschen. Dieser erfolgt ja zunehmend rascher und fordert so unsere Abwehr und Körperregulation zusätzlich heraus. Kräutertees und Pflanzenrezepturen waren hier immer nützliche Helfer zur leichteren Anpassung.

 

 

Bleiben und werden Sie gesund!

 

© Gabriele Feyerer

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter oder verlinkter Internetseiten!

 

 

Newsletter Sommer 2015

 

 

Sommer ist auch die Zeit des entspannenden Lesens im Schatten – sei es im eigenen Garten, auf dem Balkon oder am Strand. Mindestens ein Mal pro Jahr erscheint ja in schöner Regelmäßigkeit bei unterschiedlichen Verlagen auch mindestens ein Buch über „Schamanismus“ oder „Indianer“. Manche dieser Werke sind eher mit Vorsicht zu genießen, weil sie von Autoren geschrieben wurden, die auf die gewisse, esoterisch angehauchte Art Indianer und deren Lebensweise als „Hobby“ betrachten, mit dem sie sich gerne beschäftigen, oder die auf der Welle der Ethnomedizin mitschwimmen. Von seltsamen Anleitungen zur Visionssuche für Manager bis zum Bau der Schwitzhütte im eigenen Garten ist hier alles dabei. Die First Nation People allerdings ärgern sich höchstens über solche Umtriebe.

 

Wenn Sie ein Buch von einem „echten“ Indianer über „modernes“ indianisches Leben und den indianischen Alltag lesen wollen, möchte ich Ihnen den US-Autor Sherman Alexie (Spokane-Indianer) wärmstens empfehlen. „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers war 2009 ein Renner unter den Jugendbüchern. Aber auch jeder interessierte Erwachsene sollte diese Autobiografie eines Teenagers zwischen zwei Welten lesen – sie ist urkomisch, ehrlich und entwaffnend unbarmherzig, was Schwächen, Vorurteile und den „American Way of Life“ betrifft. Wer es im Original liest, kann seine Englischkenntnisse auffrischen.

 

 

Die Kanadier in meinem Garten

 

Wer ist im Sommer nicht glücklich über den eigenen Garten? Die Beschäftigung mit der Natur, der Kontakt mit „Mutter Erde“ und der von ihr hervorgebrachten Fülle macht froh und ist Balsam für angespannte Nerven. Ich liebe nichts mehr, als im Sommer in meinem Naturgarten zu beobachten, denn fast traumwandlerisch erscheinen jährlich andere Kräuter und essbares Grün. Im Frühjahr waren das plötzlich Unmengen von Hopfenklee und ein Gast überwuchert mich regelrecht: das kanadische Berufkraut (Erigeron annuus / Conyza canadensis). Diese einjährige Pflanze – auch bekannt als Kanadischer Katzenschweif oder Hexenkraut – kam schon um 1700 aus Nordamerika über Frankreich zu uns. Manche nennen es daher auch Franzosenkraut. Im Juli/August kann man die hübschen, blühenden Spross-Spitzen ernten (ca. 10 cm mit Stengel abschneiden) und im Schatten trocknen. Danach in Gläsern oder Papiersäcken dunkel aufbewahren. Ein Tee von Erigeron wirkt reinigend und entzündungshemmend, vor allem bei Rheuma, Gicht und Arthritis. Er ist auch gut zum Gurgeln bei Halsschmerzen und für Mundspülungen. Eine drei- bis vierwöchige Kur hilft beim Ausscheiden von Toxinen aller Art – z. B. bei Nahrungsmittelallergien oder nach Medikamentenbelastung.

 

In diesem Zusammenhang machte mich unlängst etwas sehr ärgerlich: der Umgang mit Kräutern im weiten Feld der Esoterik. Da behauptet tatsächlich eine Dame, (eine, die wieder einmal „neue Blütenessenzen entdeckt“ hat), das „Berufungskraut“ helfe dabei, seine eigene Berufung im Leben zu finden…dümmer geht es kaum. Der Name „Berufkraut“ stammt nämlich daher, dass man früher Kinder in einem Absud daraus badete, wenn man glaubte, sie seien „berufen“- sprich: verhext worden, oder um sie vor dem „bösen Blick“ zu schützen. Hier wird kenntlich, wie wenig sich solche Personen mit der Historie bzw. den Pflanzen selbst befassen und dann solchen Unsinn verbreiten. Oder selbst ernannte westliche Schamanen werben etwa mit Slogans wie „Auch du bist ein Schamane“ etc. Kunden für ihre teuren Ausbildungen…Reisen um die halbe Welt inbegriffen. Ein Top-Angebot für alle, die endlich einmal das Gefühl haben möchten, jemand Besonderes zu sein.

 

Glauben Sie mir allerdings: Schamane zu sein, ist tatsächlich eine Berufung und sie tritt nur noch höchst selten in Europa auf. Eher wohl landen solche Menschen heute in der Psychiatrie (bei uns früher gern auf dem Scheiterhaufen), weil sie mit den tiefen seelischen Erlebnissen nicht umgehen können. Alles andere ist Eso-Spielerei und dient nicht uns oder der viel beschworenen „Heilung der Mutter Erde“, sondern füllt vor allem die Geldbörsen der unzähligen Anbieter von Kursen und Ausbildungen (Zertifikate dazu verleihen sie natürlich selbst)….eine Art „Eso sucht den Superstar“. Lassen Sie davon bitte die Finger. Genau diese Dinge ärgern auch die First Nations in Amerika oder Australien ungemein. Manch ein Weißer läuft ihnen hinterher, schnappt ein paar „Weisheiten“ auf und versucht nach seiner Rückkehr damit Geld zu machen. Was eher dazu führt, dass vor allem die Indianer sich heute wieder zunehmend den Touristen verschließen und sich über neugierige Dummköpfe lustig machen. Dass Heiler vor allem in Mittel- und Südamerika immer öfter von Abgesandten der Pharmaindustrie verfolgt werden, ist auch bekannt. Diese schleppen oft Krankheiten ein und haben die Impfungen dafür schon im Gepäck. Damit machen Sie den Eingeborenen gleich klar, wie nötig ihre „Forschung“ für sie sei….was schon zur Preisgabe vieler Geheimnisse führte, für welche indigene Völker keinerlei Ausgleich erhielten bzw. Heilpflanzen sogar ausgerottet werden und damit der einheimischen Bevölkerung verloren gehen.

 

Doch betrachten wir den zweiten „Kanadier“ in meinem Garten, der gleich neben dem Berufkraut im Herbst seine gelben Blütenstände öffnen wird: die kanadische Goldrute (Solidago canadensis). Sie macht schon länger der einheimischen gewöhnlichen Goldrute (Solidago virgaurea) Konkurrenz. Zum Unterschied von dieser hat die kanadische Art behaarte, raue Blätter, wird viel höher und blüht erst spät im Herbst. Es ist hier, als gäbe es tatsächlich eine Art Ausländerfeindlichkeit in Bezug auf Goldruten, denn viele bezeichnen die kanadische Goldrute als schwächer oder gar nicht wirksam – das ist aber falsch. Die getrockneten Blütenstände helfen als Tee gegen Nierenleiden, entzündliche Magen- und Darmbeschwerden sowie Steinleiden. Mundspülungen mit dem Tee lindern Geschwüre und Halsschmerzen (Angina). Warum mich gerade diese „Kanadier“ seit einigen Jahren im Garten beehren, weiß ich nicht, freue mich aber über den zusätzlichen Reichtum an Heilkräften. Oft scheint es, als würde in einem Naturgarten, den man schätzt und ehrt, genau das auftauchen, was für die jeweiligen Bewohner nützlich ist…für mein grünes Reich gilt das zweifellos. Ich achte (auf) die Natur und sie achtet (auf) mich! Heuer hat sich meine persönliche „Totempflanze“, der Wegerich, eher rar gemacht, ebenso die Schafgarbe – vielleicht weil ich nun andere dringender brauche…(in der Tat kämpfe ich derzeit mit entzündlichen Gelenken) – mein Vorrat an passenden Tees wechselt somit jährlich…und als ich eine Warze am Fuß bekam, tauchte zeitgleich an meiner Hecke erstmals das Schöllkraut auf!

 

Damit komme ich schnell noch zu einem Sommerleiden, wo die genannten Tees ebenfalls recht hilfreich sind:

 

 

Sommergrippe: meist nur innere „Verkühlung“ oder ein Sonnenstich?

 

Alljährlich predigt man es uns: nicht mit vollem Magen schwimmen gehen, nicht eiskalt trinken, bei Hitze kein Alkohol, aber dennoch trinken, trinken….dies und jenes oder doch nur Wasser (am besten wären kühler Grüntee, ev. mit etwas Zucker und stark verdünnte natürliche Fruchtsäfte), und jedes Jahr machen wir wieder so ziemlich alles falsch.

 

Sommergrippe nennt man dann gerne den Zustand, den wir uns in Wahrheit durch eiskalte Getränke und Unmengen an Speiseeis unter zu viel praller Sonne selbst zuziehen. Hier sind garantiert keine Viren im Spiel und auch viele angebliche Gehirnhautentzündungen durch Zeckenbisse (aufgebauscht durch die alljährlich exzessiv betriebene Impfwerbung – jedenfalls in Österreich), resultieren in Wahrheit aus einem Sonnenstich. Was eine Sommergrippe gewesen sein soll, ist zwar manchmal wirklich eine Infektion durch Zeckenbisse – heilt aber in der Regel komplikationslos aus, wenn man sofort jegliche Sonne meidet (auch später nur mit Sonnenbrille nach draußen gehen!) und einige Tage Bettruhe in kühler Umgebung einhält. Wie auch immer ist hier die beste Vorsorge ein gut funktionierendes Immunsystem. Dieses können Sie jederzeit mit der Einnahme von Original Indian Essence wirksam unterstützen. Die Vielfalt enthaltener Pflanzenstoffe stärkt nicht nur die Abwehr, sie reinigt auch Magen und Darm und mildert Entzündungen. Wenn Sie sich außerdem vor Exzessen hüten und die Sonne wohldosiert genießen, steht einem erholsamen Sommer nichts im Weg. Denken Sie daran, dass Kinder wesentlich empfindlicher reagieren, als Erwachsene! Sie sollte überhaupt nicht in praller Sonne spielen und ausreichend Wasser trinken. Sonnenschutzcremes (kaufen Sie Qualitätsprodukte auf natürlicher Basis) ändern nichts daran, dass zu viel Sonne ebenso schadet, wie zu wenig. Meiden Sie vor allem in südlichen Ländern die Mittagshitze! Regelmäßige Sonnenbestrahlung einiger Hautareale in vernünftigem Maß ist aber notwendig zur Bildung von Vitamin D. Ein Mangel an diesem Vitamin führt nicht nur zur Osteoporose (auch bei noch so viel Kalzium-Zufuhr!), sondern ist mit ein Grund für unterschiedliche „Alterskrankheiten“ – vermutlich auch die Alzheimerdemenz!

 

Werden und bleiben Sie gesund!

 

 

© Gabriele Feyerer

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter oder verlinkter Internetseiten!

 

 

Newsletter Frühjahr 2015

 

“Es gab einmal eine Zeit, da die Natur den Menschen stärkte, ihn lehrte, seine Wunden heilte und ihm Lebenskraft verlieh. Er war voller Mitgefühl und liebte die Erde wie seine Mutter. Er wusste, dass ein der Natur entfremdetes Menschenherz verdorrt und hart wird. Diese Zeit ist nicht verschwunden; sie liegt noch in Dir und sie ist unzerstörbar. Es genügt, deine Sicht der Dinge zu ändern, den Lärm der Welt zum Schweigen zu bringen und die Sprache des Herzens wieder zu entdecken.“

 

(Ausspruch eines „roten“ Mannes)

 

 

Diese schönen Worte sind mir unlängst auf der Internetseite eines Freundes begegnet. Sie könnten wahrer nicht sein. Wer sich im Getriebe unserer lauten, gierigen Umwelt zermalmen lässt, hat verloren…daher sollten wir uns gerade jetzt im Frühling wieder bewusst werden, dass die Natur uns eigentlich alles gibt, was wir brauchen, um seelisch und körperlich „heil“ zu werden. Wenn nun alles wieder anfängt zu grünen und zu blühen, ist es auch für uns selbst Zeit, einen Neuanfang zu wagen – mit mehr Achtsamkeit für sich selbst, für andere Menschen und die wunderbaren Schätze der Natur, die uns täglich umgeben und nur darauf warten, sinnvoll genutzt zu werden.

 

 

Es grünt so grün…

 

Althergebrachtes und Unbekanntes über die Farbe des Lebens

(Quelle: www.werde-magazin.de)

 

Grün ist die am häufigsten in der Natur vorkommende Farbe und es ist die erste im Schöpfungsbericht genannte Farbe. Sie steht für Wachstum, Hoffung und Leben. Grün hat starke Symbolkraft und spielt auch in den Religionen der Welt eine wichtige Rolle – im christlichen Kirchenjahr ebenso, wie etwa im Islam. Der Prophet Mohammed soll nämlich vorzugsweise grün gekleidet gewesen sein.

 

Haben Sie am „Gründonnerstag“ wieder Spinat gegessen? Obwohl der Name dieses Tages eigentlich vom Wort „greinen“ (weinen) kommt. Man beklagt hier den Tod Christi. Das althochdeutsche „gruoni“ bedeutet aber auch „natürlich gewachsen“ und setzt sich im englischen „grow“ fort. In Irland begegnet uns Grün als Nationalfarbe und bei vielen Völkern spielte es seit jeher eine wichtige Rolle. Die Ägypterinnen schminkten sich mit grünem Lidschatten aus Malachitgestein, im Mittelalter stand grün stand für Liebe und Minnesang.

Die Klosterfrau Hildegard von Bingen betonte die Wichtigkeit, zur Gesundung der Augen längere Zeit auf grüne Rasenflächen zu blicken, und die gesundheitlichen Vorteile der „Grünkraft“ (lat. Viriditas) natürlicher Lebensmittel ist durch die moderne Forschung bestätigt worden. Saftig-grüne Nahrung aus der Natur ist „lebendig“ und voller Vitalstoffe. Kräuter sind in grüner Frische wirksam – genauso aber in getrockneter Form, wie man während der Anwendung von "Original Indian Essence" oder beliebigen Heiltees deutlich selbst erfahren kann.

 

Manch ein Musiker war und ist in der Lage, Töne als Farben wahrzunehmen. Der russische Musiker A. Skrjabin stellte sich den Ton „A“ grün vor. Der Autor Vladimir Nabukov sah das Alphabet als Farbpalette – er bezeichnete die Buchstaben F, P und T in diversen Grüntönen. Mit grün verbindet man überdies bestimmte Geschmacksrichtungen – am öftesten Pfefferminze und diese Farbe erscheint den meisten „kühl“ und erfrischend. Grün wird aber auch mit Gift in Verbindung gebracht – vielleicht weil für unsere Vorfahren Grünes in der Natur oftmals gefährlich, weil noch unreif, unverträglich und somit vielleicht giftig war.

 

Wie man verschiedene Grüntöne wahrnimmt, hängt aber von ihrer Mischung ab. Mit rosa und hellgelb wirkt es fröhlich, mit zu viel gelb oder braun wie „verfaulter Salat“, zusammen mit schwarz gar hässlich und abschreckend. Blaugrün erweckt das Gefühl von Meer und Urwäldern, manche indigenen Dialekte kannten für grün und blau nur ein einziges Wort.

Sattgrüne Kleidung war früher ein Privileg des Adels und zog die Blicke auf sich. Es wurde bald zur weltweiten Modefarbe, aber Grüntöne konnten damals sehr giftig sein, wie das so genannte „Schweinfurter Grün“, das aus Arsen und Grünspan hergestellt wurde. Als Napoleon auf die Insel St. Helena verbannt wurde, lebte er dort in Räumen, die mit diesem Schweinfurter Grün ausgestattet waren. Durch das lange Einatmen der Dämpfe starb er schließlich an einer Arsenvergiftung. Dass man auch den Teufel in Märchen und Sagen gerne als „Grünrock“ darstellte, soll unsere Aufzählung beenden – wenden wir uns lieber einem angenehmen „Grünzeug“ zu.

 

 

Giersch – der vergessene Heilschatz

 

Auch wenn Sie sonst keine Frühlingskräuter essen, sollten Sie sich im Garten oder an schattigen Hecken und lichten Wäldern doch einmal nach dem bekannten Giersch oder Geißfuß (Aegopodium podagraria L.) umsehen. Dieses verkannte „Unkraut“, das man – einmal angesiedelt – nie wieder ganz entfernen kann, ist nämlich ein gutes Beispiel für unsere Naivität in Bezug auf die Kräfte der Natur. Statt Giersch zu vernichten oder beim Jäten zu verzweifeln, gehört er nämlich in den Kochtopf!

 

Obwohl ich selbst Giersch roh nicht essen mag (außer in einen „grünen Smoothie gemixt), so passt er doch gekocht für alle Gerichte, die ansonsten Spinat erfordern. Die jungen Gierschblätter enthalten sehr große Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen. Früher als „Gichtkraut“ bekannt und genutzt, hat der Giersch heute nur noch Bedeutung in der informierten Volksheilkunde. Wie beim guten alten Gänseblümchen (ein Hustenmittel) scheint man nicht mehr zu glauben, dass so etwas „Einfaches“ derart gesund sein könnte. Doch gerade diese Pflanze passt in der Frühjahrsküche ausgezeichnet zu einer Kur mit „Original Indian Essence“.  Zusätzlich mindestens jeden zweiten Tag ein Gericht mit Giersch und Sie müssen sich beim Gärtnern nicht mehr vor diesem „Unkraut“ fürchten, tun aber gleichzeitig Ihrem Körper enorm viel Gutes.

 

Giersch gegen Frühjahrsmüdigkeit! Giersch entsäuert den Körper und verbessert den Lymphfluss. Er ist außerdem eine der kaliumreichsten Pflanzen – eine gute Alternative, wenn Sie wenig Obst essen, weil Sie es vielleicht schlecht vertragen. Bei Giersch gibt es keine Unverträglichkeit und gekocht verliert er auch seinen starken Eigengeschmack. Er aktiviert die Ausscheidung über Nieren und Harnwege – gut zu kombinieren für diesen Zweck mit Löwenzahnsalat! Bei Rheuma und Gicht war der Giersch früher das Mittel der Wahl. Darauf verweist schon der zweite Teil des lateinischen Namens …podagraria („Gicht heilend“). Am wirksamsten sind die hellgrünen frischen Triebe, aber man sammelt die Blätter bis Ende Mai vor der Blüte. Sogar die getrockneten Samen sollen als Teeaufguss heilend wirken.

 

Sie sehen: die Natur schenkt uns besonders jetzt wieder eine Fülle an Möglichkeiten, um gesund zu bleiben und zu werden!

 

 

Hier noch mein Rezept-Tipp für Sie:

 

Giersch-Pesto

 

80 – 100g gehackter Giersch, 80 – 100 ml bestes Olivenöl, 60g leicht geröstete Pinienkerne,

2 – 3 Knoblauchzehen ausgepresst, 50 – 60g geriebener Parmesan, Salz

 

Gehackten Giersch, Knoblauch und Öl im Mixer pürieren (nicht zu lange), Pinienkerne zerstoßen und mit dem Parmesan und etwas Salz unterrühren. Abgefüllt in kleinere Gläser hält sich dieses Pesto – oben mit Öl bedeckt – ca. 2 Wochen im Kühlschrank. Man kann auch Spitz- und jungen Breitwegerich oder Rucola beimischen – ganz nach Geschmack. Das Pesto gleich über frisch gekochte Nudeln geben oder am Ende der Kochzeit Gemüsesuppen und Eintöpfen zufügen.

 

 

Guten Appetit – so schmeckt der Frühling!

 

 

© Gabriele Feyerer

 

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 

 

Newsletter Herbst 2014

 

Heuer erleben wir bis in den November hinein einen wunderbaren „Indian Summer“. In meinem Garten leuchten immer noch die blutroten Blätter des Ahorns und fallen erst jetzt langsam ab. Vorher strahlte der Essigbaum in allen Farben von gelb bis orange. In Nordamerika und Kanada gibt es über 800 verschiedene Laubbaumarten mit diverser Blattfärbung. Es ist ein großartiges Farbenschauspiel. Die Ureinwohner nutzten diese Zeit für die Jagd und das Anlegen von Reserven für den Winter. Um ihre Widerstandskraft mussten sie sich dank frischer Luft und Abhärtung nicht sorgen…heute ist das leider anders.

 

 

Stärken Sie Ihr Immunsystem für den Winter

 

 

Ob die Einnahme von synthetischem Vitamin C (Ascorbinsäure) hilfreich ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen bis heute auseinander. In meinem Buch über Original Indian Essence habe ich schon darüber geschrieben, dass den Indianern der Unterschied zwischen chemisch erzeugten und natürlichen Stoffen sehr wohl klar war. So verhält es sich bei allen Vitaminen: die Aufnahme über die Nahrung oder natürliche Ergänzungsmittel und Tees (Hagebutte!) ist vorteilhafter, auch wenn es Berichte gibt, wonach synthetische Ascorbinsäure zusätzlich helfen kann, Erkältungen und Infektionen vorzubeugen, vor allem, wenn ein starker Mangel vorliegt. Eine Messerpitze davon in einem Glas hochwertigem, frisch gepressten Fruchtsaft kann daher nicht falsch sein. Genau so wichtig für das Immunsystem sind aber die Vitamine A,  E und D. Letzteres sollte bei zu wenig Sonne tatsächlich ergänzt werden (erhältlich in Tropfenform). Aber schon 15 Minuten Sonnenschein bei einem Spaziergang decken normalerweise den täglichen Vitamin-D-Bedarf (keine Sunblocker auftragen – ein gutes Körperöl reicht auch für das Gesicht und bietet genügend Schutz bei Kälte).

Am Wichtigsten für eine starke Abwehr ist neben ausreichender Bewegung in frischer Luft (bei jedem Wetter), ein ausgewogener Lebensstil. Jede Art von Stress sollte man auf das nötige Minimum begrenzen. Leicht gesagt, aber nicht so leicht getan, wie man weiß…Klar dürfte auch sein, dass zu viel Alkohol (der berühmte Glühwein) und Nikotin die Gesundheit nicht fördern. Sehr gut ist im Winter naturgemäß das frühe Schlafen gehen – eigentlich sollte man es machen wie meine drei glücklichen Hühner: wenn es dunkel wird, bald ins Bett und Aufstehen mit dem Morgengrauen. Verzichten Sie auf Fernsehen und Computerarbeit bis in die Nacht. Das bläuliche Licht von Bildschirmen verhindert die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Warme Milch mit Honig vor dem Einschlafen ist erwiesenermaßen hilfreich (wegen des Gehalts an Tryptophan) – falls Sie Milch gut vertragen. Oder Sie trinken ein bis zwei Schalen Melissentee.

 

 

Original Indian Essence hilft der Körperabwehr

 

Als Morgentrunk – noch bevor Sie etwas essen – wäre 1 EL Original Indian Essence in einem Glas temperiertem Wasser ein guter Start in den Tag. Mittags oder Nachmittags wiederholt man die Einnahme und kann mit der Zeit auf jeweils 2 EL steigern. Mit dieser Kur über drei bis vier Wochen haben Sie schon sehr viel für Ihr Immunsystem getan. Wenn Sie dann noch Ihre Ernährung um gesunde „winterliche“ Nahrungsmittel (Sauerkraut, Kohl, Möhren, gebratene und gedünstete Apfelspeisen etc.) ergänzen, dürften ernste Husten- und Schnupfenperioden ausbleiben. Auch die echte Grippe (Influenza) kann einem dann nicht leicht etwas anhaben.

Wenn Sie von einer Impfung überzeugt sind, tun Sie das – allerdings gibt es bisher keine stichhaltigen Hinweise, die eine Wirkung belegen. Das Stärkste ist wohl nach wie vor der Beruhigungseffekt, wenn man sich dann sicherer fühlt. Seele und Geist haben immer großen Einfluss darauf, ob wir eine Infektion bekommen oder nicht – das wussten schon die Indianer genau. Bei ihnen waren es die schamanischen Rituale der Medizinmänner und –frauen, die den Menschen Zuversicht und Hilfestellung gaben. So blieben sie trotz der oft kargen Kost den Winter über recht gesund. Bei Krankheiten kannte man eine Fülle von Kräuterauszügen, Tees und Essenzen aus Blättern, Wurzeln und Rinden. Original Indian Essence ist ein Beispiel dafür. Nur wenige Schamanen gaben etwas über Rezepte oder Heilzutaten bekannt – hier wurde eine Ausnahme gemacht, die eher dem Zufall zu verdanken ist. Mehr darüber können Sie bald in der Neuauflage meines Buches lesen.

 

 

So schützen und stärken Sie Ihr Abwehrsystem

 

1. Hygiene: der beste und effektivste Schutz ist noch immer das gründliche Händewaschen!

Viren und Bakterien überleben sehr lange auf Türschnallen, Haltegriffen oder Tastaturen. Greifen Sie unterwegs nicht an Schleimhäute (Augen, Nase, Mund), bevor Sie die Hände gereinigt haben. Es ist leider unglaublich, wie viele Menschen sich nicht einmal nach dem Klogang die Hände waschen…

 

2. Kleidung: Ziehen Sie sich warm, aber nicht zu warm an. Mehrere Schichten sind günstig, damit Sie in warmen Räumen etwas ablegen können und sich zwischen den Lagen eine Luftschicht bilden kann. Schal, Handschuhe und Haube sind ebenso wichtig, wie warme Füße. Tragen Sie atmungsaktive Kleidung.

 

3. Wärmende Nahrung und Kräutertee: die typischen Suppen und Eintöpfe, die schon Großmutter kochte, sind auch heute das gesündeste Winteressen. Die heiße Hühnersuppe ist tatsächlich eines der besten Hausmittel gegen Erkältung und Grippe (angeblich wirkt darin der Eiweißstoff Cystein gegen Entzündungen). Zwiebeln und Knoblauch gehören ebenfalls zu den immunstärkenden Lebensmitteln. Essen Sie bevorzugt Gerichte aus saisonalen Gemüsesorten.

 

4. Schlaf und Erholung: Zu wenig Ruhe und Schlaf ist eines der sichersten Mittel, krank zu werden. Der Winter ist die Zeit, um seine Kräfte zu schonen und gut einzuteilen. Finden Sie Erholung durch Lesen, gemeinsames Tee-Trinken mit Freunden oder stille Medidation bei Kerzenlicht. Gehen Sie spätestens um 23 Uhr schlafen – noch besser früher. Versuchen Sie möglichst, keine Sorgen mit ins Bett zu nehmen.

 

5. Wohnung: Schon durch die Vorfreude auf Weihnachten, lassen wir unserem Umfeld meist in der „dunklen“ Zeit mehr Sorgfalt angedeihen. Dekoration und Schmuck erfreuen das Auge, auch wenn es heute leider oft schon des Guten zu viel ist. Aber es entspannt und macht glücklich. Richten Sie sich eine kuschelige Ecke auf dem Sofa oder nahe einer Wärmequelle ein, auf die Sie sich täglich freuen können. Denken Sie aber auch an ausreichendes Lüften der Wohnung und genügend Feuchtigkeit bei trockener Heizungsluft. Wenn Sie mögen, benutzten Sie ätherische Öle in der Duftlampe (Eukalyptus, Thymian, Zimt, Orange etc.). Es müssen jedoch echte Kräuteröle sein, kein so genanntes Duftöl!

 

6: Körper: Wer es trotz Winterkälte schafft, Wechselduschen zu pflegen, tut eine Menge für seine Abwehr. Es reichen aber auch kalt-warme Wechselfußbäder. Wenn eine Grippe im Anmarsch scheint, hilft manchmal ein heißes Fußbad mit zerdrückten Knoblauchzehen, sie nicht ausbrechen zu lassen. Danach sofort ins Bett gehen und schlafen!

Über das Räuchern habe ich bereits in einem Newsletter geschrieben. Auch damit können Sie in der Wohnung eine wohlige, belebende und schützende Athmosphäre schaffen.

Räuchergefäße und Räucherstoffe, sowie ätherische Öle sind heute bereits in allen guten Reformläden und auch in vielen anderen Geschäften erhältlich.

 

 

Mit diesen Ratschlägen und der kurmäßigen Anwendung von „Original Indian Essence“ kommen Sie sicher gut durch den Winter.

 

Ich wünsche Ihnen schon jetzt friedvolle und erholsame Weihnachten!

 

 

 

 

Newsletter Sommer 2014

 

Etwas spät, aber doch, hören Sie wieder von mir.

Das hat auch einen Grund: ich durfte meine Mutter nach langer, schwerer Krankheit ins Sterben hinein begleiten. Diese Erfahrung ist mit nichts zu vergleichen in ihrer erbarmungslosen Härte, aber dennoch möchte ich sie nicht missen. Leiden und Abschiede sind  im Leben allgegenwärtig – gerade die Indianer könnten uns das wohl bestätigen…

 

Aber es gibt auch Positives zu berichten:

 

 

Landrückgabe – Historisches Urteil für Kanadas First Nation People!

 

Nachdem die Indianer Nordamerikas nach Ankunft der Weißen durch Betrug und Gewalt nach und nach fast alles verloren haben, betreibt der oberste Gerichtshof in Kanada offenbar ein Stück Wiedergutmachung: 3000 Angehörige der Tshilquot’in bekommen die Rechte auf ihr ehemaliges Land zurück. Sie erhielten nun das Recht zur Besiedlung und Nutzung eines Gebietes von 2000 km2 in der Provinz British Columbia zugesprochen. Die halbnomadisch lebende Volksgruppe hat damit erstmals Vorrang vor Minen-, Forst- und anderen Wirtschaftsprojekten bekommen. Weitere Fälle könnten folgen…

In der Praxis zeigt sich auch, dass Gespräche mit Firmen, welche etwa massenhaft und rücksichtslos Holz für die Papierindustrie schlägern, möglich sind, sobald man auch deren Abnehmer und die Konsumenten persönlich darüber informiert, dass dieser Raubbau an der Natur sie am Ende ebenso schädigen wird, wie die Täter. Viele wissen gar nicht, wo genau ihre Rohstoffe herkommen und unter welchen Umständen sie gewonnen werden. Eigentlich möchte auch kein Hersteller öffentlich und plakativ als Umweltzerstörer dastehen. In dieser Vorgangsweise liegt eine große Chance.

Was nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass anderswo das Unrecht weitergeht – derzeit vor allem in Mittel- und Südamerika.

 

 

Dem Körper auch bei Hitze helfen…mit Rotklee

 

Wie beispielsweise auch viele Arzneiformeln der asiatischen Medizin, ist Original Indian Essence ein „Multicompound“, also ein Vielstoffgemisch, bei dem jeder Bestandteil notwendig und auf ganz eigene Art wirksam ist. Die Mitglieder von Medizinvereinigungen wie der Midewiwin bei den Ojibwa, wussten sehr genau darüber Bescheid. Bestimmte Mischungen wurden als besonders wirksam erkannt und z. B. als „Bärenmedizin“ bezeichnet, wenn der Bär als Totemtier verehrt wurde. Original Indian Essence scheint immer eine solche spezielle Medizin gewesen zu sein. Die überlieferte Bezeichnung „Utinam“ (als ehrfurchtsvolle Umkehrung des Wortes „Manitu“ zeugt beim „Urrezept“ davon, wie stark man die Wirkung einschätzte. „Manitu“ steht bei den Indianern nicht für einen personalen „Gott“, wie wir es meist annehmen, sondern für das Wunder der Schöpfung als solches, für ihre Kraft und Schönheit. Nach der Überlieferung ist diese Pflanzenmischung in der Lage, Körper, Seele und Geist wieder in Übereinstimmung und Harmonie mit dem gesamten Universum zu bringen. Auch die Indianerheiler betrachteten ja Leiden und Krankheit grundsätzlich als Dissonanz, die unser gesamtes Sein umfasst. Die spirituelle Komponente wurde sehr wichtig genommen – das ist allen traditionellen Medizinsystemen dieser Erde, von Europa (alte Volksmedizin, Hildegardschriften) über Asien und Amerika, bis nach Afrika oder Australien gemeinsam.

 

Ein Bestandteil – man könnte auch sagen: ein wichtiges „Unkraut“ – in Original Indian Essence ist der gemeine Rotklee (Trifolium pratense)   – in bescheidener Menge, aber nichtsdestoweniger für die Gesamtwirkung unentbehrlich. Dass seine Blüten gut schmecken, war schon unseren Vorfahren bekannt, aber die Wirkungen gehen sehr viel weiter und sind zusammen mit weiteren Heilpflanzen sehr umfassend (das Schlagwort lautet: Synergismus). Insbesondere der Hormonhaushalt des Körpers wird durch Rotklee auf Vordermann gebracht. Auch das wurde später aufgegriffen und so gibt es inzwischen Präparate für Wechseljahresbeschwerden, die Auszüge aus Rotklee (meist in Kombination mit Soja) enthalten. Allerdings steht die Wirkung von isolierten Kräuterauszügen der Gesamtheit einer Pflanze so gut wie immer nach. Es ist sogar davon auszugehen, dass ein Übermaß davon mehr schadet als nützt (beispielsweise irritieren Rotkleeauszüge offenbar gewisse Organe wie die Schilddrüse). Bei Rotklee sieht es aus, als wären recht geringe Mengen davon für den Erfolg ausreichend: mäßig, dafür regelmäßig. Wann immer Sie können, sammeln sie im Sommer Rotkleeblüten von naturbelassenen Wiesen, trocknen sie im Schatten und gießen Sie diese allein oder mit anderen Teekräutern zusammen auf. Sie können die Blüten auch frisch in einen der gerade so beliebten „grünen Smoothies“ mixen oder Salaten beifügen. Sogar der Verzicht aufs Rauchen soll durch den Genuss von Rotkleeblüten leichter fallen.

 

Rotklee war ursprünglich in Amerika nicht heimisch, sondern er ist „eingewandert“. Aber wie bei vielen „neuen“ Pflanzen, konnten die Indianer rasch herausfinden, wozu Rotklee gut ist.

Nach der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) leitet Rotklee Hitze und Gifte aus dem Körper, er löst außerdem Schleim und hilft bei Krämpfen. Ersteres kommt Frauen bei Wechselbeschwerden zugute, weiters hilft der Tee gegen Husten, Bronchitis und Fieber.

Auch bei der Entwöhnung von Drogen (inklusive Nikotin, Alkohol oder Medikamente), ja sogar bei Krebs ist die zusätzliche Anwendung von Rotklee, wie schon erwähnt, nie falsch.

Bei der Ausleitung von Giftstoffen wirkt Rotklee in Original Indian Essence mit den übrigen Bestandteilen sowie den enthaltenen Braunalgen besonders günstig zusammen.

 

Phyto-Östrogene im Rotklee regeln den Hormonhaushalt

 

Rotklee enthält östrogenartige Pflanzenstoffe (Phyotöstrogene), die insbesondere den weiblichen Hormonhaushalt in Zeiten von Stress oder im fortgeschrittenen Alter wieder ins Gleichgewicht bringen können. Hitzewallungen, Gewichtszunahme, depressive Verstimmung oder Schlafstörungen können durch Rotklee-Tee oder Tinktur gebessert werden. In der Hildegard-Medizin war Rotklee außerdem als Mittel gegen Weißfluss und zur Regulierung der Periode bekannt, äußerlich verwendete man den Tee für Augenwaschungen bei Bindehautentzündung oder bei Ekzemen. Verbessert wird die hormonell günstige Wirkung, wenn zugleich häufig Gerichte mit Sojabohnen (auch als Tofu) oder Kichererbsen gegessen werden, denn auch sie enthalten Phytoöstrogene. Wichtig ist immer die Natürlichkeit der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen – so wenig verarbeitet wie möglich, so viel wie nötig – nur so kommen wir in den Genuss aller gesundheitsfördernden Stoffe.

In Original Indian Essence liegt eine naturbelassene Kräutermischung vor, die durch ihre klug kombinierten Zutaten zu einem besonderen Gesundheitsmittel wird.

 

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Restsommer - werden und bleiben Sie gesund!

 

© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die wörtliche Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 

 

 

 

Newsletter Frühling 2014

 

Im letzten Newsletter habe ich über die Lage der First Nations in Kanada berichtet. Nun, ein rundes halbes Jahr später, gibt es leider ebenfalls nichts Positives zu sagen:

 

Den First Nations werden immer mehr Grundrechte entzogen!

 

Ohne Konsultation der First Nations werden in Kanada Gesetze eingebracht, die den bisher vorbildlichen Gewässerschutz fast völlig aufheben könnten. Dieser soll nun durch ein „Gesetz zum Schutz schiffbarer Gewässer“ ersetzt werden (Navigation Protection Act – NPA). Dieser 2012 eingebrachte Gesetzesantrag wird dazu führen, dass 97 von 32.000 Seen und 62 von mehr als 2,25 Millionen Flüssen unter vollem Schutz stehen bzw. die Nutzung einer Genehmigung der First Nations bedarf – das ist unfassbar.  Für 99,9 Prozent der schiffbaren Gewässer würde demnach jeder Schutz entfallen! Dies steht im völligen Gegensatz zu der von Kanada unterzeichneten UN-Deklaration der Rechte Indigener Völker (UNDRIP).  Die neuen Gesetze ermöglichen außerdem die Verpachtung von indianischem Reservatsland und dessen Öffnung für die Industrie und Rohstoffausbeutung. Den Befürwortern von Pipeline-Projekten und der Ölgewinnung aus Teersanden kommt das sehr entgegen, weil man dafür große Mengen Wasser braucht. Vor allem China (das ganz ähnlich die Wasservorräte Tibets ausbeutet) und auch die EU als Handelspartner von Kanada zeigen Interesse. Abkommen können nach den neuen Gesetzen ohne Beteiligung der First Nations ausgehandelt werden! Eine grauenvolle Situation angesichts der weltweiten Notwendigkeit, Natur und Trinkwasser zu schützen.

Der Ausspruch eines großen Häuptlings, wonach dieser Wahnsinn erst enden wird, wenn der Mensch merkt, dass man Geld nicht essen kann, scheint sich immer mehr zu bewahrheiten…

 

Informieren Sie sich genauer auf den Seiten der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ und nehmen Sie an entsprechenden Aktionen zum Schutz der Menschenrechte teil: www.gfbv.dewww.gfbv.ch und www.gfbv.at .

Nur wenn solche Vergehen weltweit bekannt werden und es Proteste großen Ausmaßes gibt, können die Indianer sich dagegen ausreichend zur Wehr setzen.

 

Die Heilkraft der Bäume

 

Dass Sie mit Original Indian Essence auch in diesem Frühling zu einer besseren Körperentgiftung beitragen können, muss ich sicher nicht extra betonen. Die Bestandteile dieser Tee-Essenz helfen besonders im Rahmen von Fastenkuren nachhaltig dabei, den Körper zu reinigen und zu stärken.

 

Doch auch unsere Seele verlangt nach Pflege und alljährlich erleben wir, wie das neue, keimende Grün samt der warmen Frühlingssonne unser Gemüt streichelt. Viele Bäume stehen nun bereits in Blüte und ich möchte Ihnen heute näher bringen, wie sie durch bewusstes Atmen und Wahrnehmen der natürlichen Energie von Bäumen neue Kraft für Ihre Seele tanken können. In seinem Buch „Indianische Heilgeheimisse“ (Bastei-Lübbe 2002) beschreibt der Autor Gerhard Buzzi, was „Großvater“, ein Heiliger Mann vom Stamm der Oglala-Lakota, ihm über die Heilkraft der Bäume erzählte:

 

Wer bewusst die Energie eines Baumes einatmet, nimmt seine heilende Kraft in sich auf. Am besten eignet sich dazu das Frühjahr, wenn alles Leben neu entsteht und jeder Baum vor Energie strotzt. Man sollte sich jedoch den Bäumen nur mit „reinem Herzen“ und „klarem Verstand“ nähern, denn ein Baum spürt, ob wir ihm Respekt entgegen bringen oder nicht.

Auch sollte man ein kleines Geschenk mitbringen: etwas Tabak, ein kleines Lederbändchen oder ein Stückchen Stoff, das man an einen Ast bindet – möglichst keine künstlichen Materialien, die der Baum nicht als seinesgleichen „erkennt“. Sie können auch etwas Reis oder Maismehl verstreuen. Wenn Sie sich dann an den Stamm lehnen, die Rinde befühlen und nach oben in die Baumkrone schauen, soll es wie das Kennenlernen eines neuen Freundes sein.

 

Lassen Sie sich vor dem Stamm auf dem Boden nieder (eventuell auf warmer Unterlage), etwa einen halben Meter vom Baum entfernt. Mit geschlossenen Augen nehmen Sie Kontakt auf mit „Ihrem“ Baum und sagen ihm, warum Sie gekommen sind und bitten, ob er Ihnen helfen kann. Erzählen Sie von Ihren Sorgen oder Ihrer Krankheit, Bäume hören gerne zu (und belehren uns vor allem nicht, wie Menschen das gerne tun). Sie können viel Leid und Schmerz in sich aufnehmen und dafür Lebensenergie an ihr Gegenüber abgeben.

 

Atmen auch Sie ruhig und entspannt und vermeiden Sie, sich für das, was Sie tun, lächerlich zu fühlen. Zu allen Zeiten pflegten die Menschen eine tiefe Beziehung zur Natur – erst wir „zivilisierten“ Menschen glaubten, darauf verzichten zu können. Aber das hat aber nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit dem genauen Gegenteil. Mit Bäumen zu atmen, stärkt die Selbstheilungskräfte. Danken Sie dem Baum für seine Hilfe, bevor sie ihn verlassen (und am besten häufig wieder besuchen). Unsere heimische Volksheilkunde kannte sogar den Brauch, ernste Krankheiten dem Stamm eines Holunderbaums zu übergeben, wonach dieser zuweilen einging. Das klingt unschön, war aber für so manchen Todkranken die letzte Hoffnung. Auch die Indianer glauben, dass die Tiere und Pflanzen den Menschen so wohlgesonnen sind, dass sie sich für sein Weiterleben opfern können – ich durfte das selbst in einem Fall erfahren.

 

 

Die wichtigsten Bäume und ihre Wirkung

 

Die Eiche weckt erschöpfte Lebensgeister und stärkt den Blutkreislauf, vor allem nach schwerer Krankheit.

 

Die Buche gilt als Seelentröster. Stress kann man gerne bei ihr „abladen“, sie versorgt uns dafür mit neuer Lebensenergie.

 

Die Kastanie hilft ebenfalls dabei, dass Selbstzweifel, Sorgen und Kummer sich verflüchtigen. Esskastanien gehören zu den gesündesten Nahrungsmitteln, welche die Natur zu bieten hat. Greiflinge und Armbänder aus Kastanienholz stärken Gelenke und Finger.

 

Die Linde bringt man seit langem mit Romantik in Verbindung. Auch sie hilft Kummer zu heilen und das Herz zu entlasten. Lindenblütentee ist wunderbar bei Husten und Erkältung.

 

Die Birke soll hilfreich beim Lösen von Konflikten sein. Wer öfter mit ihr atmet gewinnt Kraft, um sein Leben neu zu ordnen. Birkenblättertee und Birkensaft gehören zu den wichtigsten natürlichen Entgiftungsmitteln.

 

Die Erle gilt als hochspiritueller Baum, mit dem sich unsere Beziehung zum Jenseits entwickeln und wir uns mehr dafür öffnen können.

 

Die Kiefer ist ein Urahn und so etwas wie ein Medizinmann unter den Bäumen. Allein ihr Duft wird als sehr beruhigend und erfrischend wahrgenommen.

Sie bringt Seele und Körper ins Gleichgewicht. Kiefernöl wirkt entspannend in der Duftlampe oder als Badezusatz.

 

Die Tanne – heute leider nicht mehr so leicht zu finden – ist ein Symbol für Stärke und Ausdauer. Sie soll gegen Zukunftsängste und Alpträume helfen. Tannenharz ist in vieler Hinsicht heilend, und ebenso wie Kiefernharz, gut für Räucherungen zu verwenden. Tannensalbe ist gut gegen Rheuma und Gelenksentzündungen. Die Fichte hat ähnliche Wirkungen.

 

Die Weide gilt als Baum der Traurigkeit, doch wer mit der Weide atmet, kann viel über sich selbst erfahren. Bei Depressionen kann sie helfende Energien und neuen Lebensmut spenden. Indianer sagen, dass eine Stunde Atmen mit der Weide, so manche Psychotherapiesitzung erspart.

 

Der Kirschbaum ist immer schon wegen seiner herrlichen Blütezeit ein Begriff. Er ist untrennbar mit Frühlingsgefühlen verbunden und erweckt im Menschen die Sehnsucht nach Liebe, Zärtlichkeit und Neubeginn. Atmen mit dem Kirschbaum löst seelische Blockaden und Tee aus Kirschenstielen ist ein Geheimtipp bei Nieren- und Blasenleiden.

 

Der Holunderbaum hat schon kulinarisch viel zu bieten, wie die meisten von uns aus der Kindheit wissen. Holunderküchlein, Holunderbeeren, Tee und Saft schmecken köstlich, auch

Blätter und Rinde sind heilsam. Getrocknete Beeren helfen bei Durchfall. Der Holunder ist ein Jungbrunnen und verleiht besonders im Frühling neue Kraft. Atmen mit dem Holunderbaum ist hilfreich bei Schmerzen aller Art und manchmal, wie bereits erwähnt, opfert sich dieser Baum sogar, um einem schwer kranken Menschen das Leben zu retten. „Den Hut herunter vor dem Holunder“, hieß es früher beim ländlichen Volk – aus Respekt, weil er als großer Heiler galt.

 

 

Natürlich können Sie mit jedem Baum, der Sie anspricht, atmen und sich ihm zuwenden.Jeder hat für uns gute Energien parat, auch wenn das manchmal bestritten wird (etwa für die Eibe oder den Nussbaum). Nichts auf Gottes Erde wächst ohne Sinn und Zweck, und für die Meinung, dass Pflanzen eine Seele haben und man mit ihnen sprechen kann, ließ sich seinerzeit schon Prinz Charles in England gerne auslachen…Tun Sie es ihm ruhig gleich, der Nutzen wird Sie überzeugen. Natürlich dürfen und sollen Sie Ihren Baum auch umarmen. Je tiefer Sie sich auf ihn einlassen, umso deutlicher wird er schließlich antworten.

 

 

Auch heute wünsche ich Ihnen dazu wie immer: Bleiben und werden Sie gesund!

 

 

 

© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 

 

 

Newsletter Herbst 2013

 

Nicht nur mir dürfte in diesem heißen Sommer die Lust aufs Arbeiten etwas vergangen sein. Dann mussten wir uns nach diesen „Hundstagen“ erst einmal erholen. Daher hat es bis zu diesem Newsletter leider etwas länger gedauert…

 

Diesmal ist es mir zuerst ein Anliegen, für alle Interessierten kurz darzustellen, wie die Lage indigener Völkerschaften sich derzeit in Kanada und auf dem gesamten amerikanischen Kontinent darstellt. Das in Europa immer noch weit verbreitete, kitschig-idyllische Bild des „glücklichen Indianers“ hat nämlich mit der Lebensrealität dieser Menschen längst nichts mehr zu tun. Heute werden viele indigene Völker wieder zunehmend diskriminiert, ausgegrenzt und ihrer angestammten Wohngebiete und des sauberen Trinkwassers beraubt. Wie aktuell in Kanada:

 

Grundrechte der First Nations in Gefahr!

 

Derzeit werden in Kanada ohne Konsultation der First Nations, wie die Indianer dort genannt werden, Gesetze verabschiedet, die den Gewässerschutz aushebeln! Viele, fast unerschlossene Gebiete, in denen Inuit (Eskimos), Indianer und Metis (Mischlinge) leben, sind von zahlreichen Flüssen und Seen geprägt, die seit Jahrhunderten Nahrungsquelle, Verkehrswege und Lebensgrundlage für diese Völker sind. Bisher gab es ein Gesetz zum Schutz schiffbarer Gewässer samt einem „Muss“ an Beratung mit den Ureinwohnern über deren Nutzung – nunmehr soll die Schifffahrt besser „geschützt“ werden, indem nur wenige bis keine Genehmigungen mehr nötig sind. Diese Regelungen bringen alle Verfassungsrechte der First Nations in Gefahr, obwohl Kanada im Jahr 2010 die UN-Deklaration der Rechte indigener Völker (UNDRIP) unterzeichnet hat. Nun wurden aber Einzelgesetze beschlossen, die diese eindeutig verletzen. Das Gesetz über die gesicherte Trinkwasserqualität für First Nations wird vollkommen ignoriert! Neue Gesetze (Bill C-38 und Bill C-45) ermöglichen außerdem die Verpachtung und Nutzung von Reservatsland für die Industrie ohne Zustimmung der Indianer. Ölpipelines sollen verlegt und Teersandgewinnung soll dort stattfinden. Vor allem werden neue Handelsabkommen mit China angestrebt, wobei die Rechte der First Nations brutal übergangen werden…es ist eine nationale Schande, was hier passiert.

Bitte informieren Sie sich genauer auf den Seiten der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ und nehmen Sie an entsprechenden Aktionen zum Schutz der Menschenrechte teil: www.gfbv.dewww.gfbv.ch und www.gfbv.at .

 

Ähnlich, wie den First Nations geht es den Indigenen in allen Teilen Amerikas – von Norden, über Mittel- bis Südamerika. Man tritt ihre Rechte zunehmend mit Füßen. Dazu gehört auch, ihr medizinisches Wissen zu „erforschen“ und es ihnen zu entreißen, um eigene Patente für Pharmaunternehmen daraus zu generieren. Auch dagegen gilt es, entschieden aufzutreten!

In diesem Sinne verwundert es einerseits nicht, dass viele Indianervölker nichts mehr preisgeben und mit Weißen nichts mehr zu tun haben wollen, als auch kann es von Vorteil sein, wenn ein bekanntes Rezept vor der „Übernahme“ durch die Pharmaindustrie bewahrt wird, indem es als Lebensmittel und nicht als (überteuertes) Heilmittel zugelassen wird.

 

Auf Original Indian Essence trifft das zu und es soll auch so bleiben!

 

 

Jetzt mit Original Indian Essence das

 

Immunsystem stärken!

 

Gar nicht mehr lange und wir werden die Wintermäntel hervorholen. Doch Sie können schon jetzt der beginnenden Kälte, Nässe und den damit drohenden „grippalen Infekten“ (die meist keine Infektion, sondern schlicht eine Unterkühlung sind) trotzen, indem Sie eine Teekur beginnen. Sehr wichtig ist nun eine ausreichende Versorgung des Organismus mit natürlichen Vitalstoffen und Antioxidanzien. Diese sind in Original Indian Essence reichlich vorhanden.

 

Zuerst sollten Sie jedoch eine allgemeine Regeln beherzigen, um es gar nicht erst zu einem Schnupfen, Husten oder etwas Schlimmerem kommen zu lassen: dazu gehört tägliche Bewegung in frischer, guter Luft in entsprechend geeigneter Kleidung, das gute Lüften von Räumen, vor allem vor dem Schlafen und ab und zu eine kurze Waschung mit kaltem Wasser (nur auf erwärmten Körperteilen: Arme, Beine, Füße). Wenn Sie sich etwa morgens, nach dem Aufstehen aus dem warmen Bett, kurz kalt abwaschen, ist schon viel getan. Für die Indianer war es selbstverständlich, sogar im Winter im kalten Fluss oder See zu baden! So weit müssen wir nicht gehen, aber diese Maßnahmen gewöhnen den Körper sehr effektiv an Temperaturschwankungen und bringen ihm bei, sich anzupassen, ohne gleich zu erkranken.

Falls Sie schwitzen ist es wichtig, sich sofort warm anzuziehen, wenn der Körper abkühlt.

Es ist erwiesen, dass bereits einige Wochen kalter Wasseranwendungen die Anzahl der Abwehrzellen (Lymphozyten) im Blut zunimmt.

 

Wichtig ist auch ein genügender Aufenthalt im Freien und in der Sonne bzw. in hellem Tageslicht, um genügend Vitamin D zu tanken (mindestens 10 Minuten täglich). Auch dieses Vitamin, das die gesunde Haut bei Sonneneinstrahlung bildet, ist notwendig für die Funktion der Abwehrzellen und eine gute Funktion des Immunsystems. Zusätzlich stärkend wirkt die Einnahme von Präparaten aus der Indianerpflanze Roter Sonnenhut (Echinacea) oder der Kapland-Pelargonie(Umckaloabo). Diese Kräuter aktivieren im Organismus auch die Makrophagen („Fresszellen“), die im Falle einer Infektion den Zellabfall wegräumen und für eine schnelle „Müllabfuhr“ sorgen.

 

Der Darm als Immunzentrum

 

Durch eine 3- bis 4-wöchige Kur mit Original Indian Essence werden die Immunkräfte umfassend gestärkt, weil zugleich die Darmtätigkeit angeregt und der Körper noch schnell einer Generalreinigung unterzogen wird, bevor die Kälte des Winters uns alle Kräfte abverlangt.

 

Drei Viertel der menschlichen Immunzellen befinden sich in der Darmschleimhaut und jede Störung der Darmflora schädigt auch unsere Abwehrkraft gegen Infektionen und Entzündungen. Somit ist nicht nur gesunde wärmende Nahrung nützlich, sondern auch eine regelmäßig Pflege des Darms durch Heilkräuter, wie sie in Original Indian Essence vorliegen: Klettenwurzel wirkt insgesamt immunstärkend, die Benediktendistel galt schon im Mittelalter in Europa als Pflanze gegen die „Pestilenz“, sie schützt das gesamte Verdauungs- und Pfortadersystem, die große Brennnessel gilt als umfassendes Entgiftungs- und Reinigungsmittel und Brunnenkresse wirkt desinfizierend. Der Kleine Ampfer wurde von den Indianern häufig gegen Vitamin-C-Mangel und Leber-Galle-Nierenschwäche angewandt und Rotulmenrinde ist ein universelles Mittel zur Magen- und Darmpflege.

Braunalgen, welche den Tee manchmal etwas „schleimig“ wirken lassen, enthalten Alginsäure, eine effektive Substanz zur Gesunderhaltung der Darmschleimhaut. All diese Pflanzenteile wirken synergistisch in dieser indianischen Teemischung zusammen und bilden ein sinnvolles Ganzes, das nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Seele des Kranken heilend einwirkt. Dadurch wird möglich, was die Schamanin „Weiße Schwalbe“ über diese Tee-Essenz sagte, wobei sie auch die Liebe als universelle Heilkraft immer mit einbezog: „Manitu lässt in seiner großen Liebe für jedes Leiden ein Kräutlein wachsen…“ – Vielleicht sollten auch wir heute mehr Dankbarkeit zeigen für alles, was „Mutter Erde“ gratis und in Fülle zur Erhaltung der Gesundheit wachsen lässt. Statt diese Gaben dann „Unkraut“ zu nennen, sollten wir uns bewusst machen, dass alles einen Zweck erfüllt und uns zum Guten gereicht, sobald wir es in rechter Art und Weise annehmen.

 

In diesem Sinne: bleiben und werden Sie gesund!

 

 

 

© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 

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Newsletter März 2013 – von Gabriele Feyerer

 

Sauer macht müde – im Frühling braucht

 

der Körper Hilfe

 

 

Übersäuerung macht krank, das weiß heute fast jeder, doch was ist dagegen zu tun? Wie schlagen wir der berühmten Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen? DerAusdruck Säure-Basen-Gleichgewicht ist ebenfalls bekannt, aber wie stellt man diesen Idealzustand im Körper her und warum ist er so wichtig? Die Einnahme von „Basenpulver“ ohne sonstige Maßnahmen verspricht nur wenig Erfolg. Solche Präparate sind teuer und die Natur kann es eigentlich besser.

 

Im Organismus entsteht durch die Stoffwechselvorgänge laufend ein Säureüberschuss, den unser Körper neutralisieren, die Säuren also ausscheiden muss. Werden über die Nahrung zu viele Säuren aufgenommen, schafft er das auch mit gesunden Organen nicht mehr so leicht. Dann speichert er diesen „Abfall“, wobei Zellen und (Binde)gewebe auf Dauer geschädigt werden. Um Säuren wieder zu lösen, müssen sie durch zugeführte Basen gebunden und zu den Ausscheidungsorganen (vor allem Lunge, Leber, Nieren und Haut) transportiert werden. Das geschieht schon durch eine gesunde Atmung und Verdauungstätigkeit, aber Hilfe im Vorfeld ist niemals falsch. In Bezug auf die Ernährung sieht das so aus: Möglichster Verzicht auf Alkohol, Kaffee, Weißmehl und weißen Zucker, dafür viel Gemüse und gut verträgliches Obst. Eine neue Art, „Grünes“ zu trinken, sind „Smoothies“, gemixt aus Kräutern und/oder grünem Gemüse, mit etwas püriertem Obst und Wasser als Basis – alles natürlich roh. Dazu sollte das Trinken von reinem Quellwasser und genügend Bewegung an frischer Luft bei jedem Wetter kommen.

 

Entsäuerung und „Frühlingsfitness“ durch Heilpflanzen

 

Den Ausdruck „Entschlackung“ gibt es medizinisch nicht und oft wird er auch zu großzügig benutzt. Es geht einfach um die Wiederherstellung einer harmonischen Stoffwechsellage, die sich während der Winterzeit meist in Richtung sauer verschoben hat. Zur Anregung der Verdauung eignen sich am besten Bitterstoffe. Diese wachsen im Frühling massenhaft direkt vor unserer Nase und heißen dann „Unkraut“ – allen voran die Brennnessel und der Löwenzahn.Versuchen Sie dann einige Wochen lang möglichst viel davon auf den Tisch zu bringen. Köstliche Rezepte gibt es in diversen Wildpflanzenbüchern.

 

Eine zu Unrecht fast vergessene Heilpflanze ist der Giersch (auch Geißfuß, Geißblatt oder Dreiblatt – lat. Aegopodium podagraria L.). Es gibt wohl niemanden, der diesen Doldenblütler nicht kennt, denn er „kriecht“ in so gut wie jedem Garten umher und „verseucht“ schöne Blumen- und Gemüsebeete, sodass viele Gärtner mit Gift auf ihn losgehen. Dabei war er in der Volksmedizin über Jahrhunderte als „Gichtkraut“ (lat. podagra, daher der Name) bekannt und beliebt – er hilft also, Säuren aus dem Körper zu schaffen. Zur Förderung der Verdauung sollte er in keiner Kräutersuppe oder -sauce fehlen. Verwendet werden die jungen, Vitamin C-reichen Blätter. Roh allerdings widersteht mir der Giersch, gekocht ist der Geschmack eher neutral und schmeckt sehr gut als Spinat oder in Kräuterreis, am besten gemischt mit anderen Garten- und Wildkräutern (Löwenzahn, Schafgarbe, Gänseblümchen, Wegerich, Kresse etc.). Giersch verbessert den Lymphfluss im Körper und aktiviert die Nieren. Für Tee wird die Pflanze erst kurz vor der Blüte gesammelt und rasch im Schatten getrocknet.

 

Äußerlich kann man rohe, zerquetschte Gierschblätter über Wunden oder zur Kühlung von Insektenstichen auf die Haut legen. Bei Gicht und Rheuma sollen solche Umschläge auf den schmerzenden Stellen Linderung bringen. Wir haben hier wirklich eine interessante Medizin zum absoluten Nulltarif vor uns. In meinem Garten führe ich einen jährlichen Kampf gegen dieses „Unkraut“, das (wie die ebenso wertvolle Quecke) viele andere Pflanzen überwuchert. Seit ich aber über seine Heilwirkungen näher Bescheid weiß, sehe ich es doch mit anderen Augen, esse den Giersch sehr oft und lasse ihn wachsen, wo er sich – vor allem im Schatten - ohnehin als Bodendecker anbietet. Mein Naturgarten verträgt das und erfreut auch die Insekten und Vögel. Im Samenstadium darf Giersch allerdings nicht auf den Komposthaufen, sonst vermehrt er sich im Jahr darauf explosionsartig. Meine Brennesselbüsche beginnen ebenfalls schon wild zu wuchern, aber ich versuche auch sie das ganze Jahr über sinnvoll zu nutzen. Vielleicht wissen Sie noch nicht, dass ein schöner Schmetterling – das Tagpfauenauge – gerade Brennnesseln dringend zum Überleben braucht. Nichts ist im Kreislauf der Natur überflüssig. Als etwa behauptet wurde, es gäbe kaum noch Hummeln, traf ich sie in meinem Garten immer an: wegen der vielen Beinwellstauden – und hoffentlich kommen sie auch heuer. Wie das ganze „lästige Unkraut“, bei welchem man aus dieser Eigenschaft gleichzeitig auf die hohe Wirksamkeit schließen darf. Robuste Pflanzen sind nämlich auch heilerisch meist hochwirksam.

 

Original Indian Essence unterstützt jede

 

Frühjahrskur

 

Wie Sie sicher schon wissen, besteht Original Indian Essence zur Gänze aus „Unkräutern“ und pflanzlichen Bestandteilen, die großzügig vorkommen, man muss dafür keine seltenen Bestände dezimieren. Insofern handelten die Indianer in der Zusammenstellung vieler Heilrezepte immer schon „nachhaltig“. Für sie hätte dieser Begriff nicht erfunden werden müssen. Wir sind heute dumm genug, „Unkraut“ (und damit Gratis-Heilkräfte der Natur) zu vernichten und dafür im Supermarkt teure, durch die halbe Welt gekarrte Lebensmittel zu kaufen, die diesen Namen oft nicht mehr verdienen – etwa prächtige, aber geschmacklose Tomaten oder Salat, dem alle gesunden Bitterstoffe weggezüchtet wurden.

 

Original Indian Essence enthält wirksame Bitterstoffe, die Ihre Frühjahrskur effektiv unterstützen:

 

Die Große Klette hat entgiftende Eigenschaften und ist als Blutreinigungsmittel bekannt. In den Rezepturen der Cree-, Ojibwa- und Cherokee-Medizin spielt diese Pflanze eine tragende Rolle. Sie wirkt gegen Ödeme, reguliert den Zuckerstoffwechsel und stärkt das Immunsystem.

 

Das Echte Benediktenkraut (Benediktendistel) hatte bereits im Mittelalter große Bedeutung in Europa und wurde als Abwehrmittel gegen die Pest gebraucht. Es stärkt das gesamte Verdauungssystem, unterstützt Leber und Galle, wirkt keimtötend und antibiotisch.

 

Die exklusiv in Original Indian Essence enthaltene Große Brennnessel wirkt mit diesen beiden Kräutern effektiv zusammen, da sie die Ausscheidung von Säuren und den Harnfluss anregt. Sie enthält außerdem viel Bor, ein Spurenelement, das hilft, Frauenleiden zu kurieren, weil so das körpereigene Östrogen besser zur Wirkung kommt. Bei Wassersucht und Leberbeschwerden sollte die Brennnessel neben Bitterstoffen die erste Wahl sein.

 

Zusammen mit den übrigen Bestandteilen von Original Indian Essence bilden diese Pflanzen eine wohl durchdachte, trockene Kräutermischung zur Zubereitung der Tee-Essenz, die den Körper gerade im Frühling zu neuen Kräften und einer gesunden Abwehr verhilft.

 

Die enthaltene Rotulmenrinde ist eines der wirksamsten und unschädlichsten Heil- und Kräftigungsmittel der Pflanzenwelt. Die Indianer Nordamerikas nutzten sie über Jahrhunderte gegen verschiedenste Leiden und jede Art von Entzündung. Gastritis, Reizmagen mit Übersäuerung bis hin zu Magengeschwüren werden dadurch in der Heilung beschleunigt.

Rotulmenrinde wirkt optimal mit der Brennnessel zusammen (Synergie-Effekt).

 

Der Anteil von Braunalgen in Original Indian Essence führt dazu, dass die Tee-Essenz noch stärker basisch wirkt, was auf dem Inhaltsstoff Laminin (eine Aminosäure) beruht. Die enthaltene Alginsäure ist ein natürliches Darmreinigungsmittel, das wiederum zusammen mit der Rotulmenrinde eine sehr günstige Wirkung ausübt. Ist der Darm gereinigt, bessern sich auch Hauterkrankungen, die ihrerseits meist die Vorboten für späteres Asthma sind.

 

Entgiftung und innere Reinigung spielte für die „First Nations“ bei all ihren Zeremonien eine Hauptrolle, wie das bekannte Schwitzhüttenritual zeigt. Das Trinken von Tees aus Bitterkräutern wurde oft als Vorbereitung auf die körperliche Reinigung durch das Schwitzen praktiziert. Die Haut als Entgiftungsorgan wird ja in heutiger Zeit völlig unterschätzt.

 

Ähnliches gilt für frische Luft, Sonne und reines Wasser, die besten Heilmittel überhaupt – die, jedenfalls in unseren Breiten, für jeden nutzbar sind. Dass hier auch Dankbarkeit an die Schöpfung, ihr Schutz und der nötige Respekt vor ihr angebracht ist, sollten wir uns wieder bewusst machen und so der körperlichen auch eine seelische Reinigung hinzufügen.

 

In diesem Sinne: bleiben und werden Sie gesund!

 

 

© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 


Newsletter Dezember 2012 – von Gabriele Feyerer

 

Advent - stille Zeit, hastige Zeit…

 

In den Wochen vor Weihnachten taucht es auf, wie das Amen im Gebet: das Zeitproblem…

Längere Nächte – kürzere Tage, in die man wieder umso mehr hineinzupressen versucht. Angesichts des kollektiven Burn outs sind permanent Wege gefragt, um das eigene „Zeitmanagement“ zu optimieren. Sowohl bei der Arbeit, als auch danach, wissen wir oft nicht mehr, wo uns der Kopf steht – wie kann man das ändern?  Eigentlich wäre es einfach:

 

Regel 1: Entwickeln Sie mehr gesunden Egoismus! Betrachten Sie Ruhepausen und „Auszeit“ nicht als ein Zeichen von zu wenig Engagement oder gar Faulheit. Sich genügend davon zu nehmen, ist ein Merkmal dafür, dass man noch Frau/Herr über das eigene Leben ist: dass man lebt und nicht passiv gelebt wird. Arbeiten Sie, wo immer möglich, langsamer und weniger, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man dies noch erledigen und jenes doch unbedingt tun sollte. Fragen Sie sich, für wen dieses „Tun“ eigentlich gedacht ist. Besonders Frauen neigen dazu, immer „nett“ zu sein und es allen Recht machen zu wollen – das in der Regel ohne echte Gegenleistung. Allen „braven Mädchen“ seien die grundlegenden Erkenntnisse von Ute Ehrhardt in ihrem Buch „Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin“ ans Herz gelegt. Das Buch wirbelte seinerzeit viel Staub auf, doch es stimmt: Ein „böses Mädchen“ lässt nicht mehr alles mit sich machen, sondern fordert, was ihm zusteht.

 

Regel 2: Räumen Sie Ihrem Privatleben einen festen Platz ein! Sie müssen nicht als Letzter nach Hause gehen, nur weil Sie der Chef sind oder um als Mitarbeiter besonders fleißig auszusehen. Planen Sie Freizeitaktivitäten bewusst in den Alltag ein und halten Sie sich daran, wie an jeden anderen Termin. „Keine Zeit“ gilt nicht mehr – Sie müssen sich die Zeit dafür nehmen! Wann haben Sie zuletzt ein Buch gelesen, in Ruhe Musik gehört, eine Ausstellung besucht? Oder einfach nur zehn Minuten den Wolken am Himmel zugesehen?

Für so etwas fühlen Sie sich schuldig? Dann ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen…

 

Regel 3: Üben Sie bewusstes Entspannen! Die meisten von uns haben leider verlernt, wahrhaft abzuschalten, sei es beim Sport, körperlicher Übung (Yoga, Autogenes Training etc.) oder durch Aufgehen in einem Hobby, das unsere Aufmerksamkeit gefangen nimmt. Wichtig ist, dass Sie Ihre ganze Konzentration auf diese Tätigkeiten lenken und dadurch vom negativen Alltagsstress ganz bewusst „herunterkommen“.

 

Regel 4: Planen Sie – aber realistisch! Versuchen Sie, Ihre Tage in groben Zügen durchzuplanen, auch das trägt zur Entspannung bei. Rechnen Sie immer damit, dass alles länger dauern könnte, als Sie denken. So ergeben sich Stress vermeidende Pufferzohnen.

 

Regel 5: Wichtiges wird zuerst erledigt! Bei allen Tätigkeiten bringen nach dem so genannten Pareto-Prinzip schon 20 Prozent des Aufwandes 80 Prozent des gewünschten Erfolges. Wenn Sie auf diese Art wichtige Dinge in Angriff nehmen und abschließen, haben Sie täglich bereits eine sichere Erfolgsquote von 80 Prozent und somit nicht das Gefühl, wieder zu wenig geschafft zu haben. Perfektionismus ist der größte Zeit- und Energiekiller.

 

Regel 6: Qualität geht vor Quantität! Ersteres soll ohne übermäßige Anstrengung erreicht werden. Sie müssen nicht „hart“ arbeiten, um etwas zu schaffen und innere Befriedigung zu empfinden, das wurde uns in der Regel nur so beigebracht. Wer eine Tätigkeit liebt, empfindet sie selten als anstrengend und ist am Ende des Tages auch weniger erschöpft. Wichtig ist es, ein gestecktes Ziel zu erreichen, ohne sich dafür völlig „auszupowern“.

Denken Sie auch nicht ständig, Zeit wäre Geld. Das macht unzufrieden und erzeugt automatisch Anspannung.

 

Um nicht in die „Zeit ist Geld“-Falle zu tappen, müssen wir aufhören, uns ständig nur mit anstehenden Aufgaben zu beschäftigen und dabei das Wichtige, Glückbringende im Leben zu vergessen. Unser Wunsch nach Effizienz führt zu immer größerer Informationsflut und Technologisierung. Damit spart man Zeit, die man sich wiederum mit Aktivitäten „vertreibt“.

Wer Zeit intensiv an ihrem finanziellen Wert misst, büßt umgehend an Zufriedenheit ein, das bewies eine Studie der Rotman School of Management in Toronto. Studenten, die man aufforderte, den möglichen Stundenlohn ihres Traumberufs zu errechnen, zeigten im Anschluss daran weniger Zufriedenheit mit ihren künftigen Plänen und konnten sich weniger gut entspannen, als jene, die das nicht taten. Hinter den Konsumwünschen der meisten Menschen stecken aber andere Ziele: Wir wollen mit dem großen Haus oder dem neuen Auto imponieren, uns den Respekt und die Bewunderung der Umgebung und des anderen Geschlechts verschaffen oder einfach allen zeigen, was wir uns leisten können – „weil wir es uns wert sind“.Viele erkennen jedoch sehr wohl, dass Geld nur ein Ersatzglück liefert. Zuwendung und Liebe zu erhalten, sich wertgeschätzt und bedeutsam zu fühlen, ist die eigentliche Absicht. Geld kann durchaus zufriedener machen, nämlich solange menschliche Grundbedürfnisse (Wohnung, Kleidung, Ernährung etc.) nicht ausreichend erfüllt sind. Ist ein bestimmtes Maß an Wohlstand vorhanden, steigt das positive Befinden durch noch mehr Besitz nicht weiter an. Ein einsichtiger Grund für weihnachtliche Frustkäufe und Zwangsgeschenke, die alles andere als glücklich machen. Wichtig scheint auch zu sein, wie sinnstiftend man das persönliche Vermögen einsetzt. Zu helfen oder für Zwecke zu spenden, an denen uns persönlich etwas liegt, erzeugt Gefühle der Zufriedenheit und Genugtuung.

 

Stress und „gutes“ Essen – Original Indian Essence hilft, beides zu verdauen

 

Ein Teil der alljährlichen Hektik wird sich nicht vermeiden lassen – sei es der Stress diverser Vorbereitungen oder auch nur jener des Feierns, verbunden mit dem Genuss üppiger Köstlichkeiten. Original Indian Essence kann dabei helfen, die Feiertage sowohl körperlich als auch seelisch besser zu überstehen. Der harmonisierende Kräutertrank enthält viele Bestandteile, die unseren Nerven und unserer Verdauung zugute kommen:

So regt die große Klette den Gallenfluss an, Rotulmenrinde wirkt schleimhautschützend und absorbiert Giftstoffe im Magen-Darmtrakt. Die große Brennnessel sorgt für gute Durchspülung der Harnwege und das Benediktenkraut verhindert Blähungen und ernstere Verdauungsbeschwerden. Genießen Sie Original Indian Essence kurmäßig sowohl vor, als auch nach den Festtagen oder als regelmäßigen Aperitif. Gönnen Sie Ihrer Verdauung die heilsame Wirkung der diversen Bitterstoffe – sie schaffen einen gesunden Ausgleich zu den süßen weihnachtlichen Verführungen und tun auch den Nerven gut. Zugleich wird das Immunsystem gestärkt und Sie beugen Infektionen vor.

 

In diesem Sinne frohe Festtage!

 

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© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 



Newsletter Oktober 2012  von Gabriele Feyerer

 

Welchen Wolf fütterst du?

 

Diesen Newsletter möchte ich mit einer Geschichte beginnen, die in einem anderen Newsletter erzählt wurde. Sie ist so aussagekräftig, dass ich sie weitergeben möchte:

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt.
Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.
Einer ist böse. Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.
Der andere ist gut.
Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.“
Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte dann: „Welcher der beiden Wölfe gewinnt?“
Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“

(Quelle: Karl Pilsl - Verlag Gute Nachricht GmbH, Passau)

 

 

Welchen Wolf füttern wir täglich? Wo glauben wir, negative Gewohnheiten nicht aufgeben zu können, auch wenn sie uns oder anderen noch so sehr schaden? Womit sind unsere Gedanken angefüllt? Sagt nicht schon die Bibel: „Der Mund redet, wovon das Herz voll ist“?. Unsere Gedanken werden Worte, diese werden Taten und daraus entsteht unser „Charakter“. Grund genug, dem bösen Wolf in unserem Denken keine Nahrung zu geben…

 

 

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Keine (Alters)weisheit in der westlichen Welt?

 

Eine Pressemeldung zog unlängst meine Aufmerksamkeit auf sich:

 

„Westliche Welt bei Altersweisheit im Rückstand – Egozentrismus und Materialismus kommen teuer zu stehen!“

 

Weisheit, so der Berliner Neurologe und Psychiater Michael Linden, sei die Fähigkeit eines jeden Menschen, unlösbare Probleme zu lösen und es gäbe auch „analphabetische Großmütter mit  hochentwickelter Weisheit“. Formale Intelligenz oder Bildung, die in der westlichen Welt so hochgespielt wird, sei jedenfalls für die Entwicklung von Weisheit nicht nötig. Wir seien insbesondere mit der Altersweisheit im Rückstand, etwa gegenüber östlichen Kulturen wie Japan – eine Folge des Egozentrismus der westlichen Gesellschaften. Bescheidenheit, Empathie, Leidenschaft und Selbstdistanz kommen uns abhanden, da wir uns selbst für den Nabel der Welt halten. Alte Menschen profitieren, so Linden, aber viel mehr von ihrer Weisheitskompetenz, als von ihrer finanziellen Situation. Mehr Distanz zu materiellen Dingen sei also dringend erforderlich. (pte20120903023-3.9.2012)

 

 

Haben die indigenen Völkerschaften in aller Welt – nicht nur der östlichen – das nicht immer schon gewusst und danach gelebt?

 

Fast müsste man sagen, sie wurden durch westliche Einflüsse verdorben, seit die ersten Eroberer den neuen Kontinent betreten hatten und auch die Indianer verachteten, unterdrückten und schließlich nahezu ausgerottet haben. Außerdem kann die Verbreitung der üblichen „wissenschaftlichen“ Konzepte, die uns wegführen von der Natur, hin zu Allmachtsdenken und blinder Technikgläubigkeit als ein Faktor gelten, der Weisheit schon im Ansatz verhindert – zugleich vermutlich die Alzheimer-Rate in die Höhe schnellen lässt. „Ehret die Alten“ war für die Indianer eine wichtige Lebensregel. Für uns heißt es heute eher: ab mit den Alten ins Heim, denn sie finden sowieso nicht mehr nach Hause…und nun, da das menschliche Genom entschlüsselt wurde und drei Milliarden Genpaare beobachtbar sind, ging man sogar davon aus, dass große Teile davon „für den Müll“ seien, weil offenbar funktionslos. Größere Dummheit und Arroganz ist nicht denkbar. Es scheint, als ginge uns jede Weisheit geradezu durch die „moderne“ Wissenschaft verloren. Solche Ansichten tragen auch wesentlich dazu bei, dass Naturmitteln oder Kräutern ihre Wirksamkeit abgesprochen wird, nur weil man sie formal-analytisch (noch) nicht bewerten oder gentechnisch nachbauen kann. Weisheit und gesundes Denkvermögen sehen wahrlich anders aus – egal, ob im Alter oder schon davor.

 

 

Eine aufbauende Pressemeldung vom 14. September  2012(Science.apa.at):

 

Der Energy Globe World Award 2012 geht in die USA. Strahlend und stolz nahm in Wien der Lakota-Häuptling Chief Henry Red Cloud die 17 kg schwere Bronzestatue für sein Projekt "A better Future through Natural Power Energy" entgegen.. Mit 37 Prozent ist die Lakota Solar Enterprises stolzer Gewinner dieses Preises. Moderner Umweltschutz auf indianisch…

 

 

Was die Brennessel sonst noch kann (Fortsetzung von Juni)

 

Im Verdauungstrakt wirkt die Brennnessel gegen Entzündungen, Durchfall und Blähungsbeschwerden. Ein Versuch mit Original Indian Essence ist daher auch bei entzündlichen Darmkrankheiten neben den üblichen Standardtherapien lohnend. Auf die Atemwege wirkt die große Brennnessel lindernd bei Allergien (Heuschnupfen) und Asthma. Sie hilft auch, den Zuckerhaushalt des Körpers zu regulieren, wenn sie mit der ebenfalls in Original Indian Essence enthaltenen großen Klette zusammenwirkt. In der Hildegard-Medizin, deren „Erfinderin“ gerade heilig gesprochen werden soll, ist die Brennessel eines der wenigen Kräuter, die als Tee verordnet wurden.

 

Sicherheit in der Anwendung geht vor

 

Die Medizinfrau „White Swallow“ entschied sich vor Übergabe des Rezeptes an die IWF, in dieser speziellen Teerezeptur namens „Utinam“, die ursprünglich enthaltene Rhabarberwurzel gegen die große Brennnessel zu ersetzen, da der „moderne“ westliche Mensch immer öfter mit Problemen der ableitenden Harnwege zu kämpfen hat. Die Brennnessel ist hier sehr wirksam, zeigt aber nicht die oft negativen Begleitwirkungen des Medizinalrhabarbers (Durchfall, Übelkeit etc.). So können sich Anwender mit diesem Tee auch keinen Schaden zufügen, wenn die empfohlenen Dosierungen eingehalten werden. In anderen, angeblichen „Indianertees“ ist noch Rhabarber enthalten, in Original Indian Essence nicht, weshalb diese trockene Teemischung nun als hochwertiges, unschädliches Lebensmittel im gesamten EU-Raum, der Schweiz und Nordamerika erhältlich und zugelassen ist.

 

Foodsteps

 

Die Indianer bezeichnen Pflanzen, welche erst mit den Eroberern auf den neuen Kontinent kamen (dazu zählt auch die Brennnessel), als „Fußspuren des weißen Mannes“ und manche Völkerschaften weigerten sich, diese Kräuter zu verwenden. Es scheint jedoch, als hätten die Europäer die Heilmittel für viele ihrer bekannten Leiden gleich selbst mitgebracht. Die meisten Medizinmänner und –frauen lernten dank ihres feinen Gespürs und ihrer Erfahrung rasch, auch ihnen unbekannte Kräuter richtig einzusetzen. In Original Indian Essence ist dies sichtlich besonders gut gelungen. Sie können mit dieser pflanzlichen „Fußspur“ jederzeit Ihrem Körper und Ihrer Seele etwas Gutes tun. Vor allem unterstützt die Tee-Essenz auch das Immunsystem auf natürliche Weise und eine Kur ist ideal zur Vorbereitung auf die nahende „Grippesaison“ geeignet. Mehr dazu das nächste Mal.

 

Bleiben und werden Sie gesund!

 

 

 

© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten!

 

 

 

Newsletter Sommer 2012 von Gabriele Feyerer

 

 

Isolados – unkontaktierte Völker. Es gibt sie noch!

 

 

Durch eine internationale Menschenrechtskampagne der Gesellschaft für bedrohte Völker (www.gfbv.at, www.gfbv.de, www.gfbv.ch) wird derzeit weltweit darüber informiert, dass es im Regenwald Brasiliens noch immer zwischen 50 und 60 unkontaktierte indigene Völker (Isolados) gibt, in Peru sind es geschätzte 20. Sie leben in Kleingruppen, als Bauern, Fischer, Jäger und Sammler, verbrauchen nur wenig natürliche Ressourcen und produzieren keinen Abfall. Sie könnten als Vorbild für unser aller Verhalten dienen. Doch ganz im Gegenteil wird einerseits sowohl ihre Existenz geleugnet, als auch werden sie durch Abholzung und die Aktionen multinationaler Konzerne zur Förderung von Gold und Erdöl massiv bedroht. Dazu kommen Gier und Grausamkeit privater Goldgräber und Drogenhändler.

 

Waren in vergangenen Jahrhunderten die Indianer Nordamerikas der Landnahme der Weißen im Weg, so geschieht jetzt Ähnliches mit allen indigenen Gruppen, die nur in Ruhe gelassen werden und ihr bescheidenes, einfaches Leben im Einklang mit der Natur fortführen wollen. Gerade weil manche bis heute jeden Kontakt zur so genannten „Zivilisation“ ablehnen, sind sie aber auf Hilfe durch so genannte Sertanistas angewiesen. Diese suchen nach Spuren, welche die Existenz von Isolados beweisen, damit das jeweilige Gebiet als Terra Indigena geschützt wird. Es können dann Außenposten errichtet werden, um Eindringlinge abzuwehren. Natürlich sind profitgierige Konzerne bereit, alles zu tun, um die Existenz von Isolados zu leugnen, damit solche Schutzgebiete nicht entstehen. Das macht die Arbeit der Sertanistas mühevoll und gefährlich. Sie können helfen, indem Sie eine der oben genannten Gesellschaften durch Ihre Stimme und/oder finanziell (etwa durch ein Abo der Zeitschrift) unterstützen. Die Erhaltung und der Schutz des Regenwaldes und seiner Bewohner ist überlebensnotwendig für die gesamte Menschheit!

(Quelle: www.gfbv.at)

 

 

Medizinmänner und Schamanen – Who is who?

 

Schamanentum ist so alt wie die Menschheit. Der Ausdruck leitet sich vom sibirisch-tungusischen Wort „saman“ her, das „abgehoben“  oder sehr aufgeregt bedeutet. Schamanen hüten für ihre Gemeinschaft religiöse und soziale Traditionen, haben Kontakt zur „Anderswelt“ und gelten so als Träger großer Macht. Dennoch sind sie keine Herrscher, sondern Diener ihres Volkes. Schamanismus findet nicht bloß „anderswo“ statt, sondern auch Europa hatte immer seine weisen Frauen und Männer, vom keltischen Druiden über eine Hildgard von Bingen bis zur Hebamme oder dem alten Kräuterweiblein in den Bergen. Wir sind gerade dabei, dieses Erbe unter dem Schlagwort „TEM“ (Traditionelle Europäische Medizin) neu zu entdecken, wobei Vorsicht geboten scheint, dass die etablierte Schulmedizin dieses Wissen nicht wie üblich hoheitlich be- und abwertet.

 

Indianer bezeichnen ihre Wissenden oft als „Geheimnismann oder Geheimnisfrau“. Dies ist kein zu erlernender Beruf, sondern ein spirituelles Erbe oder man wird durch ein spezielles Ereignis (z. B. Unfall oder eigene schwere Krankheit) dazu berufen. Wer diesem Ruf nicht folgt, läuft Gefahr, sich den Ärger der „Geister“ einzuhandeln und kann dabei den Tod finden. Der echte Schamane, die echte Schamanin opfert sich für die Menschen auf, wozu nur ein angstfreies, unkondizioniertes Leben befähigt. In westlichen Esoterikerkreisen so oft gehörte Aufrufe wie „Jeder kann heilen“ oder „Wir sind alle Schamanen“ ringen einem traditionell denkenden Indianer höchstens mitleidiges Lächeln ab (zumal diese Werbung meist dazu dient, um mit „Ausbildungen“ Geld zu machen). Wahrer Schamanismus und spirituelles Heilertum birgt viele Gefahren, macht nicht steinreich und so gut wie kein(e) Ausübende(r) hat sich freiwillig für diesen „Job“ entschieden…Zu erkennen sind selbsternannte  „Meister“ leicht an ihrem eigenen aufgeblähten Ego, das sie angeblich über wundersame Heilmittel bis hin zu Kontakten mit anderen Planeten verfügen lässt…gegenüber den Angeboten solcher SelbstdarstellerInnen sollten Sie äußerst kritisch sein. Diese machen auch jede Menge Werbung für sich, was fähige Heiler nicht nötig haben, denn ihr Ruf eilt ihnen voraus oder sie agieren bewusst in Abgeschiedenheit und Stille. Die größten von ihnen muss man in der Regel „suchen“.

 

 

Fast niemand träumt von aller Medizin

 

Beim Volk der Lakota (Sioux) und anderen Gemeinschaften ging man davon aus, dass nur sehr wenige Schamanen, so genannte „Wicasa Wakan“ (Heilige Männer), die besondere Gabe hatten, sowohl Heiler, als auch Geisterbeschwörer und Visonär zu sein. In der Regel gab man sich mit einem „Spezialgebiet“ zufrieden, war Priester (Yuwipi), Beschwörer (Wapiya – schlimmstenfalls ein böser Hexer), ein Seher (Waayatan), also ein Mann der Visionen oder ein „heiliger Clown“ (Heyoka) …ganz ähnliche Traditionen kennt man bis heute in Asien. Bei den Lakota gibt es außerdem die Frau/den Mann der Kräuter (Pejuta Wicasa), „der mit den Pflanzen spricht“, aber meist auch eigene Heilkräfte besitzt. War er mit seiner Weisheit am Ende, schickte er seine Patienten aber weiter an andere „Spezialisten“ – ganz ähnlich, wie Ärzte es heute tun. Die richtige Anwendung von Kräutern und anderen Heilmitteln wird oft innerhalb der Familie weitergegeben und kann auch von einfachen Menschen mit einem offenen Herzen erlernt werden, wobei Indianer nie all ihr Heilwissen an Weiße verraten haben. Die Preisgabe des Rezeptes für Original Indian Essence stellte hier bereits eine große Gefälligkeit dar. In dieser Rezeptur, für welche die Stiftung IWF gegründet wurde, hat eine Schamanin außerdem die einfache Brennnessel als wichtige Leitpflanze eingefügt (dafür den nicht ungefährlichen Medizinalrhabarber entfernt, der in anderen, angeblichen „Indianertees“ enthalten ist), weil sie besonders geeignet schien, westliche Alltagsbeschwerden zu lindern und ihnen vorzubeugen. So wurde diese Tee-Essenz zu einem unschädlichen, aber dennoch überaus gesunden „Lebensmittel“ und ist als solches allen Interessierten zugänglich. Außerdem betonte die Schamanin „Weiße Schwalbe“ die Wichtigkeit der Zahl neun in spiritueller Hinsicht, weshalb der echte „Heilige Trank der Ojibwa“ neun Zutaten haben müsse.

 

Die Brennnessel – Heilkraut mit umfassender Wirkung

 

 

 

Die Brennnessel (lat. Urtica dioica) ist über die ganze Erde verbreitet, sie fehlt nur in Südafrika und den arktischen Regionen. Überall, wo Menschen sich niederließen, folgte sie ihnen als „Fußabdruck“ und ihre Heilwirkungen sind überaus zahlreich. Wegen der enthaltenen Aminosäuren (Eiweißbausteine), Vitamine (v. a. Provitamin A, Vitamin C) und Mineralstoffe (v. a. Kalzium, Eisen und Kieselsäure) ist sie zugleich ein wertvolles Nahrungsmittel. Frühjahrskuren werden durch die frische Brennnessel optimal unterstützt, und man sollte sie bis in den Sommer hinein so oft wie möglich als Suppe, Spinat oder dgl. essen. 

 

 

Auch eine Frauenpflanze

 

Im alten Ägypten schrieb man der Brennnessel u. a. einen stärkenden Effekt bei verhaltener Menstruation und in den Wechseljahren zu. Dies wird von anderen Heilpflanzenkennern bestätigt, die ihre Wirkung gegen starke Monatsblutungen und beim prämenstruellen Syndrom (PMS) hervorheben. Oft wird sie in Kombination mit der großen Klette empfohlen, die ebenfalls in Original Indian Essence enthalten ist. Man kann diese Wirkung wissenschaftlich erklären: Brennnesseln enthalten viel von dem Spurenelement Bor, das für eine bessere Ausnutzung des körpereigenen Hormons Östrogen sorgt. Bei stillenden Müttern fördert die Brennnessel, wie man seit Jahrhunderten weiß, den Milchfluss. Sie ist also eine echte „Frauenpflanze“,die in jedem Garten einen Ehrenplatz 

verdient.

 

Der berühmte Heilkundige Paracelsus empfahl schon im Mittelalter die Brennnessel gegen Husten, Wassersucht und Leberbeschwerden. Es hieß, sie habe die Kraft, „den Menschen vor dem Stein zu bewahren“. Später stellte Pfarrer Kneipp fest, eine beginnende Wassersucht sei gut mit „Brennesseltee“ zu kurieren, und dieser räume überhaupt mit „faulen Säften im Körper“ auf. Mit der Brennnessel kann eine wirksame Durchspülung der ableitenden Harnwege (Nieren, Blase) erzielt werden. Brennnesseltee regt die Ausscheidung von Harnsäure an und beeinflusst den Säuren-Basen-Haushalt des Körpers günstig. Übersäuerung durch Industrienahrung, Zucker- und Weißmehlprodukte ist heute ein großes Problem und die Ursache vieler Beschwerden. Als Folge zeigen sich Gicht, Arthritis und rheumatische Beschwerden, die oft durch eine Ernährungsumstellung und Entgiftungskuren mit Kräutern gelindert oder sogar geheilt werden können. Auch das immer häufigere Beschwerdebild der Fibromyalgie („Alles tut mir weh“-Syndrom) bessert sich. Seit langem wird die Brennnessel auch bei Anämie, Schwäche und Erschöpfungszuständen („Burn-out“) erfolgreich eingesetzt, da sie die Blutbildung unterstützt und die Zellatmung verbessert.

 

Mehr zu dieser außergewöhnlichen Heilpflanze beim nächsten Mal. Bis dahin bleiben und werden Sie gesund!

 

 

© Gabriele Feyerer

g.fey@tele2.at

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen. Dies gilt ebenso für die Inhalte ev. genannter fremder Internetseiten! 

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Newsletter Frühjahr 2012 von Gabriele Feyerer

 

 

Der Frühling ist eingekehrt – Zeit für einen

 

persönlichen „Hausputz“

 

Der heurige (Nicht)Winter hat sein Gastpiel endlich beendet und rasch hat sich nunwärmeres Wetter eingestellt. Zeit für ein paar Hinweise zur äußeren und inneren Reinigung. Doch zuvor möchte ich wiederum auf die Situation der Indigenen Bevölkerung Amerikas hinweisen, denn ausgehend von Kanada, sind derzeit wieder enorme Menschenrechtsverletzungen im Gange.

 

 

Klage von Maya-Familien gegen kanadischen

 

Bergbaukonzern!

 

In Kanada, das sich oftmals rühmt, so viel für die indigene Bevölkerung zu tun, befindet sich auch der Hauptsitz des Bergbaukonzerns HudBays. Dieser agiert auf dem gesamten Kontinent und schreckt aus Profitgier vor nichts zurück. Auf brutalste Weise „räumten“ Sicherheitskräfte des Konzerns Maya-Dörfer in Guatemala, wobei elf Frauen vergewaltigt und ein Maya-Anführer ermordet wurden. Ein junger Mann wird gelähmt bleiben. Nun ziehen die Dorfbewohner in Kanada vor Gericht und brauchen vor allem Geldmittel für einen guten Rechtsbeistand. 


Eine erfolgreiche Klage des Volkes der Maya-Nachkommen könnte dafür sorgen, dass den brutalen, Milliarden-Dollar-schweren Konzernen endlich rechtliche Grenzen gesetzt werden. Sie sind heute für die schlimmsten Verbrechen weltweit an indigenen Völkern verantwortlich und HudBays versucht jetzt, den Fall nach Guatemala zu verlegen, um dort das schwache Rechtssystem auszunutzen. Dies muss verhindert werden. Es darf keine Welt geben, in der multinationale Konzerne über dem Gesetz stehen! Die Praxis zeigt seit langem, dass weltweit auch Pharmakonzerne ständig unterwegs sind, um indigenen Völkern ihr altes Heilwissen zu entlocken, seltene Pflanzen zu „ernten“ und für sich zu patentieren. Es handelt sich hier um das Verbrechen materiellen und geistigen Diebstahls, wobei die Gutwilligkeit einfacher Menschen ausgenutzt wird und diese niemals finanziellen Anteil am Erfolg erhalten sollen, auch wenn Gegenteiliges behauptet wird. Immer öfter geraten dadurch Pflanzenarten an die Grenze der Ausrottung und den Einheimischen wird damit auch noch die letzte Möglichkeit genommen, selbst ihre traditionellen Heilmittel herzustellen!

 

(Quelle: www.gfbv.at)

 

 

Original Indian Essence besteht aus reichlich

 

nachwachsenden „Unkräutern“

 

Die Rezeptur der Tee-Essenz „Original Indian Essence“ enthält keine seltenen Pflanzen, Rinden oder Wurzeln. Die Inhaltsstoffe wachsen reichlich in der natürlichen Umwelt nach. Sie werden gemeinhin als „Unkraut“ angesehen, doch Pflanzenkundige wissen, dass eben solche Kräuter oft größte Heilwirkung entfalten, vor allem, wenn sie so geschickt kombiniert werden, wie in diesem„Lebenselexier auf Adlers Flügeln“. Die Frage, ob Mitglieder alter Schamanenvereinigungen nun die eine oder andere abweichende Version des Trankes kannten oder „unter der Hand“ weitergaben, tritt dabei in den Hintergrund. In „Original Indian Essence“ wurde etwa Rhabarberwurzel, die in ähnlichen, als Indianertees beworbenen Mischungen enthalten ist, unter Anleitung einer kundigen Schamanin durch die gemeine Brennnessel ersetzt – ein „Unkraut“ mit echter Breitenwirkung, die vor allem gestressten, westlichen Menschen zugute kommt. Die Änderung erfolgte auch deshalb, weil jeder längere Gebrauch der abführenden Rhabarberwurzel auf Grund ihres Gehaltes an Anthranoiden  negative gesundheitliche Folgen haben kann.

 

Der „echte“ Indianer-Trank der Ojibway und Cree-Völker soll nach alter Überlieferung der Schamanenvereinigung „Midewiwin“ immer genau 9 Komponenten enthalten. Dabei wollte die IWF bleiben und stellt damit ein unschädliches, qualitätskontrolliertes Lebensmittel zur Verfügung, mit welchem Sie sich bei ordnungsgemäßem Gebrauch niemals schaden können. „Original Indian Essence wird auch nicht als vermutliches Krebs- oder sonstiges Allheilmittel angepriesen, obwohl solche Erfolgsberichte der IWF ebenfalls vorliegen (generelle Behauptungen resultieren hier aus der Tätigkeit der Krankenschwester Rene Caisse, welche seinerzeit ein „Grundrezept“ aus 4 Kräutern von einem unbekannten Indianer erhielt). Wichtiger ist jedoch, dass eine 9-Kräuter-Tee-Essenz nach Meinung der Indianer, wenn sie nach genauer Anleitung hergestellt wird, Körper und Seele wieder in Harmonie mit dem „Großen Geist“ bringt. Hier ist es gleichgültig, wie man diese Wahrheit für sich selbst bezeichnet: als Universum, allumfassende liebende Kraft, natürliche Vernunft oder Gott – „Creator“ (Schöpfer), wie die First Nations ihn nennen (oder auch SIE, denn „Gott“ vereint immer Männliches und Weibliches in sich, sogar christliche Religionen gestehen das mittlerweile ein). Das Christentum hat sich ja einst unter dem Deckmantel falsch verstandener Missionierung grausamster Verfehlungen gegenüber den Indianern schuldig gemacht. Heute jedoch muss man sagen, dass vor allem katholische Christen zu jenen gehören, die sich am stärksten auf die Seite bedrohter Naturvölker stellen, ihnen respektvoll zu mehr Bildung und Anhörung verhelfen und versuchen, damit einiges aus der Vergangenheit gut zu machen. Immer wieder findet man auch Projekte über bewusste Kultivierung und regionale Vermarktung diverser Produkte und Heilpflanzen  in Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung, was zu deren Schutz vor gierigen Pharmakonzernen beiträgt.

 

 

Neunerlei: Original Indian Essence und 9-Kräuter-

 

Suppe – Vitalität für Körper und Geist

 

Der Frühling ist die beste Zeit, den Körper zu entgiften und ihm neue Kräfte zu verleihen. Altes und Schweres soll durch Fasten oder bewusstere Ernährung losgelassen werden. Original Indian Essence leistet dabei wertvolle Dienste.

Wenn ich dies schreibe, ereignet sich die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und die Tage werden ab nun wieder länger als die Nächte sein – kalendarischer Frühlingsbeginn!

Mit der Sonne kommt neues Wachstum und die ersten einheimischen Frühlingskräuter sprießen.

 

Die Zahl 9 ist nicht nur den Indianern heilig, sie spielte auch in der europäischen Volkskultur eine tragende Rolle: Aus „Neunerlei“ bindet man in Österreich die prächtigen „Palmbuschen“, welche am Palmsonntag feierlich in kirchlichen Zeremonien gesegnet werden. Dazu gehören Hasel- und Weidenruten, Zweige von Heidekraut, Stechlorbeer, echtem Wacholder und Kriechwacholder, Buchsbaum, Palmkätzchen und schließlich ein Eichenzweig mit Laub vom Vorjahr. Sie stehen für das Vergehen und die Neuentstehung des Lebens, sollen aber auch Böses abwehren sowie Mensch und Tier vor Blitzschlag schützen.

Genau der indianischen Weisheit entspricht in unseren Breiten auch die Zubereitung der beliebten 9-Kräuter-Suppe: über die Kräuter ist man sich regional nicht immer einig, auf jeden Fall gehören aber Brennnessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Giersch, Gundelrebe, Schafgarbe, Löwenzahn, Vogelmiere, Wegerich und andere grüne Köstlichkeiten in eine solche Frühlingssuppe. Sie wurde früher zu Ehren der Fruchtbarkeitsgöttin als Kultspeise  verzehrt. Wenn Sie den sinnvollen Gebrauch dieser „Grünkraft“ noch mit der Einnahme von täglich ein bis zwei Rationen Original Indian Essence kombinieren, erhält Ihr Körper einen Gesundheitsschub, der sich sehen lassen kann. Nicht jeder hat Gelegenheit, frische Kräuter zu sammeln und öfter Speisen mit Wildkräutern zu genießen, aber fertig zubereitete Tee-Essenz sollten Sie zu dieser Jahreszeit kurmäßig einsetzen – Sie können diese auch mit zur Arbeit nehmen und, verdünnt mit etwas Wasser, als gesunden Cocktail vor dem Essen genießen. Wenn Sie in Ihrer täglichen Ernährung noch Genussmittel, Fett, Weißmehl und Zucker reduzieren, haben Sie Ihrem Körper bereits eine Menge Gutes getan. Ich wünsche Ihnen damit viel Erfolg!

 



 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen!

 

 

Newsletter Februar 2012  von Gabriele Feyerer

 

 

Verseuchtes Wasser, verstrahltes Land –

 

Uranbergbau gefährdet weltweit

 

indigene Völker!

 

Tschernobyl und Fukushima haben uns vor Augen geführt, wie gefährlich radioaktive Strahlung ist. Doch schon die Gewinnung von Uran verursacht enorme Schädenund zerstört den Lebensraum indigener Menschen – sei es in Kanada, den USA, Australien oder Afrika. „Uran, aus der Brust unserer Mutter gerissen, zerstört Leben“, betont Winona La Duke, Anishinabe (Ojibwa-Indianerin) und politische Aktivistin. Ihr Vater war Schauspieler, Schriftsteller und bekannt als Medizinmann „Sun Bear“. Ihre Mutter war jüdische Kunstprofessorin. Winona La Duke, heute Executive Director von „Honor die Earth“, sagt:

                                                                           

„Uran in der Erde gelassen, gibt Leben – das wissen wir. Uran, aus der Brust unserer Mutter gerissen, zerstört Leben. Dieses verstehen wir ebenso. Wir kennen uns damit aus, weil wir leben, wo dieses Uran ist. Wir sind das erste Volk, das an nuklearer Strahlung stirbt – wenn es erlaubt bleibt, damit weiterzumachen, werden wir für tausende von Jahren sterben – die Wirkungen der Strahlen häufen sich an – sie addieren sich, sie verschwinden nicht. Dies ist ein Kreis. Der nukleare Brennstoffkreislauf ist eine Kette. Es sind die Frauen und Kinder, die den Großteil dieses Giftes in ihrem Körper behalten.“

(Quelle: Zeitschrift für bedrohte Völker Österreich, Nr. 2/2011)


 

Indianer kennen die Schädlichkeit von Atomkraft, sie wollen sie nicht, haben nichts davon, leiden aber am meisten darunter, da Uran fast nur auf indigenem Gebiet abgebaut und auch Atommüll dort gelagert wird – die Arbeiter in den Uranminen arbeiten fast immer ohne Schutzbekleidung!

 

Mehr Informationen bietet die Gesellschaft für bedrohte Völker, welche es in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt – www.gfbv.de . Helfen auch Sie mit, diesen Wahnsinn einzudämmen. Jeder von uns kann die Stimme erheben und etwas tun! Wir möchten durch die Informationen auf diesen Seiten das Unsere beitragen.

 

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Immer noch Erkältungszeit…

 

Vor rund einem Jahrzehnt konnte man sich Mitte Februar langsam auf den Frühling freuen – das hat sich gründlich geändert. Nun werden wir zu dieser Zeit regelmäßig erst so richtig von Schnee und klirrendem Frost heimgesucht. Daher möchte ich auch die Hinweise zum Thema Entgiftung und Frühjahrsmüdigkeit auf den nächsten Newsletter Anfang April verschieben. Derzeit haben wir nämlich noch alle Hände voll zu tun, um den diversen „Kälteschäden“ zu trotzen. So lange das Wetter extrem kalt ist, sollte man keine Fastenkuren beginnen.

 

Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen – das kennen wir alle und nehmen es fast als gottgegeben hin. Oft entsteht dieser Glaube jedoch erst durch penetrante Werbetexte und die ständig gleichen Litaneien der „Gesundheitsindustrie“, wonach man sich unbedingt gegen die XY-Grippe impfen und panisch auf der Hut vor hochgefährlichen Viren sein muss. Lassen Sie sich nicht verrückt machen!  Man kann abseits davon eine ganze Menge tun, um sein Immunsystem auf andere Weise zu stärken. Wenn Sie eine fieberhafte Erkrankung haben: ab ins Bett und Ruhe, Ruhe, Ruhe! Falls das Ihren Arbeitgeber stört, fragen Sie nach, ob Sie lieber ihn und die ganze Firma anstecken sollen….Fieber ist positiv, denn es „verbrennt“ im Körper Krankheitserreger. Komplikationen entstehen gerade durch die Unterdrückung und wenn ohne zwingenden Grund wahllos Antibiotika verschrieben werden – „für alle Fälle“…Antibiotika (der Ausdruck bedeutet: „gegen das Leben“) wirken auch nicht gegen Viren (sind also als „Grippemittel“ völlig nutzlos), sondern töten nur Bakterien ab – auch die gesunden. Bei leichter Bronchitis etwa sind sie unnötig. Antibiotika (Einzahl: Antibiotikum!) verhindern sinnvolles Fieber und zerstören die Darmflora. Oft bricht danach die vorherige Erkrankung alsbald umso stärker aus, denn der Körper wollte sich ja reinigen und heilen, wurde aber gewaltsam daran gehindert.

 

Bei den Indianern war es üblich, selbst noch bei Minusgraden den Körper durch kalte Bäder in einem See oder Fluss abzuhärten. So weit müssen wir nicht gehen – obwohl etwa in Russland solche „Rosskuren“ noch durchaus üblich und auch sehr wirksam sind – aber sie können nach Kneipp mit kurzen kalten Arm- oder Beingüssen als Abschluss einer heißen Dusche ebenfalls Ihren Kreislauf und Ihr Abwehrsystem in Schwung bringen. Wichtig ist dabei: niemals kaltes Wasser am nicht erwärmten Körper anwenden und danach sofort warm anziehen und bewegen oder sich kurz ins Bett legen. Zur Vorbeugung und bei Infekten, aber auch der „echten“ Grippe ist die Einnahme von 10 bis 15 Tropfen Propolis (Bienenkittharz) in drei Mal täglich einem Esslöffel Honig sehr hilfreich. Auch dies war den Indianern bekannt und wurde genutzt. Sie sollten nur darauf verzichten, wenn Sie stark allergisch auf Bienenprodukte reagieren (Heuschnupfen-Neigung ist kein Grund). In diesen Fällen gibt es dennoch viele wirksame Naturheilmittel – etwa roten Sonnenhut, Mittel aus der Kapland-Pelargonie („Kaloba“), Cystus-Tee, diverse Homöopathika und vieles mehr. Im übrigen hält fast jede Apotheke heute ihren eigenen „Grippe-Tee“ bereit. Die Einnahme von täglich 100 mg Vitamin C, noch besser der Genuss Vitamin-C-haltiger Früchte und Gemüse ist ebenfalls günstig.

 

 

Original Indian Essence stärkt und reinigt

 

In Original Indian Essence sind mehrere Bestandteile enthalten, welche bei Grippe und Erkältungskrankheiten wirksam dabei helfen, den Körper auch nach überstandener Krankheit zu reinigen und das Immunsystem zu kräftigen. Vor allem, bei Husten und Schnupfen berichten Kunden immer wieder über die positive Wirkung der Tee-Essenz. Man kann sie auch mit Hilfe einer Pipette als Nasentropfen anwenden. Während einer Fieberphase, wenn Sie stark schwitzen und Ihnen heiß ist, dient die Einnahme des kühlen Tees in etwas Wasser auch der natürlichen Entlastung des Körpers. Diese kann man wirksam unterstützen durch Wadenwickel oder Waschungen mit kühlem Essigwasser. Das soll aber erst nach einem kräftigen Fieberanstieg geschehen. Früher wurde hohes Fieber nach „Verkühlungen“ nicht mit Schrecken beobachtet, sondern man wusste um seinen großen Nutzen. Erst wenn es gegen die 40 Grad ging oder bei sehr geschwächten Kranken setzten die Ärzte Gegenmaßnahmen. Dass Fieber nicht nur bei Infektionskrankheiten heilend ist, zeigt sich deutlich in der gegen Krebs angewandten „Überwärmungstherapie“, wo man Fieber bis über 40 Grad absichtlich erzeugt, um Krebszellen zum Absterben zu bringen. Natürlich wird hierbei der Kreislauf überwacht.

 

Doch auch vorbeugend leistet das “Lebenselexier auf Adlers Flügeln“ immer gute Dienste, so dass Sie nicht vor der nächsten Grippe-Welle zittern müssen, wie Impfstoffhersteller es vermutlich gerne sehen. Überhaupt ist die Frage, ob und wie man sich ansteckt, durch viele Faktoren bedingt, wovon ein so genanntes Virus (falls es überhaupt in jener Form existiert, die propagiert wird) nur einen geringen Teil ausmacht.  Sie sollten in jedem Fall auf sinnvolle Vorbeugung und Hausverstand statt Panikmache setzen. Wenn man hört, dass ein Großteil der Menschen sich nicht einmal regelmäßig die Hände wäscht, oder ein gebrauchtes Taschentuch x-mal benutzt, worüber kann man sich dann noch wundern…von der beliebten Unart, einem in öffentlichen Verkehrsmitteln ins Genick zu niesen oder zu husten ganz zu schweigen. Oft wäre hier ein Mundschutz in der Tat das Sinnvollste – für den Huster.

 

Bleiben und werden Sie gesund – bis zum nächsten Mal.

 

 

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen!

 

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Ein wichtiger Hinweis zur Zubereitung des Tees:

 

Seit ca. 3 Jahren werden die Bestandteile von „Original Indian Essence“ etwas feiner gemahlen. Dies kann dazu führen, dass der fertige Tee eine dickere Konsistenz aufweist – abhängig auch von der Kochzeit. Eine Qualitätseinbuße hat das nicht zur Folge, jedoch empfinden manche Kunden es als unangenehm. Wir können nur raten, die Tee-Essenz dann vor Einnahme mit der entsprechenden Menge Wasser zu verdünnen und auch die Kräuterrückstände nicht auszupressen. Der Tee ist ein natürliches Lebensmittel, bei dem sich Konsistenz und Aussehen geringfügig ändern können. Das spricht für die Naturbelassenheit der Inhaltsstoffe.

Wir hoffen, damit Aufklärung in diesbezüglichen Anfragen zu geben und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

 

Mit den besten Wünschen

Ihr IWF-Team

 

 

 

 

 

Wir möchten noch auf folgenden interessanten Link verweisen:

 

Grey Owl: "Ein Mann wird was er träumt"

 

Ein Film zum Nachdenken mit dem Umgang mit unserer Natur, Aktiviere deine Sinne, Ausschnitte aus dem Film Grey Owl, von Richard Attenborough. Der Film handelt vom Leben des Fallenstellers und Ojibwa - Indianers, Grey Owl. Er beginnt mit Hilfe einer jungen Mohawk - Indianerin einen beispiellosen Kampf gegen die Umweltzerstörung. Die Bilder nach dem Trailer stammen von Thomas Heim. Die Texte sind indianische Weisheiten mit unbekanntem Verfasser. Musik kommt von Enya.

 

http://youtu.be/kwm5R2y_R8Y

 

diesen Link bitte in Ihren Browser kopieren.

 


Sondernewsletter – Weihnachten 2011 – von Gabriele Feyerer

 

 

Advent: Zeit der Besinnung – Zeit der guten Düfte

 

Die Vorweihnachtszeit eröffnet eine gute Gelegenheit, unserem Körper eine Kur mit Original Indian Essence zu gönnen. Nach all den pikanten und süßen Köstlichkeiten der (leider gar nicht mehr) stillsten Zeit des Jahres, bietet sich später eine weitere Trinkkur an, um den „Silvesterkater“ und die Folgen langer Ballnächte zu bekämpfen. Versuchen Sie nun bewusst, ihrem Körper und Ihrer Seele Gutes zu tun, denn leider sind Feiern und Feste am laufenden Band unserer Gesundheit nicht sehr zuträglich.

 

 

Die Kunst des Räucherns zur Stärkung und Reinigung

 

Zu Weihnachten lebt auch der uralte Brauch des Räucherns alljährlich wieder auf. In unseren Breiten zielte man damit – vor allem in den so genannten Rauhnächten – auf die Austreibung böser Geister. In der heiligen Nacht des 24. Dezember werden noch heute Haus, Garten und Viehställe ausgeräuchert und zu mitternächtlicher Stunde kann man die Tiere sprechen hören. Wer allerdings dabei ertappt wird, den bestrafen die Belauschten mit dem Tode – so jedenfalls erzählt man es sich in der Steiermark, wo ich zu Hause bin. Wie dem auch sei – Räuchern ist ein schönes Ritual, das Energien klärt und nicht nur von indigenen Völkern, sondern auf allen Kontinenten seit Jahrtausenden gepflegt wird.

 

Für die Indianer Nordamerikas war der Rauch ihrer „Friedenspfeifen“ sehr bedeutsam. Er stellte quasi ein „Telefon nach oben“ zum Großen Geist dar. Wünsche und Absichten, vor allem aber Dankgebete wurden so in den „Himmel“ getragen. Man verräucherte in Gefäßen auch regelmäßig Pflanzenteile, Wurzeln, Rinden und andere Naturstoffe, um Heilungs- und Reinigungszeremonien zu unterstützen. Heiliger Tabakrauch bewahrte die Teilnehmer eines Rituals vor dem Einfluss böser Mächte. Verteilt und gefächelt wurde der Rauch mit heiligen Adlerfedern. Am meisten benutzt wurden – und werden – folgende Räucherstoffe:

 

Weißer Salbei („White Sage“): äußerst starke „männliche“ Ritualpflanze für Reinigung und Heilung. Er ist stärkend, wirkt antiseptisch, beruhigend und fiebersenkend. Eine Räucherung mit weißem Salbei fördert den Frieden, das Verständnis und schärft die innere Wahrnehmung.

 

Zedernspitzen: „weibliches“ Gegenstück zum weißen Salbei, stärkend und zentrierend. Das Verbrennen von Zedernspitzen schützt vor Ansteckung mit übertragbaren Krankheiten. Vor allem an der kanadischen und kalifornischen Küste ist diese mächtige Zeder (eigentlich eine Thuja-Art) anzutreffen. Die „First Nation People“ Kanadas schnitzen bis heute aus dem Holz ihre Totempfähle. Eine Zedernräucherung verbindet alle 4 Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) und stellt Harmonie her.

 

Kalmuswurzel: nordamerikanische Indianer schätzten besonders ihre reinigende Kraft bei Schwitzhüttenzeremonien. Sie wirkt gegen Übelkeit und Verdauungsbeschwerden.

 

Wacholderspitzen: gelten als stark entgiftend, abwehrstärkend und bereiten den Weg für Visionen. Auch die Beeren werden zerstoßen und geräuchert.

 

 

Sweetgrass: wird von vielen Indianerstämmen für Reinigung und Harmonie verwendet. 

Der zarte, vanillige Duft passt gut zum weißen Salbei und hilft als große „Kraftpflanze“ bei Erkältung oder Bauchschmerzen. Sweetgrassrauch ruft gute Geister herbei und bringt Schönheit in die Herzen der Menschen.

 

Präriebeifuß („Sage“): gehört zu den ältesten Räucherstoffen, er wirkt gegen Husten, Erkältung, Kopfschmerzen, ist fiebersenkend und antibakteriell. Er wurde viel verwendet, um Mutter Erde mit dem Großen Geist zu verbinden und negative Gedanken zu vertreiben.

 

Copalharze (diverse Arten): starke spirituelle Bedeutung, in Mittel - und Südamerika ebenso viel verwendet, wie bei uns und im Orient die Weihraucharten. Copal wirkt schmerzlindernd, schützend gegen Fremdenergien und öffnet die Seele für Visonen.

 

Dies sind nur einige Beispiele aus dem reichen Fundus indianischer Räucherstoffe. In Europa gibt es andere Räucher- und Ritualpflanzen, die ähnliche Wirkspektren entfalten, darunter Angelika (Engelwurz), Alant, Beifuß, Eisenkraut, Rosmarin, Minze, Lavendel, Fenchel, Lorbeer, Mistel, vielerlei Gewürze – von Anis bis Zimtkassia – und vieles mehr. Eine Beschäftigung mit Räucherzeremonien und Räucherstoffen ist sehr lohnend. Natürlich kann man auch die Bestandteile von Original Indian Essence verräuchern und damit eine Teekur in besonderer Weise unterstützen. Man gibt dazu jeweils einen halben Teelöffel der trockenen Mischung auf vorgeglühte Räucherkohle und wiederholt dies ein- bis drei Mal.

 

 

Zur Technik des Räucherns

 

Achten Sie sorgfältig auf die Qualität von Räucherstoffen. Keine gefärbten, aromatisierten oder gar synthetischen Substanzen verwenden – sie können sehr schädlich sein, nicht nur für die Lungen! Beim Selbersammeln seien Sie bescheiden, nehmen Sie immer nur wenig und dies mit Dankbarkeit für die Natur und ihre „Geister“. Richten Sie niemals Schaden an; verwunden Sie nicht absichtlich Bäume (etwa für Fichten- oder Kiefernharz). Sammeln Sie nicht an belasteten und verschmutzten Orten. Räucherkräuter müssen vor Gebrauch „rascheltrocken“ sein, sodass man sie zwischen den Fingern zerreiben kann. Gewürze sollte man mörsern, damit sie nicht in der Hitze platzen. Bewahren Sie die Stoffe und Pflanzenteile in Papiersäcken, noch besser dunklen Gläsern auf.

 

Sie brauchen ein feuerfestes Gefäß – Metall-, Ton- oder Steinschale, Sand (kann auch aus der Natur stammen) und Räucherkohle. Entzünden Sie die Räucherkohle vorsichtig auf einem Gitter oder halten Sie sie mit einer Räucherzange und legen Sie, wenn sie zu sprühen beginnt, in das zur Hälfte mit Sand gefüllte Räuchergefäß. Sobald sie durchglüht und einen weißen Rand bekommt, können Sie jeweils wenig Räucherstoff auflegen (mit langem Stiel-Löffel). Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie den Duft und die besondere Athmosphäre. Mit großen, gereinigten Vogelfedern, die Sie eventuell selbst in der Natur finden können, fächeln Sie den Rauch in alle Ecken ihres Hauses oder Ihrer Wohnung (nach Reinigungszeremonien gut lüften). Selbst können Sie sich über das Rauchgefäß stellen, Handflächen- und Fußsohlen räuchern oder sich ganz mit dem Rauch umfächeln  – dabei bitte immer sehr vorsichtig zu Werke gehen und nicht an das heiße Gefäß stoßen. Räuchergefäße am Ende immer ins Freie stellen und niemals drinnen unbeaufsichtigt lassen! Erhöhte Vorsicht bei Anwesenheit von Kindern und Haustieren! Unterlassen Sie das Räuchern in der Nähe von Babys und Kleinkindern und räuchern sie niemals mit unbekannten oder als giftig deklarierten Pflanzen, Rinden oder Wurzeln! Beim Zusammenstellen von Mischungen, nehmen Sie nicht zu viele Substanzen, folgen Sie dabei ruhig Ihrer Nase und Ihrem Gefühl. Informieren Sie sich am Besten vorab in guten Büchern zum Thema Räuchern (siehe unten).

 

Bleibt mir somit nur noch, Ihnen ein frohes Weihnachtsfest mit guten Düften und ein erfolgreiches Jahr 2012 zu wünschen, das uns allen Gesundheit, Weisheit, Einsicht und neue spirituelle Erkenntnisse bringen möge.

 

 

Buchtipps:  

Marlis Bader: Räuchern mit heimischen Kräutern, Goldmann-Verlag

Christine Fuchs: Räuchern mit heimischen Pflanzen, Kosmos-Verlag

Thomas Kinkele: Räucherstoffe und Räucherrituale, Windpferd-Verlag

 

Urheber- und Haftungshinweis: Alle Rechte an den namentlich gekennzeichneten Artikeln und Texten liegen bei der Autorin. Die Verwendung – außer zum persönlichen Gebrauch – ist vollständig oder auszugsweise nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Urheberin gestattet. Die gebotenen Inhalte ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung und stellen keine Aufforderung zur Selbstbehandlung dar. Eine Haftung der Urheberin für eventuelle Personen- oder Sachschäden ist in jedem Fall ausgeschlossen!

 

 

Newsletter Oktober 2011

Zur aktuellen Lage indigener Völker und der Herkunft des „Indianertees“

 

Die Situation indigener Völker rund um den Erdball ist derzeit nicht erfreulich. Sie haben unter unserer Konsumgier heute ebenso zu leiden, wie früher unter der rücksichtslosen Inbesitznahme ihrer angestammten Ländereien durch westliche „Entdecker“. So wird etwa auf Indianergebieten Uranerz abgebaut – ohne Schutzmaßnahmen für die Bewohner – oder Atommüll gelagert. Staudämme bedrohen große Flächen Südamerikas und Regenwald wird zerstört, um Platz für Viehweiden, Soja- oder Palmölplantagen zu schaffen. Wir haben hier gegenüber indigenen Völkern eine Bringschuld, diese Situation zu verändern. Im Falle der„Indianer“ Nordamerikas – der „American Natives“ (USA) oder „First Nation People“, wie sie sich in Kanada nennen, verbessern unsere „weißen“ Machenschaften nicht gerade die Beziehung zu ihnen (etwa manche Vorkommnisse rund um die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, wo kanadisches Indianerland, trotz anders lautender Gesetze, widerrechtlich von Weißen genutzt wurde und wird).

                                                                      

Obwohl viele Indianerstämme seit jeher bereit waren, ihr altes Wissen über die Erde und die Menschen, über Krankheit und Gesundheit, mit uns zu teilen, haben wir – die westlichen Eroberer – uns dessen eher selten würdig erwiesen. Im Falle von„Original Indian Essence“ hatte ein westliches Ehepaar das Glück, durch Vertrauensbildung in den Besitz des Rezeptes eines indianischen Heiltees aus Kanada zu gelangen, der als alte Rezeptur der Ojibway, Cree und verwandter Stämme gilt. Unter Kennern hat sich diese getrocknete Tee-Mischung nun seit langem als ausgezeichnetes Mittel zur Stärkung der Immunkräfte, zur Vorbeugung und Besserung zahlreicher Befindlichkeitsstörungen erwiesen, der nicht von ungefähr zahlreiche Plagiate in der Wirkung zu übertreffen scheint. Man bemühte sich seither auch um eine finanzielle Win-Win-Situation mit den Rezeptgebern, was aber durch diverse Umstände, von denen einige oben genannt wurden, manchmal beidseitig erschwert wird.

 

Als Dank an die indigenen Rezeptgeber und um diesem „Win-Win“ mehr Geltung zu verschaffen, wollen diese Seiten Ihnen die Möglichkeiten und unsere Erfahrungen mit dem Tee in kommenden Newslettern näher bringen. Gleichsam als spirituelle Gegenleistung für die Nutzung des Tee-Rezeptes (es mag in eingeweihten Kreisen sogar als Verrat an den indianischen Traditionen gegolten haben), möchten die Hersteller und Vertreiber des Tees, hier speziell die Indian Wisdom Foundation Europa, aber auch ich als Autorin von Büchern über traditionelle Medizin dieses Geschenk indianischen „Know hows“ dadurch würdigen, dass wir auch über die Geschichte und heutige Lebensweise indigener Völker – so genannter „Indianer“ – möglichst objektiv berichten. Von ihnen haben wir ja hier in Europa oftmals ein stark verzerrtes, immer noch von Karl May-Romanen, alten und neuen „Indianerfilmen“ beeinflusstes Idealbild, an dem auch „Der mit dem Wolf tanzt“, nicht sehr viel ändern konnte.

Folgen Sie uns also künftig auf diesem guten „roten“ Weg, der leider von uns Weißen niemals befriedigend gegangen werden kann. Wir möchten dennoch einen Versuch dazu starten: Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

 

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Der Winter naht – Zeit, Ihr Immunsystem zu

 

stärken

 

Kräuter und Heilpflanzen sind seit Jahrtausenden ein bevorzugtes Gesundheitsmittel der Bewohner aller Kontinente. Tiere machen instinktiv von dieser „Naturapotheke“ Gebrauch, um Verletzungen oder Krankheiten zu kurieren und die Menschheit lernte aus ihrer Beobachtung. Alte Heiltraditionen und die „Volksmedizin“ aller Herren Länder legen davon Zeugnis ab. Ihre Heiler, Schamanen, „Medizinmänner und –frauen“ waren für die Weitergabe des überlieferten Wissens zuständig. So auch bei den indigenen Völkern Amerikas, die sich besonders gut mit Heilpflanzen auskennen.

 

Vor allem in der kalten Jahreszeit gilt es, das körpereigene Abwehrsystem zu kräftigen und sich vor Erkältungen und diversen Formen der Grippe zu schützen. Abseits fragwürdiger Inhaltsstoffe von Impfungen und chemischen Akutmedikamenten wird dies sehr gut durch die schützenden und heilenden Kräfte der Pflanzenmedizin (Phytotherapie) erreicht.

 

Eine typische „Indianerpflanze“, deren Nutzen für das Immunsystem allgemein bekannt sein dürfte, ist etwa der rote Sonnenhut (Echinacea angustifolia). Die Indianer setzten ihn auch gegen Schmerzen, Vergiftungen und Krämpfe ein. Im 18. Jht. kam die prächtig blühende Staude aus Nordamerika nach Europa und wächst seither auch in unseren Gärten. Apotheken halten eine Reihe geprüfter Sonnenhut-Präparate bereit. Hauptwirkstoff ist das Echinacin und seine Anwendung kann manch chemische Therapie ersparen.

 

 

Original Indian Essence als wirksamer Helfer bei

 

Infektionen 

 

Einige der in „Original Indian Essence“ enthaltenen Pflanzen, gelten als sehr wirksam zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung von Erkältungskrankheiten und Infektionen:

 

Neben der reinigenden und entgiftenden Breitenwirkung der Großen Klette (Arctium lappa), sind vor allem der Kleine Ampfer (Rumex acetosella) und die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) bekannt für ihre immunstärkende und entzündungshemmende Wirkung. Die Benediktendistel (Carduus benedictus) wurde im Mittelalter als hochwirksame Bitterstoffdroge sogar gegen die Pest eingesetzt. Gegen die „moderne Pest“ unterschiedlichster Grippeviren erweist sie sich ebenfalls als nützliche Helferin, welche auch die Ausheilung von Infektionen unterstützt. Den in „Original Indian Essence“ enthaltenen Rotklee  (Trifolium pratense) empfiehlt auch die europäische Volksmedizin gegen Husten und Bronchialkatarrh. Zusammen mit der vielfach heilsamen Brennnessel (Urtica dioica), immunstärkenden Mistelblättern sowie den darmpflegenden Bestandteilen von Rotulmenrinde und Kelpalge entfaltet sich hier das gesamte Potenzial dieser sorgfältig komponierten Tee-Mischung, die als überlieferte Rezeptur einer alten Schamanenvereinigung – der Midewiwin – gilt. Überzeugen Sie sich selbst von den positiven Wirkungen dieses speziellen „Lebensmittels“ und kommen Sie gut über den Winter.

© Gabriele Feyerer

 

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